Willkommen bei „Auf die Hand“

Zum Titel des Blogs: „Auf die Hand“ ist auch „to go“ – nur ohne Verpackung.

Der Aufhänger diesen Blog anzulegen ist, dass ich immer häufiger von Freunden nach Rezepten gefragt werde und danach, wie ein plastik- und verpackungsfreier Alltag machbar ist.

Große Verwunderung ist in ihren Gesichtern abzulesen, wenn sie die selbstgemachte Zahnpasta im Bad sehen oder ich vor dem Frühstück noch schnell Butter mache.

Oder ich mich abends mit Freundinnen ratschend noch in der Küche nach dem Abwasch mit Olivenöl abschminke. Mit selbstgenähten Abschminckpads – eh klar…

Doch nicht nur in meinem Umfeld wächst scheinbar das Interesse für einen bewussten, gesunden, umweltfreundlichen, kreativen und und und Lebensstil.

Dennoch höre ich immer wieder, dass es ja heute unmöglich sei ohne Verpackung. Dass man keine Zeit habe Alltagsdinge selber zu machen, sei es Brot oder einen Pulli.

Stimmt nicht! Die Frage ist nur, wie weit willst du gehen?

Wie sehr bist du experimentierfreudig und hast du Mut zum Scheitern? Denn die Erfahrung zeigt: nicht alles klappt auf anhieb und nicht jedes Rezept ist für einen selbst das Richitge.

Wie schnell ist dein Umwelt- und Gesundheitsgewissen befriedigt? Wenn es dir reicht auf den Kauf von Plastikflaschen zu verzichten, dann ist damit ja auch schon was geschafft! Überhaupt beim Einkauf die Verbrauchermacht zu nutzen und anständige Produkte zu kaufen, ist ein guter Anfang.

Hier bei „Auf die Hand“ in Zukunft also der Versuch zu zeigen, dass es garnicht so schwierig und zeitaufwendig ist – man muss nur wissen wie.

Beispiel: Beim Selbstversuch plastikfrei einzukaufen wird jeder ratlos vor den Supermarktregalen stehen und den Eindruck bekommen, auf alles verzichten zu müssen, da nahezu alles verpackt ist. Milch, Joghurt, Sahne – die gibt es in der gläsernen Pfandflasche. Aber: Butter? Frischkäse?

Schnell entsteht das Gefühl, es sei unmöglich dem Plastik oder allgemein der Verpackung zu entkommen und dass Verzicht die einzige konsequente Lösung ist. So ist es aber nicht. Und niemand kann von heute auf morgen seine Alltagsgewohnheiten umkrempeln und alle Tipps, Tricks und Rezepte parat haben, es braucht ein wenig Zeit und erst nach und nach wird dir mehr und mehr auffallen, was du noch ändern willst.

Man muss nur wissen oder lernen wie es geht, denn kaum einer von uns hat je Butter oder Frischkäse gemacht, obwohl es beispielsweise für unsere Großelterngeneration selbstverständlich war. Mit der Milchkanne zum Kramerladen und auffüllen lassen, Butter stampfen. Dinge reparieren anstatt neu zu kaufen. Der mit Krimskrams und ausrangierten Ersatzstücken in scheinbarer, unsortiert-malerischer Unordnung gefüllte Werkstattschuppen unserer Opas, aus dem die wunderbarsten Basteleien hervorkommen.

Ich hoffe, die Tipps, Tricks und Rezepte hier helfen dir weiter und motivieren dich!

 

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