„Kastanien zum Wäschewaschen und Olivenöl zum Abschminken? Klingt ganz schön exotisch, um nicht zu sagen: nach dogmatischem Ökofanatismus. Stimmt aber nicht. Natürlich steckt eine gehörige Portion Umweltbewusstsein dahinter, wenn jemand so unkonventionell seinen Alltag gestaltet. Doch die 25-Jährige deshalb als Ökotussi zu beschreiben, würde völlig in die Irre führen. Ganz im Gegenteil: Wie sie da mit dem roten Mäntelchen und den langen dunklen Haaren daherkommt, macht es fast den Eindruck, als würde die gebürtige Fürstenfeldbruckerin ihrer Lieblingsfigur aus der Kindheit nacheifern: „Schneewittchen“.“

Süddeutsche Zeitung