Bienenwachstücher richtig verwenden und pflegen: 10 Tipps und Tricks, die du unbedingt kennen solltest

Dieser Artikel über Bienenwachstücher richtig verwenden und pflegen ist ein Beitrag zur #plasticfreejuly Aktion von Auf die Hand, die dieses Jahr von einigen plastikfrei-, Zero Waste-, Garten-, DIY-Blogs, -Instagramerinnen, – Youtubern gemeinsam gestaltet wird. Die Beiträge aller Teilnehmer*innen findest du in dieser Auflistung.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen dieses Beitrags!

Aline – Auf die Hand
Foto: allmydeer

Verena ist auf einem Bio Bauernhof aufgewachsen schreibt auf ihrem Blog www.allmydeer.com über nachhaltige Ernährung, Bio Landwirtschaft und einen umweltfreundlichen Alltag. Um die Flut an Einweg-Bäckertüten zu vermeiden, hat sie das brotSackerl entwickelt – eine Kombination aus einem kleinen Stoffbeutel und Bio Bienenwachstücher. Seitdem bekommt sie immer wieder Fragen rund um die tollen Tücher, die sie nun beantworten wird.

Verenas Antworten auf die 10 meist gestellten Fragen: Bienenwachstücher richtig verwenden und pflegen

Bio Bienenwachstücher sind meine absoluten Favoriten, was nachhaltige Zero-Waste-Hacks angeht. Sie sind vom Prinzip her so simpel und in der Anwendung so überraschend vielseitig: einschlagen, abdecken, umwickeln, verpacken und gleichzeitig frischhalten – immer und immer wieder. Hier beantworte ich die bisher am häufigsten Fragen und gebe hilfreiche Tipps, die du unbedingt kennen solltest. Bienenwachstücher richtig verwenden und pflegen ist ganz einfach!

Foto: allmydeer

1. Woraus bestehen Wachstücher?

Die Wachtücher sind ganz normale Stofftücher, die beidseitig mit einer Wachsschicht überzogen sind. Dabei handelt es sich meistens um Bienenwachs. Hier würde ich auf jeden Fall auf Bio Qualität achten. Wer komplett auf tierische Produkte verzichten möchte, kann eine Alternative mit Rapswachs wählen. Auch hier würde ich wiederum empfehlen, auf Bio Wachs zurückzugreifen.

2. Wofür kann ich die Tücher verwenden?

Die Bienenwachstücher können wahnsinnig vielfältig eingesetzt werden. In erster Linie ersetzten sie bei mir Frischhalte- sowie Alufolie. Das heißt, dass ich damit beispielsweise Schüsseln abdecke oder Brote einwickle. Hier noch ein paar konkrete Möglichkeiten:

  • Obst und Gemüsestücke einpacken
  • Brot einwickeln und mehrere Tage frisch halten
  • Verklebte Schraubverschlüsse öffnen
  • Kompakte Lebensmittel einfrieren (Brot, Kuchen, Obst/Gemüse etc.)
  • Süße und Herzhafte Snacks beim Bäcker einpacken
  • Käse einwickeln

3. Was ist das Besondere an Wachstüchern?

Die Tücher schützen die Lebensmittel nicht nur vor äußeren Einflüssen (z.B. Staub oder Fruchtfliegen), sondern halten die Lebensmittel zusätzlich frisch. Das Bienenwachs wirkt nämlich von Natur aus antibakteriell. So wird Käse nicht nur länger haltbar, sondern auch Brot bleibt weich und saftig, anstatt auszutrocknen.

Foto: allmydeer

4. Wie säubere ich die Tücher wieder?

Die Wachstücher können einfach mit klarem, kaltem Wasser gespült werden. Etwas stärkere Verschmutzungen können mit etwas neutralem Öko-Spülmittel und maximal lauwarmem Wasser gereinigt werden.

5. Wie lange kann ich die Wachstücher verwenden?

Das hängt natürlich von der Häufigkeit der Benutzung bzw. der korrekten Pflege hab. Bisher benutze ich meine Wachstücher bereits seit über 1,5 Jahren und sie sind noch immer top in Schuss. Wenn die Tücher Flecken von verdorbenen Lebensmittel (z.B Schimmel) angenommen habe, sollten sie natürlich entsorgt werden.

6. Nehmen die Lebensmittel den Wachsgeruch an?

Nein. Die Tücher riechen zwar nach Bienenwachs, die Lebensmittel riechen und schmecken aber nicht danach.

7. Bekommen meine Lebensmittel einen Gefrierbrand?

Nein, auch das nicht. Werden die Nahrungsmittel sorgfältig eingepackt, braucht man keine Angst vor Gefrierbrand zu haben. Die Tücher sind eine super Möglichkeit für plastikfreies Einfrieren – Plastikgefrierbeutel waren gestern!

Foto: allmydeer

8. Wie werden die Wachstücher gepflegt?

Bienenwachs ist ein Naturprodukt. Nach dem Verwenden bzw. Säubern kann sich das Wachs stellenweise lösen bzw. porös werden. Das macht aber gar nichts. Das Tuch einfach zwischen zwei Backpapiere legen und bei mittlerer Stufe ein paar mal bügeln. Dadurch verteilt sich das Wachs wieder neu und gleichmäßig. Alternativ kann das Tuch auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech bei 90 Grad in den Backofen (max. 10 Minuten) geschoben werden. Das ergibt den gleichen Pflege-Effekt.

9. Was darf ich nicht einwickeln?

Nicht eingewickelt werden sollten frische Fleisch- sowie Fischprodukte. Außerdem sollte das Tuch nicht an zu heißen Orten aufbewahrt sowie mit zu heißem Wasser gereinigt werden.

Foto: allmydeer

10. Kann man die Wachstücher auch selber machen?

Auf jeden Fall! Bienenwachstücher können auch ganz leicht selber gemacht werden! Dafür gibt es auch hier auf Alines Blog eine Anleitung.

Ich hoffe, einige Fragen beantwortet zu haben. Du hast noch weitere Fragen? Dann stelle sie doch gerne in den Kommentaren!

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Yippie, Eis! Aber bitte plastikfrei und ohne Müllberg…

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Aline – Auf die Hand
Foto: Live Life Green

Ich bin Alex. Eine promovierte Biologin und zweifache Mama aus München. Ökologie war schon seit ich denken kann mein Thema. Ich habe Teiche ausgehoben, Kröten über die Straße getragen, Heuschrecken kartiert, Ameisen gezählt, Kindergartenkindern die Wasserwelt erklärt, war im Tierschutz aktiv und habe Unterschriften für und gegen Projekte gesammelt. Aber seit der Geburt meiner Kinder müssen die scheinbar großen Projekte erst mal warten. Dafür spüre ich jetzt die Verantwortung für mein eigenes kleines Universum umso deutlicher, denn da sind zwei kleine Menschen, denen ich diese Welt einmal hinterlassen werde.

Foto: Live Life Green

Was wäre der Sommer ohne Eis? Nur halb so schön, das steht fest. Und am allerliebsten natürlich richtiges Eis, als Kugel und nicht aus der Plastikverpackung, oder? Wir sind die letzten Wochen auf jeden Fall Dauergast in unserer Eisdiele und essen uns vorwärts und rückwärts durch alle Sorten.

Eis essen ist einfach ein Riesen-Spaß. Für Klein UND Groß!

Leider gibt es aber auch eine Kehrseite der Medaille, und die heißt Müll. Jetzt werden sich vielleicht einige von euch fragen „Hä? Wo entsteht denn bei meinem Eis in der Waffel Müll?“. Und recht habt ihr. Waffeleis ist tatsächlich nicht das Problem. Das wird ja ratzeputz aufgefuttert. Viel mehr geht es um die vielen Wegwerf-Becher aus beschichteter Pappe und aus Kunststoff, und um die quietschbunten Plastik-Eislöffelchen. Klar, ist so ein Eis im Becher bequem. Vor allem hinterlässt es deutlich weniger Spuren in Kindergesichtern und auf Shirts und Co.. Dass man sich an der Theke also für diese Variante entscheidet kann ich einerseits sehr gut verstehen. Andererseits entsteht so ein wahrer Müllberg und nicht wenige der Löffelchen und Becher sind kurz nach ihrer Benutzung an jeder Ecke und in jedem Grünstreifen zu finden. Spätestens da hört mein Verständnis auf.

Muss denn für uns ALLES immer bequem sein? Und ist bequem grundsätzlich gleich Einweg und Wegwerf?

Foto: Live Life Green

Anscheinend ja, wenn man sich die ständig wachsende Masse an Covenience- und To Go-Produkten im Handel einmal vor Augen hält. Dabei müsste keiner auf sein Eis im Becher verzichten um Müll zu sparen.Wir müssen nur eine Kleinigkeit im System verändern. Ohne viel Aufwand und ohne Spaßbremse.

Unsere Lösung heißt Einmachglas und Löffel. Zerowaste Eisgenuss leicht gemacht!

Einmachgläser sind meine Allzweck-Waffe, das wisst ihr ja wahrscheinlich spätestens seit meinen Tipps für plastikfrei To Go. Sie kosten nämlich keinen Cent, sind super praktisch und quasi unbegrenzt wiederzuverwenden. Und sie sind flüssigkeitsdicht verschließbar, das bedeutet es gibt nach dem Eis essen auch keine klebrige Schweinerei in der Tasche. Klingt gut, oder? Probiert’s doch einfach mal aus? Wir sind jedenfalls begeistert und gehen im Sommer nicht mehr ohne Glas und Löffel aus dem Haus. Und mal ehrlich. Wer will sein Eis schon aus Plastik essen?

In diesem Sinne wünsche ich euch eine fröhliche und plastikfreie Eiszeit!

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Zero Waste mit Kindern: Gastbeitrag von Hannah

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Aline – Auf die Hand

Hannah ist mit Carlo und Chrissi eine der Gründerinnen vom Ohne Laden in München. Sie bloggt auf Zero Waste Munich.

Zero Waste mit Kindern

Unser Tag beginnt in der Regel um 6 Uhr. Wir stehen auf und beginnen damit das Frühstück für die Familie vorzubereiten. Das Müsliglas wird auf den Tisch gestellt, der selbstgemachte Pflanzendrink aus dem Kühlschrank geholt. 

Sobald der Tisch gedeckt ist, bereiten wir (mein Mann und ich gemeinsam) die Brotzeit der Kinder vor. Wir geben ihnen wiederverwendbare Brotdosen und Trinkflaschen mit. Je nach Bedarf nehmen die Kinder etwas Obst oder auch mal eine vollwertige Brotzeit mit in Kindergarten und Schule. Die Flaschen machen wir meistens nur halb voll damit die Rucksäcke nicht zu schwer werden. Wenn sie Durst haben füllen sich die beiden ihre Flaschen einfach wieder mit Leitungswasser auf, so finden wir alle es momentan am praktischsten. Auch mit dabei im Schulrucksack sind in der Regel eine Stoffserviette und 1-2 Stofftaschentücher. So haben sie alles dabei was sie brauchen um auf Einwegartikel zu verzichten.

Foto: Zero Waste Munich

Jetzt im Sommer findet die Stoffserviette gern auch Nachmittags Verwendung, wenn wir uns ein Eis gönnen. Für den Fall, dasd unsere Kinder auf einen Löffel zum Eis bestehen, fragen wir nach Espressolöffeln oder einfach kleinen Löffeln. Diese können im Gegensatz zu den kleinen Plastiklöffeln im Anschluss an den Eisgenuss wieder zurück gegeben und gespült werden.

Foto: Zero Waste Munich

Wir versuchen in unserem Zero Waste Alltag so wenig dogmatisch wie möglich zu sein. Den Kindern möchten wir ermöglichen, dass sie gut informiert die für sie richtigen Entscheidungen treffen ohne unseren Lebensstil als Zwang zu empfinden. Wenn sie z.B. bei Freunden sind und alle Kinder bekommen ein Eis am Stiel, dann heben unsere Mädels die Verpackung auf und legen sie zu Hause in ihr eigenes „Müllglas“. So können sie sehen, was an Verpackung übrig bleibt. Wir haben das Gefühl es ist für alle eine gute Lösung und freuen uns immer wieder darüber, dass unsere Töchter sehr achtsam mit dem Thema umgehen.

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Babypflege mit ätherischen Ölen: Gastbeitrag von Jacqueline

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Aline – Auf die Hand
Foto: Jacqueline Noah

Hi ihr Lieben! Mein Name ist Jacqueline. Ich bin Sängerin, spirituelle Heilerin, Lifestyle-Coach und Mutter eines zauberhaften Babymädchens.

Meine ganz große Leidenschaft sind ätherische Öle. Vor drei Jahren habe ich eine Marke entdeckt, die zertifiziert für den therapeutischen Gebrauch ist und somit ermöglicht, ätherische Öle als Nahrungsergänzung, für die äußere Anwendung sowie natürlich für die Aromatherapie zu nutzen. Das hat mein gesamtes Konsumbewusstsein auf eine viel ganzheitlichere Ebene gebracht!

Foto: Jacqueline Noah

Plötzlich fing ich an, meine Reinigungsmittel und Körperpflegeprodukte selbst zu machen und damit einen völlig anderen Bezug zu Inhaltsstoffen zu bekommen. Nicht nur sparten wir uns dadurch deutlich mehr Geld – auch unseren Müllverbrauch reduzierten wir auf ein Minimum. Ich lerne immer mehr, liebevoll zu konsumieren und den Prozess der Herstellung meiner eigenen Produkte als ganzheitliches Erlebnis zu genießen. Vor allem, wenn ich die Pflegeprodukte für meine Tochter Maya vorbereite. In ihren fünf Lebensmonaten hat sie noch nie irgendwelche extra gekauften Pflegeprodukte benutzt.
Für mich ist es wunderschön, ihr von klein auf den Bezug zur Natur nahe zu bringen: Wie dankbar sie uns ihre Ressourcen zur Verfügung stellt, um unser Wohlbefinden zu gewährleisten. Und wie wir diese Ressourcen achtsam für unsere Zwecke nutzen können.

Alles wird zu einem kleinen Ritual – von der Herstellung ihrer Feuchttücher oder ihrer ätherischen Rollermischung zur Pflege von Po und Hautfalten bis hin zur sanften Massage ihres Körpers mit diesen wohltuenden und aromatischen Essenzen. Sie lernt, dass ein respektvoller Umgang mit sich und der Natur das Fundament für eine neue Welt voller Transparenz, Bewusstsein und Liebe schafft. Deswegen spielen auch die Qualität und die Reinheit der Öle eine wahnsinnig große Rolle. Achtet daher immer auf die Transparenz der Firma, von der ihr die Öle bezieht, denn ihr wollt sowohl für Euer Kind als auch für Euch nur die beste und reinste Qualität!

Hier teile ich mit Euch meine Rezepte für die natürliche Babypflege:

Ich nutze ausschließlich Lavendel und römische Kamille, da sie die Haut sehr sanft pflegen (v.a. auch bei etwas gereizten Stellen), gegen Bakterien, Keime und Pilze wirken und ihr Aroma gleichzeitig beruhigt und entspannt.
Achtet bitte unbedingt auf das entsprechende Verdünnungsverhältnis für Babies und Kinder! Da ich Mayas Körper mittlerweile gut einschätzen kann, passe ich die Anzahl der Tropfen intuitiv an. Startet aber bitte erst einmal nach Vorgabe.

Feuchttücher mit Kokosöl, Lavendel und römischer Kamille

Foto: Jacqueline Noah

Du brauchst:

  • Einmal-Waschlappen/Küchenpapier oder Windelvlies (diese Mischung ist aber natürlich auch für Waschlappen geeignet)
  • 1 EL Bio-Trägeröl, z.B. (fraktioniertes) Kokosöl oder Mandelöl
  • 1 Tr. Bio-Lavendelöl (z.B. von doTERRA)
  • 1 Tr. römisches Bio-Kamillenöl (z.B. von doTERRA)
  • ca. 1L gekochtes Wasser
  • einen Aufbewahrungsbehälter, z.B. aus dickem Glas oder Metall/Edelstahl

Lege die Tücher in den sauberen Behälter und übergieße sie mit dem gekochten Wasser. Füge anschließend alle anderen Zutaten hinzu und verteile sie gleichmäßig über den Tüchern. Bewege den Behälter sanft hin und her, um alles besser zu verteilen. Achte beim Anfassen aber auf die Hitze! Warte, bis das Wasser abgekühlt ist. Gieße dann das überschüssige Wasser ab und wringe die Tücher nun bis zu deinem gewünschten Feuchtigkeitsgehalt aus. Um die Tücher noch effektiver zu nutzen, halbiere sie abschließend noch gerne mit einer Schere. Fertig!

Für Aufbewahrung und Transport der Feuchttücher eignen sich transportable Bio-Wickelauflagen (z.B. von NOBODINOZ) mit einem wasserdichten Fach für Feuchttücher. Dabei sollten die Tücher allerdings nicht zu feucht sein, sonst hinterlassen sie unschöne Wasserflecken.

Hier ist ein Beispiel für die Verdünnung bei einer 10ml-Rollermischung:

AlterÄtherisches Öl


Neugeboren1 Tropfen
2-6 Monate1-2 Tropfen
6-12 Monate1-3 Tropfen
1-4 Jahre4-8 Tropfen

Pflegende Rollermischung mit Lavendel und römischer Kamille

Du brauchst:

  • ein 10ml-Rollerfläschchen aus Glas
  • altersentsprechende Tropfenanzahl Bio-Lavendelöl (z.B. von doTERRA)
  • altersentsprechende Tropfenanzahl römisches Bio-Kamillenöl (z.B. von doTERRA)
  • Bio-Trägeröl, z.B. fraktioniertes Kokosöl (fettet nicht, zieht schneller in die Haut ein und die leere Flasche kann man z.B. für ein Insektenspray wiederverwenden) oder Mandelöl

Tropfe die altersentsprechende Anzahl der ätherischen Öle in das Rollerfläschchen und fülle den Rest mit Trägeröl auf. Fertig!

Minimalismus und unser Alltag

Minimalismus ist für unseren Lifestyle essentiell. Als ich im achten Monat schwanger war, beschlossen wir, mit zwei Koffern und unseren Instrumenten nach Portugal auszuwandern. Nach Mayas Geburt keimte allerdings plötzlich der Wunsch in uns, noch nicht sesshaft zu werden, sondern weiter zu reisen – ortsunabhängig zu leben und zu arbeiten. Wir kehrten nach Deutschland zurück, um unser letztes Hab und Gut zu verkaufen und bereiten uns derzeit auf unser nächstes Reiseziel vor.
Dieser Lifestyle erfordert kontinuierliches Loslassen und die Devise „Wie kann ich mit einem Minimum das Maximum herausholen?“.
Dafür sind die ätherischen Öle – gemeinsam mit anderen Hausmittelchen – mittlerweile unentbehrlich geworden, da sie uns auf so vielseitige Weise unterstützen und uns ermöglichen, egal wo wir sind, bewusst und nachhaltig die notwendigen Produkte für uns selbst herzustellen, unvermeidbare Plastikverpackungen sinnvoll wieder zu verwenden und dabei immer ein Gefühl von Wellness, Komfort und Fülle zu verspüren. 

Ich hoffe, ich konnte den ein anderen von Euch dazu inspirieren, die Babypflege zu einem achtsameren und ganzheitlicheren Erlebnis zu machen. Genießt die Nähe zu Eurem Kind und zur Natur!

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We need to talk about the bees: Gastbeitrag von Kate

Dieser Artikel darüber, wie Kindern Zero Waste erklärt werden kann, ist ein Beitrag zur #plasticfreejuly Aktion von Auf die Hand, die dieses Jahr von einigen plastikfrei-, Zero Waste-, Garten-, DIY-Blogs, -Instagramerinnen, – Youtubern gemeinsam gestaltet wird. Die Beiträge aller Teilnehmer*innen findest du in dieser Auflistung.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen dieses Beitrags!

Aline – Auf die Hand
Foto: @zerowaste_kate

Hi, I’m Kate from Zero Waste Kate. I see Zero Waste as a lifestyle rather than a definative. However, for me, as a past Paralympic medalist, this is where my competative side pops up. I love the challenge of finding plastic free alternatives to things I need. While this approach may seem extreme to many, I believe that the bleak prospects for our global environment are even more so. It takes only baby changes to make an impact.

But as a teacher: How do you help children understand the importance of waste reduction without giving them night terrors or scaring the complete living daylights out of them?

Foto: Zero Waste Kate

‘Sit down little Timmy, we need to talk about the birds and bees. This is how it’s going to work, if the bees die out.. well, the birds will soon die out then we’ll all die out’.

Probably not the most ideal way to help your little ones grasp the devastating future effects of consumerism or climate change without causing sudden onset childhood depression. However, is painting a picture of our planet for your child as a garden of eden / paradise / utopia as to not upset their fragile dispositions any better? Maybe but not by much.

Here’s hoping the following will help you to find ideas for a happy medium ground where Timmy only needs to panic for a little while before understanding that he also holds the power to create change in his hands.

A few years ago I decided to undertake a six week unit of learning with my grade two class about the three R’s = Reduce, Reuse, Recycle. At the time I was worried that it would be a rather bland unit of work. But as soon as we started researching the ‘why’ of being a tree hugging hippy, we discovered the situation we were in as humans was more of an ‘up the proverbial creek/raging river without a paddle’ type of position. The class quickly turned into an effective swarm of local activists who occasionally harassed local supermarket shoppers if they used plastic bags but also changed quite a few of their own and family shopping habits as well.

While researching, we came across footage of animals suffering tragically from plastic consumption, children picking over mountains of filthy trash sent to their country from other far wealthier places and beautiful rainforests, which they had previously wondered in awe at, razed to the ground in search of oil. We learnt together that our use of plastics was killing our planet. I received emails from concerned parents that their kiddos couldn’t sleep for worry about the state of our earth to which all I could answer was ‘yes me too’.  I truly and firmly believe that children have the absolute right to understand what is happening to our planet environmentally, how their actions can contribute positively or negatively and that they do indeed have the power to choose and insight change. I really wonder how many children will ask their parents in the future as to why they were not told about the climate crisis, the destruction of forests or the demise of our oceans.

It is not all doom and gloom I hope. We do not necessarily need to sit our children down and tell them we will all die if we use plastic or burn images of strangled turtles and plastic filled bird carcasses into their retinas. Never fear! There is a happy medium. But it is also ok for your child to feel disturbed by our precarious situation. It is a dire emergency after all which directly impacts the quality of ​their​ future. We can at least help them build the paddles to steer themselves away from the torrent towards a quieter stream.

I’ve put together ten ways in which you can help your ankle biter build awareness of the importance of waste reduction while having fun and without scaring the pants off them.

1. Go outside!

Foto: Zero Waste Kate

How can children be expected to know the incredible beauty and value in the world if they do not get to see it? By getting outside, be it in the mud, amongst the trees, at the beach or park (minus smartphone) children are allowed to become fascinated by the little details in nature as the big ones. Let them climb, get dirty, ask questions, sweat, be curious and be in awe of the world. Explain to them how ecosystems work, if one part is taken away then the system collapses. Even the littlest understand. Let them discover! You might just rediscover some things too.

2. Talk about it

Information is power and that goes for children too. Be honest and clear about why and how the earth is heating up. For example, today I explained to my class of mainly six year olds about how the incineration of plastics causes harmful gases. And why recycling is not going to be our saviour. Yes they asked questions. Great! Keep asking. But they got it. If questions come up around why bees are dying don’t tell them, ‘It’s that tooth fairy must be doing a bad job’, research together and learn about it. The facts will arm them with the ability to choose if they are ok with their actions or not.

3. Collect your rubbish

It’s not as gross as you think. Think of it as a fun family challenge. Collect your plastic for a day, week, month, whatever timeframe suits you and really look at what you have. Now go outside, all of you, and imagine each of your neighbours having the same amount. Then the neighbourhood! It’s a lot! Try to see where you can reduce your waste. You’ll be surprised at how clever they are at thinking of alternatives. I like this strategy as it is a great visual for kids and focuses on reduction not entire elimination. Every little bit is a win.

4. Read read read!

As Dr Seuss says, ‘The more you read, the more you know. The more you know, the more places you go!’ Reading has endless benefits and not only for educational purposes. Children’s books have a magical way of explaining tricky issues that are often beyond our capabilities to express as adults. Here is a list of some beautiful children’s books that I have read and reread to my classes that have brilliant messages about environmental issues. On this note, make use of your local library! Not only is it 99% free but they also have an amazing selection of children’s environmental awareness books, the wonderful librarians can recommend other books AND you can order in any book that you would like for a very small fee at most libraries and be the first to read it. Win win!

Foto: Zero Waste Kate
  • The Giving Tree – Shel Silverstein
  • The Lorax (not the movie please) – Dr Seuss
  • Seeds of Change – Wangari Maathai
  • Home – Jeannie Baker
  • The Short and Incredibly Happy Life of Riley (consumerism) – Colin Thompson
  • Seagull (plastic pollution) – Danny Snell
  • World Without Fish – Mark Kurlansky
  • The Trouble with Dragons – Debi Gliori
  • Also the movie Wall-E is pretty great at a sneak peak into a future full of waste.

This is just a list of my personal favourites. Please add to the list if you have any more suggestions!

5. Experiences over things

Apparently now a gift registry for kids birthday parties is an actual thing. Who knew?! I only learnt this recently and was quite shocked. No one really wants their child to become a Dudley Vernon do they? My good friend recently found a ballet karate fusion class held in the opera theatre and taught by professional ballet dancers for her daughter’s birthday. How cool is that?! And something she will never forget. There’s so much research now supporting the crazy concept that it’s spending time with people we treasure and taking part in ​engaging activities that sticks in our memories rather than yet another plastic trinket. It’s really never about the thing (often overdosed in packaging) is it? It’s about the acknowledgment that the receiver is valued by the giver. Buying ’stuff‘ holds a few short moments of excitement and a bit of a high but it very very quickly fades, ready for a new hit of new stuff while the old is forgotten and most likely thrown away. Again, there is no perfect, no 100% correct and no one right way. It’s about the trying and being imperfect. So no feeling guilty for buying a much adored item! Go for quality and longevity instead.

6. Grow food

Foto: Zero Waste Kate

Kids become crazy excited over the process of planting seeds, watching them grow, caring for them and gobbling them up. In one class I taught in Brisbane (thank you Buranda State School heaven), it was more difficult to stop them eating everything and anything in the school garden. If you don’t have much space, don’t worry, a few salad or herb seeds in a pot are great. My all time favourite in my last balcony-less apartment was growing sprouts in a jar. These are wonderful to grow with kids as they can see the whole story within a glass. Added benefit of being extra healthy! Growing food, however much or little it is, helps children to understand the time and care it takes to create food. So many children nowadays have little knowledge about where food actually comes from or even how fruit or veggies really taste when they are package, plastic and pesticide free.

7. Find community events

Where I live in Munich, there are community events coming out of our ears that involve children participating in environmental actions. For example, there are often river clean ups, craft workshops using scraps, cooking meals with rescued food, zero waste workshops, farm open days, kids demonstrations (Fridays for Future). Check out what is going on around you in your community. If not, get a group together to do a flash clean up or pick strawberries. It’s so much more fun being activists together!

8. Make instead of buy

Foto: Zero Waste Kate

Waste reduction does not sound like an exploding bucket of fun to most children, but I’m here to tell you it can be! At the last primary school workshop I did, we made black play dough with lavender essential oil (calming and fun) and cacao play dough. They forgot about their baeblade (?) flizzers or spinner latest contraption for a while and played with an open ended, non toxic material. Incredible! It’s easy to look up a quick recipe and lasts for a fair while if stored properly. So many readily bought products like air freshener, plastic wrap, body creams are full to the brim with toxins. Did you know that air fresheners contain formaldehyde? Yes, the animal specimen pickling substance. Choosing a few essential oils with your child to add to water and pour into a spray bottle is a great alternative. Warning though: once you start you won’t stop. Try beeswax wraps, wrapping paper, dish cloths, produce bags, recycled paper cards. It’s really endless as to what you can create as well as a bunch of fun for your family.

9. Lead by example

This is an important no brainer in my books. When you show your children that respecting the earth through everyday action is a part of your values, they are way more likely to follow your lead. If you collect every single freebie sample that will inevitably sit in a pile until thrown away, your child will probably think it’s a wonderful idea too. Just think of the reduction in clutter if you need motivation. Marie Kondo will be tickled pink.

10. Go shopping

Get to know your local farmers market! Even if it is sporadic and for purchasing an item or two, getting to know your local growers works wonders for all involved. When I grew up, the green grocer gave me a fresh bean to chomp on every time we went. He also saved the outside lettuce leaves for my Gran to give to the goats or put in a salad (the goats got priority). This is certainly very far from anything big supermarket chains can provide. Not only can your children get to know who produces their food. But it’s much easier to navigate the use of cotton bags or old jars and Tupperware for food items to go in. I really believe that getting back to a sneaky free bean from Con the grocerer is a big step in the right direction. Plus there are no mini wars at the check out thanks to strategically placed sweets.

Foto: Zero Waste Kate

One of my favourite quotes is by Anne Marie Bonneau aka Zero Waste Chef – ‘We don’t need a handful of people doing Zero Waste perfectly, we need millions of people doing it imperfectly.’

Teaching our youngsters that unless we pull our second or third hand socks up and never use a scrap of plastic again or else we are all doomed is stepping towards a platform for giving up. However, talking openly and honestly about our climate crisis, taking realistic but fun action and of course reading are all great steps towards raising a child that won’t run every time they see a plastic toothbrush or bottle or bag.

Please let me know if you have any more great ideas. As a teacher I am very open to hear your suggestions!

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Zero Waste Baby: Gastbeitrag von Carolina

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Aline – Auf die Hand

Hi, ich bin Carolina, und seit über einem Jahr Mama eines tollen Jungen. Auf meinem Instagram-Account fee_carolina teile ich meine Ideen zum Thema Lesswaste mit Baby. Schon vor der Schwangerschaft haben wir uns intensiv mit dem Thema Zero Waste beziehungsweise Less Waste (denn Zero ist in der heutigen Welt einfach nicht zu schaffen und ein unrealistisches Ziel) beschäftigt. Alle sagten damals zu uns: „Das geht aber nicht mehr, wenn ihr Kinder habt!” Und schon damals dachte ich mir: “Aber warum soll das denn nicht gehen? Das Baby kauft doch nichts. Ich habe doch in der Hand, welche Produkte ich kaufe und benutze!”

Zero Waste Baby – geht das denn?

Nach über einem Jahr mit Baby kann ich euch versichern: Es geht! Und das Beste: Es tut nicht nur der Umwelt gut, sondern auch eurem Kind und eurem Geldbeutel. Und gerade der ist ja während der Elternzeit auch gerne mal ein wenig strapaziert.

Natürlich kann es sein, dass nicht alles für euch stressfrei machbar ist. Es gibt Situationen, da nimmt man eben doch mal ein Wegwerfprodukt. Es gibt hier kein “ganz oder garnicht”. Aber eines ist ganz klar: JEDER Schritt zählt. Und sei er noch so klein. Manchmal baut auch ein Schritt auf einem anderen auf. Auf einen müllärmeren Haushalt umzustellen ist ein langer Prozess, das passiert nicht von heute auf morgen. Fühlt euch daher nicht schlecht, wenn ihr (noch) nicht alles umsetzen könnt. Das ist ok! Gebt euch Zeit und geht kontinuierlich einen Schritt nach dem anderen.

13 Zero Waste Baby Tipps

Hier sind unsere Ideen für ein müllarmes Leben mit Baby:

Hygiene:

  1. Stoffwindeln statt Wegwerfwindeln! Der Schritt, der definitiv den größten Müllberg spart. Wusstet ihr, dass Wegwerfwindeln ca. 10% unseres Restmülls ausmachen? Ist das nicht unfassbar viel, dafür, dass es ein einziges Produkt ist und wir nicht mal 10% unseres Lebens Windeln tragen? Noch dazu sind Wegwerfwindeln wahnsinnig teuer. Man gibt um die 1500€ für die gesamte Wickelzeit aus (Windelmanufaktur: Kannst du mit Stoffwindeln Geld sparen?). Ein einfaches Starterset Stoffwindeln bekommt ihr schon für ca. 200€, klar kann man da aber auch mehr ausgeben. Manche Leute verfallen aufgrund der vielen hübschen Designs auch in einen kleinen Kaufrausch 🙂 . Aber auf 1500€ kommt ihr niemals! Danach könnt ihr die Stoffwindeln entweder wieder weiterverkaufen oder für das nächste Kind nochmal benutzen.
    Außerdem ist es bei Stoffwindeln möglich, ausschließlich natürliche Materialien wie Baumwolle, Hanf und Wolle zu benutzen, so dass keine Kunstfasern oder Chemikalien an die zarte Haut eures Babys kommen. Windeldermatitis ist damit auch wesentlich seltener. Unser Baby hatte tatsächlich nie einen roten Po!
    Wen die viele Wäsche abschreckt, für den gibt es in vielen Städten einen Windelservice, der das Waschen übernimmt. In München und Berlin z.B. ist das die Windelei.
  2. Statt Einwegwickelunterlagen könnt ihr ein Handtuch oder Molton unterlegen. Falls ihr gerne etwas wasserdichtes unterlegen möchtet, gibt es waschbare Betteinlagen, die dafür auch benutzt werden können.
  3. Statt Feuchttüchern, benutzt lieber Waschlappen. Diese gibt es zu kaufen, oder wer nähen kann, kann einfach ein altes Handtuch oder Flanellhemd zerschneiden. Diese macht ihr dann einfach nass, das reicht in der Regel. Falls ihr etwas mehr Reinigungswirkung und Pflege möchtet, könnt ihr euch aus heißem Wasser, Seifenflocken und Mandelöl eine Emulsion herstellen und über die Tücher gießen.
    Zum Hände abputzen etc. wenn ihr unterwegs seid, reicht es, einen Waschlappen und eine Wasserflasche einzustecken. Feuchttücher sind absolut verzichtbar, finde ich!
  4. Euer Baby braucht weder Badezusätze noch Cremes und Lotionen. Zum Baden reicht es, ein wenig Muttermilch ins Badewasser zu geben. Wenn sie später anfangen, sich auf dem Spielplatz schmutzig zu machen, kann man ein Stück Seife benutzen, z.B. die “Dreckspatz”- Seife von Savion oder einfach Olivenölseife. Anschließend reicht Mandelöl zum Einreiben. Falls ihr doch etwas kaufen möchtet, checkt vorher mal mit der App “Codecheck” , was da alles drin ist. Ich würde grundsätzlich versuchen, nur Naturkosmetikprodukte für mein Baby zu benutzen.
  5. Oft sieht man Mini-Desinfektionsmittel in kleinen Plastikflaschen am Kinderwagen hängen. Braucht wirklich kein Mensch. Zu viel desinfizieren schadet mehr als es nutzt. Das kindliche Immunsystem darf Keime ruhig mal kennen lernen! Wenn es aber unbedingt sein muss, gibt es auch hier Naturkosmetikprodukte.

Ernährung:

  1. Stilleinlagen: Auch hier gibt es waschbare Alternativen aus Bambus oder Wolle/Seide. Ich verstehe Einmalstilleinlagen nicht. Muttermilch ist doch nicht so eklig, dass man sie wegschmeißen muss? Außerdem trinkt doch euer Baby dort! Wollt ihr da wirklich Plastik und Superabsorber haben?
  2. Muttermilchbeutel: Ein Produkt, das nie in Frage gestellt wird. Dabei sind auch die absolut unnötig. Muttermilch kann auch in abgekochten Gläsern eingefroren werden. Wichtig ist hierbei, nach oben ein bisschen Platz zu lassen, da sich Flüssigkeit ausdehnt wenn sie friert. Bitte auch nur langsam auftauen, nicht direkt aus dem Gefrierschrank ins heiße Wasserbad stellen. Wenn das berücksichtigt wird, gibt es hier gar keine Probleme!
  3. Fläschchen gibt es aus Glas oder Edelstahl. Die aus Edelstahl sind verhältnismäßig teuer, können aber dann später noch in die Kita mitgegeben werden und wachsen so ein paar Jahre mit. Außerdem sind sie quasi unkaputtbar und können gut für mehrere Kinder benutzt werden. Die Investition lohnt sich also. Kann man sich auch gut schenken lassen. 😉
  4. Statt Gläschen zu kaufen, gibt es zwei Alternativen: Die erste ist Brei selbst kochen. Wenn ihr große Mengen kocht und in Gläsern einfriert, spart ihr euch viel Arbeit. Die zweite ist das sogenannte Baby Led Weaning (BLW) und bedeutet nichts anderes, als dem Baby bei der Beikosteinführung im wahrsten Sinne des Wortes freie Hand gelassen wird. Damit habt ihr fast gar keine zusätzliche Arbeit, denn das Kind isst von Anfang an am Familientisch mit und wird auch kaum gefüttert. Hierbei wird das Essen dem Kind einfach in einer geeigneten Form (greifbar und mit dem Gaumen zerdrückbar) angeboten und das Kind bedient sich selbst. Wir haben diesen Weg gewählt und würden es immer wieder so machen. Unser Kind hat noch nie ein Gläschen bekommen.
  5. Quetschies. Sie gelten heute als unverzichtbar, dabei sind wir auch alle ohne groß geworden. Quetschies sind ein riesen Müllproblem und sind im Vergleich zu einem selbst gemachten Smoothie wahnsinnig teuer. Außerdem sind sie schlecht für die Zähne und trainieren anders als “normales” Essen die Mundmotorik nicht. Diese ist wiederum sehr wichtig für das Sprechenlernen. Falls euer Kind jedoch UNBEDINGT Quetschies haben möchte (ich habe gehört es gibt solche Kinder…), gibt es wiederbefüllbare Varianten in jedem Drogeriemarkt.

Sonstige Produkte:

  1. Baby- bzw. Kindersachen lassen sich super Second Hand kaufen. Fast alles, was wir für unser Kind anschaffen mussten, haben wir günstig auf Kleinanzeigen oder Mamikreisel bekommen. Dort konnten wir sie dann auch mit wenig Verlust wieder weiter verkaufen. Wir wollten keine Fast Fashion unterstützen und außerdem wachsen Babys sehr schnell aus ihrer Kleidung raus, so sind die Sachen oft wie neu. Es gibt zwar mittlerweile auch viele faire Labels oder Kleinunternehmen, aber meiner Meinung nach ist ein Produkt, das bereits existiert immer das nachhaltigste.
  2. Auch größere Anschaffungen wie Möbel oder z.B. unseren Fahrradanhänger konnten wir günstig auf Kleinanzeigen finden.
  3. Spielzeug lässt sich gut auf Flohmärkten finden. Man kann auch gerne mal ein bisschen kreativ werden und Dinge zu Spielzeug umfunktionieren. Kleine Kuchenbackförmchen oder Töpfchen können Plastik-Sandspielzeug ersetzen. Gummis von Weck-Gläsern sind bei uns ein sehr beliebtes Spielzeug. Doch mal anfallende Plastikflaschen können z.B. mit Linsen oder Haselnüssen gefüllt werden und landen wenigstens nicht gleich im Müll. Babys spielen sowieso am liebsten mit Alltagsgegenständen und somit gilt bei Spielzeug: Weniger ist mehr!

Hast du noch weitere Ideen?

Ich hoffe ich konnte euch ein paar Zero Waste Baby Anregungen mitgeben. Habt ihr schon ein paar umgesetzt oder noch weitere Ideen?

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Hier findest du alle Beiträge meiner #plasticfreejuly Aktion 2019.

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7 Tipps für eine plastikfreies Hundeleben: Gastbeitrag von puristica

Dieser Artikel zum plastikfreien Hundeleben ist ein Beitrag zur #plasticfreejuly Aktion von Auf die Hand, die dieses Jahr von einigen plastikfrei-, Zero Waste-, Garten-, DIY-Blogs, -Instagramerinnen, – Youtubern gemeinsam gestaltet wird. Die Beiträge aller Teilnehmer*innen findest du in dieser Auflistung.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen dieses Beitrags!

Aline – Auf die Hand
Foto: puristica

Anna schreibt auf ihrem Blog puristica über Eco Lifestyle mit dem Fokus Fair Fashion. Sie ist außerdem als Green Business Mentorin tätig und aktive Natur- und Tierschützerin. Als Initiatorin von THE GREEN CHALLENGERS stellt sie sich jeder noch so herausfordernden Aufgabe.

Anna’s Tipps für ein plastikfreies Hundeleben

Wie können umweltbewusste Fellnasenfreunde Plastik im Alltag vermeiden? Dieser Beitrag wurde zuerst auf puristica veröffentlicht und enthält zur Empfehlung verlinkte Produkte und somit Werbung.

1. Tüten für die Hinterlassenschaften

Ein großes Thema ist der Verbrauch von Plastiktüten für die Hinterlassenschaften der Vierbeiner. Durchschnittlich kommen täglich rund 15 Millionen zum Einsatz. 15% der Tüten werden irgendwo in der Natur entsorgt und bleiben dort: im Gebüsch, Park, Strand, Wald. Da Plastik nicht verrottet, sollte man sich besser für ökologische Alternativen entscheiden. Beispiele sind Gassibeutel aus Altpappe und Restpapier wie von The Poo Pick oder aus kompostierbaren und recycelten Materialien wie von Sustainable People.

2. Hundeleine, Bekleidung & co.

Auch Hundeleine, Bekleidung & co können aus synthetischen Fasern bestehen. Umweltfreundliche Materialien wie Bio-Baumwolle, giftfrei gegerbtes und pflanzlich gefärbtes Leder oder recycelte Stoffe sind bessere Alternativen, die zudem auch noch gesünder für Hund und Halter/-in sind. Auch bei Verschlüssen, Haken und Ringen sollte auf plastikfreie Bestandteile geachtet werden. Gute Produkte – – auch für DIY-Liebhaber- gibt es zum Beispiel bei UNIQUE.DOG.

3. Futter- und Trinknäpfe

Näpfe gehören zur Grundausstattung des Hundes. Da sie jeden Tag zum Einsatz kommen, müssen sie pflegeleicht, von guter Qualität und vor allem ungiftig sein. Plastiknäpfe können gesundheitsschadende Stoffe absondern, die dann der Hund aufnimmt. Deshalb sind Näpfe aus Keramik und Edelstahl die beste Wahl. Kleiner Tipp: Für ein Anti-Schlingnapf zwei große Steine, die die Fellnase nicht ins Maul nehmen kann ins Napf legen.

4. Hundespielzeug

Non-toxisches Hundespielzeug ist ein Muss! Der Hund beschäftigt sich intensiv damit und es liegt in unserer Verantwortung ihm keinen Schaden zuzufügen. Natürliches Spielzeug aus Hanf wie von schtock und schwimmfähiges Tau von treusinn. sind sehr empfehlenswert. Das gute alte Holz-Stöckchen aus dem Wald ist übrigens noch immer eines der nachhaltigsten Spielzeuge: frei in der Natur verfügbar, benötigen sie keine Rohstoffe zur Herstellung und sind natürlich auch kompostierbar. Für den Kauspaß sind Kauwurzeln oder -geweihe besser geeignet als Plastikspielzeuge.

5. Hundeschlafplatz

Vierbeiner mögen bequeme Plätze, die sie ganz ihr Eigen nennen dürfen. Ein Hundebett oder eine Kuscheldecke ist der ideale Ort für ein kleines Nickerchen oder die erholsame Nachtruhe. Komfortable und ökologische Hundebetten mit Dinkelspreu und Decken aus Biobaumwolle gibt es zum Beispiel bei GRÜNE PFOTE. Bei Waschbär werden nach Zirbenholz duftende Schlafplätze angeboten, die unsere Fellnasen in ihre Träume begleiten. Ade, Kunstfaser!

6. Fellpflege

Auch bei der Fellpflege begegnet man immer wieder Plastik: Bürsten, Shampooflaschen und andere diverse Fellpflegeartikel… . Grundsätzlich ist eine gute, ausgewogene Ernährung das A und O für ein gesundes Fell. Regelmäßiges Bürsten mit Holzbürsten mit Wildschweinborsten oder Holzkämme mit Zinken verhelfen dem Fell zu Sauberkeit und mehr Glanz. Hunde dürfen nicht oft gebadet werden – höchstens alle 2 1/2 Monate. Vegane, palmölfreie und 100% tierversuchsfreie Seifenshampoos für Hunde gibt es bei küstenseifen.

7. Hundespielplatz

Hunde brauchen geistige und sportliche Herausforderungen. Wie wäre es mit einem kleinen Parcours im Garten? Im Handel werden leider nur Plastikvarianten angeboten. Wer aber alte Holzstämme, Stöcker oder Bambusstangen hat, kann diese einfach als Slalom- , Hürdenlauf oder Balken umfunktionieren. Die Fellnase wird sich garantiert darüber freuen!

Foto: puristica  

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Hier findest du alle Beiträge meiner #plasticfreejuly Aktion 2019.

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10 Tipps für eine nachhaltige WG

Dieser Artikel über eine nachhaltige WG ist ein Beitrag zur #plasticfreejuly Aktion von Auf die Hand, die dieses Jahr von einigen plastikfrei-, Zero Waste-, Garten-, DIY-Blogs, -Instagramerinnen, – Youtubern gemeinsam gestaltet wird. Die Beiträge aller Teilnehmer*innen findest du in dieser Auflistung.
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Aline – Auf die Hand
Foto: Steffen Möller

Ronja Lotz arbeitet seit 3 Jahren beim Münchner Stadtmagazin MUCBOOK und leitet die Nachhaltigkeitsplattform Grün&Gloria redaktionell. Sie ist überzeugt davon, dass wir nicht länger unsere eigene Bequemlichkeit vorschieben können, während sich das Klima um uns drastisch zu ändern droht. Jetzt ist die Zeit in der wir unseren Lebenswandel noch überdenken und neu ausrichten können. 

10 Tipps für eine nachhaltige WG und ein umweltbewusstes WG-Leben

„Ist doch eh nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, – „mit dem Auto geht es doch so viel schneller“, – „die Strecke flieg ich natürlich mit dem Flugzeug“ – all das sind Sätze, wie man sie tagtäglich zu hören bekommt. Der Grund: wir sind zu bequem, wollen den eigenen Lebensstandard nicht einschränken.

Anstatt nun mit wissenschaftlichen Studien aufzuwarten, gewähre ich in diesem Artikel lieber Einblick in meinen WG-Alltag. Denn wichtig ist, dass wir – ganz in Grün & Gloria Mentalität – mehr werden, die sich an der eigenen Nase packen und selber machen, anstatt auf die Politik zu warten. 

1. Containern: Essen in gemeinsam verkochen für eine nachhaltige WG

Es ist wirklich krass, was meine Mitbewohnerinnen jede Woche aus dem Müll ziehen: Ananas, Mini-Kiwis oder unzählige noch genießbare Säcke voller Kartoffeln oder Äpfel. Das Obst und Gemüse wird dann sorgfältig gewaschen, eingelagert – und möglichst schnell in gemeinsamen Kochaktionen verkocht oder eingemacht, ist klar. Wer auch Lust auf gemeinsames Verkochen von geretteten Lebensmitteln hat, dem empfehle ich die Schnibbelpartys von rehab republic. Und natürlich unseren Artikel mit diesen praktischen Apps. 

2. Sharing is Caring:

Wenn wir schon beim Thema Essen und Kochen sind. Es ist ja tatsächlich so, dass statistisch gesehen sehr viel zu Hause weggeschmissen wird, weil wir mit den eingekauften Waren nicht richtig haushalten – oder den Joghurt im hintersten Kühlschrankwinkel schlichtweg vergessen. Bevor es dazu kommt, nerve ich lieber die Mitbewohner, ob sie die Gurke da noch essen. 

3. Auf dem Wochenmarkt einkaufen

Jeden Donnerstag verbringt unsere Redaktion ihre Mittagspause auf den Wochenmarkt Schwanthalerhöhe. Wer nicht weiß, wo der nächste Markt ist, der findet unsere Übersicht hier. Denn lokales Obst und Gemüse, schmeckt nicht nur richtig gut, sondern sorgt auch noch für einen positiven ökologischen Fußabdruck. 

4. Feste Seife statt Flüssigseife in Plastik

Ein Stück Seife liegt bei uns in der Küche, eins im Bad. Gekauft wird die Seife in Karton verpackt. Schließlich sind auch die großen Nachfüllpacks aus Plastik, also nicht wirklich eine ernstzunehmende Alternative, oder? 

Foto. Grün und Gloria

5. Trennst du nicht?

Plastik, Bio, Papier, Glas – eigentlich ist es echt verwunderlich, wie wenig Müll man produziert, wenn man tatsächlich Biomüll trennt. Der Löwenanteil ist Plastik, leider. Und auch den sammeln wir und bringen ihn zur Wertstoffinsel – an dieser Stelle ein großer Dank an meine Mitbewohnerin, die den Müll immer in der Früh auf dem Weg zur Arbeit mitnimmt. In den Biomüll gehören übrigens keine angeblich „kompostierbaren“ Bioplastikbeutel. Wie du richtig trennst, hat das Grün&Gloria-Team hier aufgeschrieben. 

6. So banal wie simpel: recyceltes Klopapier

Wer jetzt meint, dass das am Hintern zu kratzig ist – sorry, aber ist halt für die Klimarettung. 

7. Nachfüllen statt neu kaufen

Seien wir mal ehrlich, es gibt nichts Sinnloseres als einzeln in Plastik verpackte Spülmaschinen-Tabs. Da reicht definitiv eine große Packung Pulver, am besten von der Metro oder direkt vom Ohne-Supermarkt. Einen Überblick über weitere Läden in München, die auf Verpackungen verzichten, findest du hier.

8. Brotzeitpreping statt Einwegmüll

Unnötiger Müll fällt in der Mittagspause schnell an. Plastiktüten, Aluminiumschalen oder Pappbecher – so sieht unsere „schnell was zum Mitnehmen“-Mentalität aus. So landen laut AWM jeden Tag 190.000 Pappbecher in München im Mülleimer. Genau deshalb haben wir bei Grün & Gloria schon vor einiger Zeit 5 Tipps verfasst, um sich diesen unnötigen Müll in der Mittagspause zu sparen.

9. Putzen ohne Chemie

Es muss nicht immer gleich die aggressive Chemiekeule aus den bunten Flaschen im Supermarkt sein. Auch Schränke voller Putzmittel für unterschiedliche Zwecke sind nicht wirklich nötig. Auf Grün & Gloria haben wir zusammen geschrieben, wie man mit einfachen Hausmitteln und wenig Geld Reiniger selbst herstellen kann. Abgefüllt wird in Gläser und/ oder alte Sprühflaschen.

10. Vom Tier nur selten

Wir kochen in der WG nur selten Fleisch und kaufen kaum Milch. Heißt: vegan first. Das ist nicht nur besser fürs Klima, sondern auch für die Gesundheit. Inspiriert hatte mich dazu die Gstanzlsängerin Liesl Weapon mit ihrem Soloprogramm „Wurscht“, frei nach der Untertitelzeile: „Warum die Welt nicht zu retten ist und wir es trotzdem tun sollten“.

Fazit für eine nachhaltige WG

Das sind nur einige Dinge, die wir für unsere nachhaltige WG versuchen zu beachten. Klar, unfehlbar sind wir alle nicht und darum geht es auch gar nicht. Wichtig ist nur, dass wir alle versuchen, gewisse Dinge neu zu machen, anders zu machen – auf das wir mehr werden. 

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Plastikfreie Küche: Gastbeitrag vom Selbstversorger Rigotti

Dieser Artikel über die plastikfreie Küche ist ein Beitrag zur #plasticfreejuly Aktion von Auf die Hand, die dieses Jahr von einigen plastikfrei-, Zero Waste-, Garten-, DIY-Blogs, -Instagramerinnen, – Youtubern gemeinsam gestaltet wird. Die Beiträge aller Teilnehmer*innen findest du in dieser Auflistung.
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Aline – Auf die Hand
Foto: Selbstversorger Rigotti

Auf dem YouTube-Kanal Selbstversorger Rigotti geht es um die Selbstversorgung im eigenen Garten: In meinem Gartenkanal gibt’s viele nützliche Tipps rund um Gewächshaus, Obstbäume, Bienen (Imkerei), Hühner, Gemüse, Aussaat und Anzucht – also alles zum Thema Selbstversorgung. Zudem viele Rezepte (vom Garten auf den Teller) – viele davon vegetarisch oder vegan – aber auch Rezepte zu Hühnchen, Fisch-Rezepte oder Wild. Wie mache ich Lebensmittel haltbar (einkochen, einwecken, trocknen, dörren, einfrieren, blanchieren). In meinem Biogarten verwende ich keine chemischen Dünger – nur Kompost, Pflanzenjauchen, Steinmehl etc. also Biogarten pur.

Rigottis Tipps für eine plastikfreie Küche

Die Tipps für eine plastikfreie Küche gibt es für dich natürlich in einem YoutTube-Video:

Video: Selbstversorger Rigotti

Aus Ärger über Silage-Folien, die Landwirte in der Natur liegen lassen, ist bereits vor der #plasticfreejulyblogger-Aktion ein Video mit wichtigen Tipps zur Vermeidung von Kunststoff im Bad, in der Küche und im Garten entstanden.

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Nachhaltige Rasur – einfach und plastikfrei!

Dieser Artikel über die nachhaltige Rasur ist ein Beitrag zur #plasticfreejuly Aktion von Auf die Hand, die dieses Jahr von einigen plastikfrei-, Zero Waste-, Garten-, DIY-Blogs, -Instagramerinnen, – Youtubern gemeinsam gestaltet wird. Die Beiträge aller Teilnehmer*innen findest du in dieser Auflistung.
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Aline – Auf die Hand
Foto: Grün wie Gras

Wir sind Charlotte und Anna, zwei Schwestern, die sich auf dem Blog Grün wie Gras mit dem Thema Nachhaltigkeit, Zero Waste, Minimalismus, faire Mode, Naturkosmetik und allem was einen grünen Lifestyle ausmacht beschäftigen.

Rasieren ist für viele von uns – ob Mann oder Frau – eine tägliche Routine. Haare an den Beinen, Haare im Gesicht, Haar … ihr wisst, worauf wir hinaus wollen! Doch die Rasur bringt ein Meer an Müll, besonders Plastik, mit sich. Herkömmliche Rasierer bestehen aus Plastik, sind nochmals darin verpackt und die Klingen zum Wechseln sind ebenfalls – ihr könnt es erraten – aus Plastik. Der Rasierschaum kommt in einer extra Dose und die Creme für danach ist ebenfalls sicher in ihrer Verpackung verwahrt. Für uns ist das einfach zu viel Müll!

Doch Rettung naht! Für die nachhaltige Rasur braucht es nicht viel. Man kann mit wenigen Änderungen sehr viel Müll – und auch Geld – gespart werden! Die Umstellung beginnt bereits beim Rasierer selbst. Anstelle eines herkömmlichen Rasierers benutzen wir seit Jahren den sogenannten Rasierhobel oder auch Safety Razor. Wir rasieren mittlerweile beide mit dem Nobelisk Premium Rasierhobel. Mit einem Preis von ca. 25€ ist die Anschaffung nicht ganz günstig, aber die Folgekosten sind dafür sehr gering. Die einfachen Klingen, die für den Rasierhobel genutzt werden, kosten wenige Cent und sind meistens minimal verpackt (oder bereits in Unverpackt Läden erhältlich).

Eine Rasur nur mit Rasierer ist jedoch keine schöne Angelegenheit! Wir rasieren uns immer direkt unter der Dusche und nutzen dazu nur Wasser, Seife und den Rasierhobel. Durch den Seifenschaum gleitet der Rasierer gut über die Haut und diese wird weniger irritiert. Doch für manchen reicht der Schaum einer normalen Seife für eine angenehme Rasur nicht aus. Deshalb gibt es unter anderem von der Firma Klar Seifen eine spezielle Rasierseife – für Männer und Frauen jeweils in verschiedenen Sorten. Das Produkt lässt einen festeren Schaum entstehen, der die Rasur erleichtert. In Sachen Verpackung hat die Rasierseife zudem die Nase ganz weit vorne! Die Seife wird in einer Metalldose geliefert. Zum Nachfüllen gibt es eine einfach verpackte Nachfüll-Seife und die Dose muss nicht erneut gekauft werden. Weniger Müll und das Produkt ist sehr langlebig.  Zur Rasur nehmen wir die Rasierseife einfach aus ihrer Dose und schäumen sie direkt auf der zu rasierende Stelle auf. Wer möchte kann die Seife aber auch in der Dose mit einem Rasierpinsel aufschäumen.

Nach der Rasur in der Dusche ist für uns Bodylotion ein Muss! Eine hochwertige Bodylotion oder ein Bodyöl von Naturkosmetikfirmen wie Weleda oder Dr. Hauschka gibt der Haut Feuchtigkeit und macht sie streichelzart. Wer sich eine Bodylotion nach den eigenen Wünschen zusammenstellen möchte, kann diese auch sehr gut selber herstellen! Dafür braucht man nur wenige Zutaten:

  • 65g Kokosöl
  • 65g Sheabutter
  • 15g Kakaobutter
  • 15g Öl (deiner Wahl)

Alle Zutaten zusammen im Wasserbad erhitzen, bis sie sich im flüssigen Zustand verbunden haben. Dann den Topf aus dem Wasserbad nehmen und abkühlen lassen (am besten in der letzten Phase im Kühlschrank). Wenn alles wieder fest ist, wird die Creme mit dem Rührgerät „schaumig“ geschlagen, damit eine lockere Konsistenz entsteht, die sich leicht auf der Haut verteilen lässt. Die Creme lässt sich sehr gut in einem verschließbaren Glas im Badezimmer aufbewahren. Eine nachhaltige Pflege ist wichtig für die nachhaltige Rasur.

Besonders Frauen haben beim Umstieg auf den Rasierhobel Angst vor Verletzungen. Doch wir können euch beruhigen. Natürlich hat auch der Rasierhobel eine scharfe Klinge, an der man sich schneiden kann. Doch wer vorsichtig rasiert, wird sich nicht verletzen beziehungsweise nicht mehr als mit einem herkömmlichen Rasierer. 

Generell sollte man jedoch auf folgende Punkte achten: Der Rasierhobel rasiert mit nur einer Klinge (die auf beiden Seiten des Rasierers genutzt werden kann), die direkt über die Haut gleitet. Vor der Rasur sollte die Haut gut nass sein und der Schaum einer Seife oder Rasierseife aufgetragen werden. Der Rasierhobel darf nicht zu stark aufgedrückt werden, lasst das Gewicht des Rasierhobels die Arbeit machen. Außerdem gilt es den richtigen Winkel für das Aufsetzen des Rasierhobels zu finden – klingt kompliziert, hat man aber nach der ersten Rasur raus. Ansonsten kann man wie gewohnt rasieren und danach zur Pflege eine Creme auftragen. 

Seid ihr auch schon auf eine nachhaltige und plastikfreie Rasurmethode umgestiegen?

Grüne Grüße,

Anna und Charlotte 

Die Rasierseife von Klar Seifen wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt.

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