Yippie, Eis! Aber bitte plastikfrei und ohne Müllberg…

Dieser Artikel über Eisessen ohne Müll mit Kindern ist ein Beitrag zur #plasticfreejuly Aktion von Auf die Hand, die dieses Jahr von einigen plastikfrei-, Zero Waste-, Garten-, DIY-Blogs, -Instagramerinnen, – Youtubern gemeinsam gestaltet wird. Die Beiträge aller Teilnehmer*innen findest du in dieser Auflistung.
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Aline – Auf die Hand
Foto: Livelifegreen

Livelifegreen ist ein Blog über Nachhaltigkeit und Achtsamkeit im Familienleben. Dabei nimmt die Biologin Alex den Alltag genau unter die Lupe und geht mit euch auf eine Reise der Veränderung. Raus aus der Routine und hinein in ein bewusstes Leben. Auf Alex Blog findet ihr Gedanken zu Nachhaltigkeit. Vor allem aber viele praktische Tipps für einen ökologischeren Lifestyle, vegetarische Rezepte, Upcycling Ideen zum Selbermachen und kleine Abenteuer in und um München.

Foto: Livelifegreen

Was wäre der Sommer ohne Eis? Nur halb so schön, das steht fest. Und am allerliebsten natürlich richtiges Eis, als Kugel und nicht aus der Plastikverpackung, oder? Wir sind die letzten Wochen auf jeden Fall Dauergast in unserer Eisdiele und essen uns vorwärts und rückwärts durch alle Sorten.

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Hier findest du alle Beiträge meiner #plasticfreejuly Aktion 2019.

Zero Waste mit Kindern: Gastbeitrag von Hannah

Dieser Artikel über Zero Waste mit Kindern ist ein Beitrag zur #plasticfreejuly Aktion von Auf die Hand, die dieses Jahr von einigen plastikfrei-, Zero Waste-, Garten-, DIY-Blogs, -Instagramerinnen, – Youtubern gemeinsam gestaltet wird. Die Beiträge aller Teilnehmer*innen findest du in dieser Auflistung.
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Aline – Auf die Hand

Hannah ist mit Carlo und Chrissi eine der Gründerinnen vom Ohne Laden in München. Sie bloggt auf Zero Waste Munich.

Zero Waste mit Kindern

Unser Tag beginnt in der Regel um 6 Uhr. Wir stehen auf und beginnen damit das Frühstück für die Familie vorzubereiten. Das Müsliglas wird auf den Tisch gestellt, der selbstgemachte Pflanzendrink aus dem Kühlschrank geholt. 

Sobald der Tisch gedeckt ist, bereiten wir (mein Mann und ich gemeinsam) die Brotzeit der Kinder vor. Wir geben ihnen wiederverwendbare Brotdosen und Trinkflaschen mit. Je nach Bedarf nehmen die Kinder etwas Obst oder auch mal eine vollwertige Brotzeit mit in Kindergarten und Schule. Die Flaschen machen wir meistens nur halb voll damit die Rucksäcke nicht zu schwer werden. Wenn sie Durst haben füllen sich die beiden ihre Flaschen einfach wieder mit Leitungswasser auf, so finden wir alle es momentan am praktischsten. Auch mit dabei im Schulrucksack sind in der Regel eine Stoffserviette und 1-2 Stofftaschentücher. So haben sie alles dabei was sie brauchen um auf Einwegartikel zu verzichten.

Foto: Zero Waste Munich

Jetzt im Sommer findet die Stoffserviette gern auch Nachmittags Verwendung, wenn wir uns ein Eis gönnen. Für den Fall, dasd unsere Kinder auf einen Löffel zum Eis bestehen, fragen wir nach Espressolöffeln oder einfach kleinen Löffeln. Diese können im Gegensatz zu den kleinen Plastiklöffeln im Anschluss an den Eisgenuss wieder zurück gegeben und gespült werden.

Foto: Zero Waste Munich

Wir versuchen in unserem Zero Waste Alltag so wenig dogmatisch wie möglich zu sein. Den Kindern möchten wir ermöglichen, dass sie gut informiert die für sie richtigen Entscheidungen treffen ohne unseren Lebensstil als Zwang zu empfinden. Wenn sie z.B. bei Freunden sind und alle Kinder bekommen ein Eis am Stiel, dann heben unsere Mädels die Verpackung auf und legen sie zu Hause in ihr eigenes „Müllglas“. So können sie sehen, was an Verpackung übrig bleibt. Wir haben das Gefühl es ist für alle eine gute Lösung und freuen uns immer wieder darüber, dass unsere Töchter sehr achtsam mit dem Thema umgehen.

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Babypflege mit ätherischen Ölen: Gastbeitrag von Jacqueline

Dieser Artikel über die Babypflege mit ätherischen Ölen ist ein Beitrag zur #plasticfreejuly Aktion von Auf die Hand, die dieses Jahr von einigen plastikfrei-, Zero Waste-, Garten-, DIY-Blogs, -Instagramerinnen, – Youtubern gemeinsam gestaltet wird. Die Beiträge aller Teilnehmer*innen findest du in dieser Auflistung.
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Aline – Auf die Hand
Foto: Jacqueline Noah

Hi ihr Lieben! Mein Name ist Jacqueline. Ich bin Sängerin, spirituelle Heilerin, Lifestyle-Coach und Mutter eines zauberhaften Babymädchens.

Meine ganz große Leidenschaft sind ätherische Öle. Vor drei Jahren habe ich eine Marke entdeckt, die zertifiziert für den therapeutischen Gebrauch ist und somit ermöglicht, ätherische Öle als Nahrungsergänzung, für die äußere Anwendung sowie natürlich für die Aromatherapie zu nutzen. Das hat mein gesamtes Konsumbewusstsein auf eine viel ganzheitlichere Ebene gebracht!

Foto: Jacqueline Noah

Plötzlich fing ich an, meine Reinigungsmittel und Körperpflegeprodukte selbst zu machen und damit einen völlig anderen Bezug zu Inhaltsstoffen zu bekommen. Nicht nur sparten wir uns dadurch deutlich mehr Geld – auch unseren Müllverbrauch reduzierten wir auf ein Minimum. Ich lerne immer mehr, liebevoll zu konsumieren und den Prozess der Herstellung meiner eigenen Produkte als ganzheitliches Erlebnis zu genießen. Vor allem, wenn ich die Pflegeprodukte für meine Tochter Maya vorbereite. In ihren fünf Lebensmonaten hat sie noch nie irgendwelche extra gekauften Pflegeprodukte benutzt.
Für mich ist es wunderschön, ihr von klein auf den Bezug zur Natur nahe zu bringen: Wie dankbar sie uns ihre Ressourcen zur Verfügung stellt, um unser Wohlbefinden zu gewährleisten. Und wie wir diese Ressourcen achtsam für unsere Zwecke nutzen können.

Alles wird zu einem kleinen Ritual – von der Herstellung ihrer Feuchttücher oder ihrer ätherischen Rollermischung zur Pflege von Po und Hautfalten bis hin zur sanften Massage ihres Körpers mit diesen wohltuenden und aromatischen Essenzen. Sie lernt, dass ein respektvoller Umgang mit sich und der Natur das Fundament für eine neue Welt voller Transparenz, Bewusstsein und Liebe schafft. Deswegen spielen auch die Qualität und die Reinheit der Öle eine wahnsinnig große Rolle. Achtet daher immer auf die Transparenz der Firma, von der ihr die Öle bezieht, denn ihr wollt sowohl für Euer Kind als auch für Euch nur die beste und reinste Qualität!

Hier teile ich mit Euch meine Rezepte für die natürliche Babypflege:

Ich nutze ausschließlich Lavendel und römische Kamille, da sie die Haut sehr sanft pflegen (v.a. auch bei etwas gereizten Stellen), gegen Bakterien, Keime und Pilze wirken und ihr Aroma gleichzeitig beruhigt und entspannt.
Achtet bitte unbedingt auf das entsprechende Verdünnungsverhältnis für Babies und Kinder! Da ich Mayas Körper mittlerweile gut einschätzen kann, passe ich die Anzahl der Tropfen intuitiv an. Startet aber bitte erst einmal nach Vorgabe.

Feuchttücher mit Kokosöl, Lavendel und römischer Kamille

Foto: Jacqueline Noah

Du brauchst:

  • Einmal-Waschlappen/Küchenpapier oder Windelvlies (diese Mischung ist aber natürlich auch für Waschlappen geeignet)
  • 1 EL Bio-Trägeröl, z.B. (fraktioniertes) Kokosöl oder Mandelöl
  • 1 Tr. Bio-Lavendelöl (z.B. von doTERRA)
  • 1 Tr. römisches Bio-Kamillenöl (z.B. von doTERRA)
  • ca. 1L gekochtes Wasser
  • einen Aufbewahrungsbehälter, z.B. aus dickem Glas oder Metall/Edelstahl

Lege die Tücher in den sauberen Behälter und übergieße sie mit dem gekochten Wasser. Füge anschließend alle anderen Zutaten hinzu und verteile sie gleichmäßig über den Tüchern. Bewege den Behälter sanft hin und her, um alles besser zu verteilen. Achte beim Anfassen aber auf die Hitze! Warte, bis das Wasser abgekühlt ist. Gieße dann das überschüssige Wasser ab und wringe die Tücher nun bis zu deinem gewünschten Feuchtigkeitsgehalt aus. Um die Tücher noch effektiver zu nutzen, halbiere sie abschließend noch gerne mit einer Schere. Fertig!

Für Aufbewahrung und Transport der Feuchttücher eignen sich transportable Bio-Wickelauflagen (z.B. von NOBODINOZ) mit einem wasserdichten Fach für Feuchttücher. Dabei sollten die Tücher allerdings nicht zu feucht sein, sonst hinterlassen sie unschöne Wasserflecken.

Hier ist ein Beispiel für die Verdünnung bei einer 10ml-Rollermischung:

AlterÄtherisches Öl


Neugeboren1 Tropfen
2-6 Monate1-2 Tropfen
6-12 Monate1-3 Tropfen
1-4 Jahre4-8 Tropfen

Pflegende Rollermischung mit Lavendel und römischer Kamille

Du brauchst:

  • ein 10ml-Rollerfläschchen aus Glas
  • altersentsprechende Tropfenanzahl Bio-Lavendelöl (z.B. von doTERRA)
  • altersentsprechende Tropfenanzahl römisches Bio-Kamillenöl (z.B. von doTERRA)
  • Bio-Trägeröl, z.B. fraktioniertes Kokosöl (fettet nicht, zieht schneller in die Haut ein und die leere Flasche kann man z.B. für ein Insektenspray wiederverwenden) oder Mandelöl

Tropfe die altersentsprechende Anzahl der ätherischen Öle in das Rollerfläschchen und fülle den Rest mit Trägeröl auf. Fertig!

Minimalismus und unser Alltag

Minimalismus ist für unseren Lifestyle essentiell. Als ich im achten Monat schwanger war, beschlossen wir, mit zwei Koffern und unseren Instrumenten nach Portugal auszuwandern. Nach Mayas Geburt keimte allerdings plötzlich der Wunsch in uns, noch nicht sesshaft zu werden, sondern weiter zu reisen – ortsunabhängig zu leben und zu arbeiten. Wir kehrten nach Deutschland zurück, um unser letztes Hab und Gut zu verkaufen und bereiten uns derzeit auf unser nächstes Reiseziel vor.
Dieser Lifestyle erfordert kontinuierliches Loslassen und die Devise „Wie kann ich mit einem Minimum das Maximum herausholen?“.
Dafür sind die ätherischen Öle – gemeinsam mit anderen Hausmittelchen – mittlerweile unentbehrlich geworden, da sie uns auf so vielseitige Weise unterstützen und uns ermöglichen, egal wo wir sind, bewusst und nachhaltig die notwendigen Produkte für uns selbst herzustellen, unvermeidbare Plastikverpackungen sinnvoll wieder zu verwenden und dabei immer ein Gefühl von Wellness, Komfort und Fülle zu verspüren. 

Ich hoffe, ich konnte den ein anderen von Euch dazu inspirieren, die Babypflege zu einem achtsameren und ganzheitlicheren Erlebnis zu machen. Genießt die Nähe zu Eurem Kind und zur Natur!

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We need to talk about the bees: Gastbeitrag von Kate

Dieser Artikel darüber, wie Kindern Zero Waste erklärt werden kann, ist ein Beitrag zur #plasticfreejuly Aktion von Auf die Hand, die dieses Jahr von einigen plastikfrei-, Zero Waste-, Garten-, DIY-Blogs, -Instagramerinnen, – Youtubern gemeinsam gestaltet wird. Die Beiträge aller Teilnehmer*innen findest du in dieser Auflistung.
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Aline – Auf die Hand
Foto: @zerowaste_kate

Hi, I’m Kate from Zero Waste Kate. I see Zero Waste as a lifestyle rather than a definative. However, for me, as a past Paralympic medalist, this is where my competative side pops up. I love the challenge of finding plastic free alternatives to things I need. While this approach may seem extreme to many, I believe that the bleak prospects for our global environment are even more so. It takes only baby changes to make an impact.

But as a teacher: How do you help children understand the importance of waste reduction without giving them night terrors or scaring the complete living daylights out of them?

Foto: Zero Waste Kate

‘Sit down little Timmy, we need to talk about the birds and bees. This is how it’s going to work, if the bees die out.. well, the birds will soon die out then we’ll all die out’.

Probably not the most ideal way to help your little ones grasp the devastating future effects of consumerism or climate change without causing sudden onset childhood depression. However, is painting a picture of our planet for your child as a garden of eden / paradise / utopia as to not upset their fragile dispositions any better? Maybe but not by much.

Here’s hoping the following will help you to find ideas for a happy medium ground where Timmy only needs to panic for a little while before understanding that he also holds the power to create change in his hands.

A few years ago I decided to undertake a six week unit of learning with my grade two class about the three R’s = Reduce, Reuse, Recycle. At the time I was worried that it would be a rather bland unit of work. But as soon as we started researching the ‘why’ of being a tree hugging hippy, we discovered the situation we were in as humans was more of an ‘up the proverbial creek/raging river without a paddle’ type of position. The class quickly turned into an effective swarm of local activists who occasionally harassed local supermarket shoppers if they used plastic bags but also changed quite a few of their own and family shopping habits as well.

While researching, we came across footage of animals suffering tragically from plastic consumption, children picking over mountains of filthy trash sent to their country from other far wealthier places and beautiful rainforests, which they had previously wondered in awe at, razed to the ground in search of oil. We learnt together that our use of plastics was killing our planet. I received emails from concerned parents that their kiddos couldn’t sleep for worry about the state of our earth to which all I could answer was ‘yes me too’.  I truly and firmly believe that children have the absolute right to understand what is happening to our planet environmentally, how their actions can contribute positively or negatively and that they do indeed have the power to choose and insight change. I really wonder how many children will ask their parents in the future as to why they were not told about the climate crisis, the destruction of forests or the demise of our oceans.

It is not all doom and gloom I hope. We do not necessarily need to sit our children down and tell them we will all die if we use plastic or burn images of strangled turtles and plastic filled bird carcasses into their retinas. Never fear! There is a happy medium. But it is also ok for your child to feel disturbed by our precarious situation. It is a dire emergency after all which directly impacts the quality of ​their​ future. We can at least help them build the paddles to steer themselves away from the torrent towards a quieter stream.

I’ve put together ten ways in which you can help your ankle biter build awareness of the importance of waste reduction while having fun and without scaring the pants off them.

1. Go outside!

Foto: Zero Waste Kate

How can children be expected to know the incredible beauty and value in the world if they do not get to see it? By getting outside, be it in the mud, amongst the trees, at the beach or park (minus smartphone) children are allowed to become fascinated by the little details in nature as the big ones. Let them climb, get dirty, ask questions, sweat, be curious and be in awe of the world. Explain to them how ecosystems work, if one part is taken away then the system collapses. Even the littlest understand. Let them discover! You might just rediscover some things too.

2. Talk about it

Information is power and that goes for children too. Be honest and clear about why and how the earth is heating up. For example, today I explained to my class of mainly six year olds about how the incineration of plastics causes harmful gases. And why recycling is not going to be our saviour. Yes they asked questions. Great! Keep asking. But they got it. If questions come up around why bees are dying don’t tell them, ‘It’s that tooth fairy must be doing a bad job’, research together and learn about it. The facts will arm them with the ability to choose if they are ok with their actions or not.

3. Collect your rubbish

It’s not as gross as you think. Think of it as a fun family challenge. Collect your plastic for a day, week, month, whatever timeframe suits you and really look at what you have. Now go outside, all of you, and imagine each of your neighbours having the same amount. Then the neighbourhood! It’s a lot! Try to see where you can reduce your waste. You’ll be surprised at how clever they are at thinking of alternatives. I like this strategy as it is a great visual for kids and focuses on reduction not entire elimination. Every little bit is a win.

4. Read read read!

As Dr Seuss says, ‘The more you read, the more you know. The more you know, the more places you go!’ Reading has endless benefits and not only for educational purposes. Children’s books have a magical way of explaining tricky issues that are often beyond our capabilities to express as adults. Here is a list of some beautiful children’s books that I have read and reread to my classes that have brilliant messages about environmental issues. On this note, make use of your local library! Not only is it 99% free but they also have an amazing selection of children’s environmental awareness books, the wonderful librarians can recommend other books AND you can order in any book that you would like for a very small fee at most libraries and be the first to read it. Win win!

Foto: Zero Waste Kate
  • The Giving Tree – Shel Silverstein
  • The Lorax (not the movie please) – Dr Seuss
  • Seeds of Change – Wangari Maathai
  • Home – Jeannie Baker
  • The Short and Incredibly Happy Life of Riley (consumerism) – Colin Thompson
  • Seagull (plastic pollution) – Danny Snell
  • World Without Fish – Mark Kurlansky
  • The Trouble with Dragons – Debi Gliori
  • Also the movie Wall-E is pretty great at a sneak peak into a future full of waste.

This is just a list of my personal favourites. Please add to the list if you have any more suggestions!

5. Experiences over things

Apparently now a gift registry for kids birthday parties is an actual thing. Who knew?! I only learnt this recently and was quite shocked. No one really wants their child to become a Dudley Vernon do they? My good friend recently found a ballet karate fusion class held in the opera theatre and taught by professional ballet dancers for her daughter’s birthday. How cool is that?! And something she will never forget. There’s so much research now supporting the crazy concept that it’s spending time with people we treasure and taking part in ​engaging activities that sticks in our memories rather than yet another plastic trinket. It’s really never about the thing (often overdosed in packaging) is it? It’s about the acknowledgment that the receiver is valued by the giver. Buying ’stuff‘ holds a few short moments of excitement and a bit of a high but it very very quickly fades, ready for a new hit of new stuff while the old is forgotten and most likely thrown away. Again, there is no perfect, no 100% correct and no one right way. It’s about the trying and being imperfect. So no feeling guilty for buying a much adored item! Go for quality and longevity instead.

6. Grow food

Foto: Zero Waste Kate

Kids become crazy excited over the process of planting seeds, watching them grow, caring for them and gobbling them up. In one class I taught in Brisbane (thank you Buranda State School heaven), it was more difficult to stop them eating everything and anything in the school garden. If you don’t have much space, don’t worry, a few salad or herb seeds in a pot are great. My all time favourite in my last balcony-less apartment was growing sprouts in a jar. These are wonderful to grow with kids as they can see the whole story within a glass. Added benefit of being extra healthy! Growing food, however much or little it is, helps children to understand the time and care it takes to create food. So many children nowadays have little knowledge about where food actually comes from or even how fruit or veggies really taste when they are package, plastic and pesticide free.

7. Find community events

Where I live in Munich, there are community events coming out of our ears that involve children participating in environmental actions. For example, there are often river clean ups, craft workshops using scraps, cooking meals with rescued food, zero waste workshops, farm open days, kids demonstrations (Fridays for Future). Check out what is going on around you in your community. If not, get a group together to do a flash clean up or pick strawberries. It’s so much more fun being activists together!

8. Make instead of buy

Foto: Zero Waste Kate

Waste reduction does not sound like an exploding bucket of fun to most children, but I’m here to tell you it can be! At the last primary school workshop I did, we made black play dough with lavender essential oil (calming and fun) and cacao play dough. They forgot about their baeblade (?) flizzers or spinner latest contraption for a while and played with an open ended, non toxic material. Incredible! It’s easy to look up a quick recipe and lasts for a fair while if stored properly. So many readily bought products like air freshener, plastic wrap, body creams are full to the brim with toxins. Did you know that air fresheners contain formaldehyde? Yes, the animal specimen pickling substance. Choosing a few essential oils with your child to add to water and pour into a spray bottle is a great alternative. Warning though: once you start you won’t stop. Try beeswax wraps, wrapping paper, dish cloths, produce bags, recycled paper cards. It’s really endless as to what you can create as well as a bunch of fun for your family.

9. Lead by example

This is an important no brainer in my books. When you show your children that respecting the earth through everyday action is a part of your values, they are way more likely to follow your lead. If you collect every single freebie sample that will inevitably sit in a pile until thrown away, your child will probably think it’s a wonderful idea too. Just think of the reduction in clutter if you need motivation. Marie Kondo will be tickled pink.

10. Go shopping

Get to know your local farmers market! Even if it is sporadic and for purchasing an item or two, getting to know your local growers works wonders for all involved. When I grew up, the green grocer gave me a fresh bean to chomp on every time we went. He also saved the outside lettuce leaves for my Gran to give to the goats or put in a salad (the goats got priority). This is certainly very far from anything big supermarket chains can provide. Not only can your children get to know who produces their food. But it’s much easier to navigate the use of cotton bags or old jars and Tupperware for food items to go in. I really believe that getting back to a sneaky free bean from Con the grocerer is a big step in the right direction. Plus there are no mini wars at the check out thanks to strategically placed sweets.

Foto: Zero Waste Kate

One of my favourite quotes is by Anne Marie Bonneau aka Zero Waste Chef – ‘We don’t need a handful of people doing Zero Waste perfectly, we need millions of people doing it imperfectly.’

Teaching our youngsters that unless we pull our second or third hand socks up and never use a scrap of plastic again or else we are all doomed is stepping towards a platform for giving up. However, talking openly and honestly about our climate crisis, taking realistic but fun action and of course reading are all great steps towards raising a child that won’t run every time they see a plastic toothbrush or bottle or bag.

Please let me know if you have any more great ideas. As a teacher I am very open to hear your suggestions!

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Zero Waste Baby: Gastbeitrag von Carolina

Dieser Artikel zu Zero Waste Baby ist ein Beitrag zur #plasticfreejuly Aktion von Auf die Hand, die dieses Jahr von einigen plastikfrei-, Zero Waste-, Garten-, DIY-Blogs, -Instagramerinnen, – Youtubern gemeinsam gestaltet wird. Die Beiträge aller Teilnehmer*innen findest du in dieser Auflistung.
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Aline – Auf die Hand

Hi, ich bin Carolina, und seit über einem Jahr Mama eines tollen Jungen. Auf meinem Instagram-Account fee_carolina teile ich meine Ideen zum Thema Lesswaste mit Baby. Schon vor der Schwangerschaft haben wir uns intensiv mit dem Thema Zero Waste beziehungsweise Less Waste (denn Zero ist in der heutigen Welt einfach nicht zu schaffen und ein unrealistisches Ziel) beschäftigt. Alle sagten damals zu uns: „Das geht aber nicht mehr, wenn ihr Kinder habt!” Und schon damals dachte ich mir: “Aber warum soll das denn nicht gehen? Das Baby kauft doch nichts. Ich habe doch in der Hand, welche Produkte ich kaufe und benutze!”

Zero Waste Baby – geht das denn?

Nach über einem Jahr mit Baby kann ich euch versichern: Es geht! Und das Beste: Es tut nicht nur der Umwelt gut, sondern auch eurem Kind und eurem Geldbeutel. Und gerade der ist ja während der Elternzeit auch gerne mal ein wenig strapaziert.

Natürlich kann es sein, dass nicht alles für euch stressfrei machbar ist. Es gibt Situationen, da nimmt man eben doch mal ein Wegwerfprodukt. Es gibt hier kein “ganz oder garnicht”. Aber eines ist ganz klar: JEDER Schritt zählt. Und sei er noch so klein. Manchmal baut auch ein Schritt auf einem anderen auf. Auf einen müllärmeren Haushalt umzustellen ist ein langer Prozess, das passiert nicht von heute auf morgen. Fühlt euch daher nicht schlecht, wenn ihr (noch) nicht alles umsetzen könnt. Das ist ok! Gebt euch Zeit und geht kontinuierlich einen Schritt nach dem anderen.

13 Zero Waste Baby Tipps

Hier sind unsere Ideen für ein müllarmes Leben mit Baby:

Hygiene:

  1. Stoffwindeln statt Wegwerfwindeln! Der Schritt, der definitiv den größten Müllberg spart. Wusstet ihr, dass Wegwerfwindeln ca. 10% unseres Restmülls ausmachen? Ist das nicht unfassbar viel, dafür, dass es ein einziges Produkt ist und wir nicht mal 10% unseres Lebens Windeln tragen? Noch dazu sind Wegwerfwindeln wahnsinnig teuer. Man gibt um die 1500€ für die gesamte Wickelzeit aus (Windelmanufaktur: Kannst du mit Stoffwindeln Geld sparen?). Ein einfaches Starterset Stoffwindeln bekommt ihr schon für ca. 200€, klar kann man da aber auch mehr ausgeben. Manche Leute verfallen aufgrund der vielen hübschen Designs auch in einen kleinen Kaufrausch 🙂 . Aber auf 1500€ kommt ihr niemals! Danach könnt ihr die Stoffwindeln entweder wieder weiterverkaufen oder für das nächste Kind nochmal benutzen.
    Außerdem ist es bei Stoffwindeln möglich, ausschließlich natürliche Materialien wie Baumwolle, Hanf und Wolle zu benutzen, so dass keine Kunstfasern oder Chemikalien an die zarte Haut eures Babys kommen. Windeldermatitis ist damit auch wesentlich seltener. Unser Baby hatte tatsächlich nie einen roten Po!
    Wen die viele Wäsche abschreckt, für den gibt es in vielen Städten einen Windelservice, der das Waschen übernimmt. In München und Berlin z.B. ist das die Windelei.
  2. Statt Einwegwickelunterlagen könnt ihr ein Handtuch oder Molton unterlegen. Falls ihr gerne etwas wasserdichtes unterlegen möchtet, gibt es waschbare Betteinlagen, die dafür auch benutzt werden können.
  3. Statt Feuchttüchern, benutzt lieber Waschlappen. Diese gibt es zu kaufen, oder wer nähen kann, kann einfach ein altes Handtuch oder Flanellhemd zerschneiden. Diese macht ihr dann einfach nass, das reicht in der Regel. Falls ihr etwas mehr Reinigungswirkung und Pflege möchtet, könnt ihr euch aus heißem Wasser, Seifenflocken und Mandelöl eine Emulsion herstellen und über die Tücher gießen.
    Zum Hände abputzen etc. wenn ihr unterwegs seid, reicht es, einen Waschlappen und eine Wasserflasche einzustecken. Feuchttücher sind absolut verzichtbar, finde ich!
  4. Euer Baby braucht weder Badezusätze noch Cremes und Lotionen. Zum Baden reicht es, ein wenig Muttermilch ins Badewasser zu geben. Wenn sie später anfangen, sich auf dem Spielplatz schmutzig zu machen, kann man ein Stück Seife benutzen, z.B. die “Dreckspatz”- Seife von Savion oder einfach Olivenölseife. Anschließend reicht Mandelöl zum Einreiben. Falls ihr doch etwas kaufen möchtet, checkt vorher mal mit der App “Codecheck” , was da alles drin ist. Ich würde grundsätzlich versuchen, nur Naturkosmetikprodukte für mein Baby zu benutzen.
  5. Oft sieht man Mini-Desinfektionsmittel in kleinen Plastikflaschen am Kinderwagen hängen. Braucht wirklich kein Mensch. Zu viel desinfizieren schadet mehr als es nutzt. Das kindliche Immunsystem darf Keime ruhig mal kennen lernen! Wenn es aber unbedingt sein muss, gibt es auch hier Naturkosmetikprodukte.

Ernährung:

  1. Stilleinlagen: Auch hier gibt es waschbare Alternativen aus Bambus oder Wolle/Seide. Ich verstehe Einmalstilleinlagen nicht. Muttermilch ist doch nicht so eklig, dass man sie wegschmeißen muss? Außerdem trinkt doch euer Baby dort! Wollt ihr da wirklich Plastik und Superabsorber haben?
  2. Muttermilchbeutel: Ein Produkt, das nie in Frage gestellt wird. Dabei sind auch die absolut unnötig. Muttermilch kann auch in abgekochten Gläsern eingefroren werden. Wichtig ist hierbei, nach oben ein bisschen Platz zu lassen, da sich Flüssigkeit ausdehnt wenn sie friert. Bitte auch nur langsam auftauen, nicht direkt aus dem Gefrierschrank ins heiße Wasserbad stellen. Wenn das berücksichtigt wird, gibt es hier gar keine Probleme!
  3. Fläschchen gibt es aus Glas oder Edelstahl. Die aus Edelstahl sind verhältnismäßig teuer, können aber dann später noch in die Kita mitgegeben werden und wachsen so ein paar Jahre mit. Außerdem sind sie quasi unkaputtbar und können gut für mehrere Kinder benutzt werden. Die Investition lohnt sich also. Kann man sich auch gut schenken lassen. 😉
  4. Statt Gläschen zu kaufen, gibt es zwei Alternativen: Die erste ist Brei selbst kochen. Wenn ihr große Mengen kocht und in Gläsern einfriert, spart ihr euch viel Arbeit. Die zweite ist das sogenannte Baby Led Weaning (BLW) und bedeutet nichts anderes, als dem Baby bei der Beikosteinführung im wahrsten Sinne des Wortes freie Hand gelassen wird. Damit habt ihr fast gar keine zusätzliche Arbeit, denn das Kind isst von Anfang an am Familientisch mit und wird auch kaum gefüttert. Hierbei wird das Essen dem Kind einfach in einer geeigneten Form (greifbar und mit dem Gaumen zerdrückbar) angeboten und das Kind bedient sich selbst. Wir haben diesen Weg gewählt und würden es immer wieder so machen. Unser Kind hat noch nie ein Gläschen bekommen.
  5. Quetschies. Sie gelten heute als unverzichtbar, dabei sind wir auch alle ohne groß geworden. Quetschies sind ein riesen Müllproblem und sind im Vergleich zu einem selbst gemachten Smoothie wahnsinnig teuer. Außerdem sind sie schlecht für die Zähne und trainieren anders als “normales” Essen die Mundmotorik nicht. Diese ist wiederum sehr wichtig für das Sprechenlernen. Falls euer Kind jedoch UNBEDINGT Quetschies haben möchte (ich habe gehört es gibt solche Kinder…), gibt es wiederbefüllbare Varianten in jedem Drogeriemarkt.

Sonstige Produkte:

  1. Baby- bzw. Kindersachen lassen sich super Second Hand kaufen. Fast alles, was wir für unser Kind anschaffen mussten, haben wir günstig auf Kleinanzeigen oder Mamikreisel bekommen. Dort konnten wir sie dann auch mit wenig Verlust wieder weiter verkaufen. Wir wollten keine Fast Fashion unterstützen und außerdem wachsen Babys sehr schnell aus ihrer Kleidung raus, so sind die Sachen oft wie neu. Es gibt zwar mittlerweile auch viele faire Labels oder Kleinunternehmen, aber meiner Meinung nach ist ein Produkt, das bereits existiert immer das nachhaltigste.
  2. Auch größere Anschaffungen wie Möbel oder z.B. unseren Fahrradanhänger konnten wir günstig auf Kleinanzeigen finden.
  3. Spielzeug lässt sich gut auf Flohmärkten finden. Man kann auch gerne mal ein bisschen kreativ werden und Dinge zu Spielzeug umfunktionieren. Kleine Kuchenbackförmchen oder Töpfchen können Plastik-Sandspielzeug ersetzen. Gummis von Weck-Gläsern sind bei uns ein sehr beliebtes Spielzeug. Doch mal anfallende Plastikflaschen können z.B. mit Linsen oder Haselnüssen gefüllt werden und landen wenigstens nicht gleich im Müll. Babys spielen sowieso am liebsten mit Alltagsgegenständen und somit gilt bei Spielzeug: Weniger ist mehr!

Hast du noch weitere Ideen?

Ich hoffe ich konnte euch ein paar Zero Waste Baby Anregungen mitgeben. Habt ihr schon ein paar umgesetzt oder noch weitere Ideen?

Weiterlesen auf Auf die Hand:

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