„FeuerFest“ – das Grill- und Kochbuch für gesellige Stunden am Lagerfeuer

Endlich ist es da! Das erste Kochbuch meiner lieben Freundin Lisana: „FeuerFest“.

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Lisana schreibt auf dem Blog Wilde Gartenküche und hat dir auf meinem Blog kürzlich als Gastbeitrag ihre 7 Zero Waste Garten Tipps verraten. Regelmäßig tauschen wir uns über Umweltschutz aus, teilen unsere Erfahrungen über’s Bloggen und genießen das nachhaltige Kochen.

Lisanas Kochbuch FeuerFest

„Das ist eine kleine Rebellion gegen das stupide Grillen bei dem ein einzelner allein am Grill steht, die Würstchen wendet und dann viel zu schnell gegessen wird. Der Grill und die Feuerstelle gehören in die Mitte und jeder der möchte kann beim Kochprozess dabei sein.“, sagt Lisana über die Idee hinter ihrem Kochbuch.

Ihr ist es wichtig mit dem Buch den Spaß am draußen Kochen zu wecken. Wiederbeleben würde ich sogar sagen. Mich muss sie da garnicht erst überzeugen, denn ich liebe es zu grillen! Das Besondere aber an ihrem Kochbuch ist, dass es eben nicht nur die klassischen Grillrezepte wie „das perfekte Steak“, schnöde Zucchinisscheiben in Öl und ähnliches beinhaltet, sondern ein wirkliches KOCH-Buch ist, in dem echte Rezepte für das Kochen über dem offenen Feuer präsentiert werden.

Lisana sammelt in ihrem Buch ihre Lieblingsrezepte wie Bruschetta, Spaghetti mit Waldpilzen, Spätzle oder Waffeln mit frischen Sommerbeeren. Ich liebe ihre Schupfnudeln mit Weißwein-Sauerkraut. Eine wahre Freude am Feuerkochen!

Lisasna macht nachhaltige Grillanzünder aus Zapfen und Kerzenwachsresten. Zapfen zu einem Drittel oder Hälfte in das geschmolzene Wachs tauchen und aushärten lassen.

FeuerFest – alles handgemacht

Besonders beeindruckt bin ich nicht nur von den tollen Rezepten, sondern auch davon, dass Lisana an diesem Buch alles selber gemacht hat. Es sind ihre erprobten Rezepte, sie hat alle Fotos geschossen, alle Zeichnungen sind von ihr! Darum ist das Buch auch in sich so stimmig. In ihren Skizzenbuch ist die Gestaltung händisch eingeflossen.

Ein Blick in das handgeschriebene Original-Rezepte und -skizzenbuch.

Hier gibt’s eine kleine Leseprobe.

Buchpräsentation an der originalen Feuerstelle

Ich habe mir sehr gefreut, als ich mit anderen wundervollen Bloggern eingeladen wurde zur Buchpräsentation Ende März zu kommen. Lisana hat uns zu sich nach Haus eingeladen, wo wir mit ihr an der originalen Feuerstelle, die auf dem Buchcover zu sehen ist, grillen durften. Und welches Gericht würde besser passen als das Chili, das ebenfalls auf dem Titelbild brutzelt?

An diesem gemütlichen Frühlingstag durfte ich Sarah von My Cottagegarden und Julia vom Hädecke Verlag, in dem FeuerFest erschienen ist, wiedersehen. Neu war die Bekanntschaft mit den Bloggerinnen Julia von Chestnut and sage, und Laura von Cuddling Carrots, dem Youtuber Florian, dem Selbstversorger Rigotti, und seiner Frau.

Was für ein schöner Tag mit euch!

Florian hat während dem Event gefilmt und ein Video dazu auf seinem Kanal veröffentlicht.

Wo bekomme ich dieses großartige Grill-Kochbuch?

Lisanas Grill-Kochbuch „FeuerFest“ bekommst du im Buchhandel deines Vertrauens.

Außerdem kannst du es über den Hädecke-Verlag erwerben.

Wenn du außerdem gleich die passenden Grillsaucen und Senfsorten zum Grillen der FeuerFest-Rezepte verwenden willst, die auch Lisana verwendet, dann kannst du sowohl das Buch als auch die Feinkostsaucen/-senfsorten im Onlineshop von Münchner Kindl Senf erwerben. Denn Fun-Fact: Lisana und ihre Schwester sind die Juniorchefinnen von Münchner Kindl Senf und da ist es natürlich klar, das der Senf in Lisanas Rezepten nicht fehlen kann.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Grillen und Kochen am offenen Feuer!

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Müllfreie Ostern

Nachdem ich dir gezeigt habe, wie ich plastikfreie Geschenke verpacke, zeige ich dir in diesem Beitrag wie du müllfreie Ostern organisieren kannst.

Müllfreie Osterdeko

Die Wohnung im Frühling und zu Ostern zu schmücken muss nicht mit Alufolienhäschen und Plastikblumen sein. Dekoriere lieber mit echten Blumen, die du anschließend in die Erde Pflanzen kannst oder deren Zwiebel du nach dem Abblühen der Pflanze trocknen und für nächstes Jahr aufheben kannst, wie beispielsweise Hyazinten.

Viel hübscher als die klappernden Plastikeier sind selbst bemalte echte Eier. Nimm hierfür ausgeblasene und gewaschene Eierschalen, die du beschriftest, bemalst oder für Geschenke oder Tischdeko individualisieren kannst.

In Secondhand Läden und auf dem Flohmarkt findest du meist schon ab Februar Osterdeko, Blumenübertöpfe und Frühlingsschmuck. Kleine Ei- und Hasen-Anhänger eignen sich auch super, um müllfreie Ostergeschenke zu verzieren.

Plastikfreies Osternest

Statt Plastiknestern mit den giftgrünen Plastiksträhnen als „Gras“ lässt sich auch ein schönes Körbchen mit Heu, Bast oder frisch gerupftem Gras schmücken. Der Korb kann unterm Jahr als Aufbewahrung für andere Dinge dienen und für den kurzen Anlass an Ostern kurz zweckentfremdet werden.

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Gerne verwende ich für müllfreie Ostern auch größere ausgewaschene Gläser wieder, die ich mit Bast (wiederverwendet von Geschenken, sie dich bekomme) fülle und mit einer Schleife aus natürlichem Material und Packetband verziere.

Plastikfreie Ostereier/Süßkram

Ein müllfreies Osternest hatten wir schon als wir klein waren. Jedes Jahr wurden wir mit unserem kleinen Körbchen zum Eiersuchen in den Garten geschickt. Damals waren es in Alufolie und Plastik verpackte Eier und andere Süßigkeiten. Heute bekomme ich von meinen Eltern jedes Jahr Gemüsepflänzchen für den Balkon und habe somit bis in den späten Herbst was davon. Was ich von meinem Ostersüßkram von früher nicht sagen kann.

Wenn es nun aber Süßigkeiten sein sollen, dann backe ich gerne Kekse, die ich in die geschmückte Schraubgläser gebe.

Oder ich kaufe für müllfreie Ostern Bonbons unverpackt. Für die Münchner: Es gibt unter anderem am Hauptbahnhof einen Bonbonstand (Durchgang von den Zügen Richtung Schützenstraße), der nach dem Wiegen in mitgebrachte Tüten umfüllt und die dortigen Tüten danach wiederverwendet. Auch beim Ohne gibt es für kurze Zeit unverpackte Hasenschokolade.

Ostereier natürlich färben

Auf Pinterest findest du etliche Anleitungen zum Ostereier färben mit natürlichen Materialien. Ausprobiert habe ich bisher:

  • Blaukraut
  • Kurkuma

Achte beim Kauf der Eier darauf, dass sie von glücklichen Bio-Hühnern aus der Region kommen, deren Brüder nicht geschreddert werden.

Resteessen

Wie an allen Feiertagen mit der Familie bleiben auch an Ostern meist Reste übrig. Halte deine Schraubgläser-Sammlung bereit und gibt dieses Jahr doch jedem was mit am Ende des Brunch. Und damit dir gekochte Eier nicht zum Hals raushängen, wenn du sie dauernd pur essen musst, überlege dir Rezepte, die mal ein bisschen aus dem klassischen Repertoire raus gehen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Oster-Aioli oder Eiern in Senfsauce?

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Zero Waste Gardening – sieben Tipps von Lisana

Heute schreibt meine Freundin Lisana, die wunderbare Bloggerin von Wilde Gartenküche, für euch. Sie hat in diesem Beitrag sieben Tipps für einen müllfreien Garten für euch zusammen getragen und zeigt mit ihren fabelhaften Fotos, wie sie das in ihrem wilden Garten umsetzt. Ein plastikfreier Garten – die Tipps gelten freilich auch für den Balkon – ist mit natürlichen Materialien und ein paar Tricks möglich. Regelmäßig hole ich mir Tipps auf ihrem Blog und ihrem Instagram-Kanal.

Viel Freude mit Lisanas Beitrag!

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1. Verwende was du hast und wenn du kaufst, achte auf Qualität

Die erste „goldene Regel“ vom Zero Waste Gardening ist, verwende was du hast und vermeide beim Neukauf unnötige Verpackungen. Ich habe zum Beispiel die alte Schaufel von meinem Vater mit hässlichem Plastikgriff. Ich könnte mir eine neue und schönere mit Holzgriff kaufen aber ich verwende diese erst einmal bis sie kaputt ist. Wenn du Werkzeug und Material kaufst, achte auf die Qualität, auch wenn es vielleicht im ersten Moment teurer erscheint, du hast viel länger etwas davon.

Bestes Beispiel sind auch die Plastiktöpfe vom Baumarkt, in denen man oft die Jungpflänzchen bekommt. Hier der Tipp: Die Pflänzchen direkt in einer Bio-Gärtnerei oder dem Wochenmarkt kaufen, denn die werden dort oft ohne Plastiktöpfchen verkauft, in sogenannten „Erdpresstöpfchen“, eben nur aus Erde.

Bestenfalls macht man die Anzucht selber. Da das allerdings nicht immer klappt oder man nicht das gewünschte Saatgut bekommt, kann man beim Einkauf der Pflänzchen darauf achten Müll zu vermeiden. Es gibt allerdings immer wieder mal Pflanzen, die man vielleicht in der Gärtnerei nicht findet und nur im Gartencenter oder als Geschenk bekommt. Dann würde ich diese Töpfe einfach aufheben und für die Anzucht immer wieder verwenden.

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2. Mach deine Anzuchttöpfchen selber

Als Anzuchttöpfchen braucht man sich keine extra Anzuchttöpfchen kaufen, sondern kann sich diese ganz einfach selber machen. Wieder aus Material, das man schön wiederverwerten kann, wie altes Zeitungspapier, Klopapierrollen oder eben aussortierte Plastiktöpfchen. Oder man hat, so wie ich, noch eine Menge Tontöpfchen von der Oma, die schon so richtig schön „alt“ aussehen. Seit diesem Jahr habe ich auch eine Erdpresse mit der ich die Erdpresstöpfchen selber machen kann. Die muss man sich einmal kaufen aber dann hat man sie lange Zeit und kann sie auch mit Gartenfreunden teilen.

3. Gartenerde muss nicht aus dem Sack kommen

Die gute Gartenerde muss man nicht im Baumarkt in Plastiksäcken kaufen, sondern man kann sich einen eigenen Kompost anlegen. Wer dafür keinen Platz hat, kann sich bei einigen Landwirten oder Gärtnereien Erde abholen, sowie bei ausgewählten Wertstoffhöfen, die den Biomüll zu Kompost verarbeiten – in Wannen oder gleich auf den Anhänger laden.

Genauso ist es mit natürlichem Dünger sowie Pferdemist, den man sich beim Bauern des Vertrauens abholen kann. Hierbei ist wichtig, dass ihr darauf achtet, dass die Tiere nicht mit fiesen Medikamenten behandelt worden sind und das Futter bestmöglich biologisch war damit ihr keine Rückstände im Boden habt.

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4. Eigenes Saatgut gewinnen und tauschen:

Beim Saatgutkauf ist es wichtig auf die Qualität zu achten, verwende im besten Fall Biosaatgut und alte robuste Sorten, die samenfest sind. Das bedeutet, dass du aus den Pflanzen wieder eigenes Saatgut gewinnen kannst. Ich sammle auch jedes Jahr von meinen Lieblingspflanzen das Saatgut und bewahre somit die alten Saaten. Dadurch muss ich nicht jedes Jahr alle Saaten neu kaufen und spare damit ebenfalls Verpackungsmüll. Es gibt auch einige Möglichkeiten aus z.B. Zeitungspapier eigene Saatguttütchen zu basteln, ich verwende meine jedes Jahr wieder oder sammle sie in kleinen Gläschen.

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5. Pflanzstäbchen aus Holzschnitt

Eines der wichtigsten Hilfsmittel bei der Anzucht sind die Beschriftungen, den wenn man das nicht genau festhält, weiß man hinterher nicht mehr was man wo gepflanzt hat. Mich haben die handelsüblichen Plastikstäbchen immer gestört. Vor ein paar Jahren bin ich dann im Internet über die schöne Lösung dieser Holzstäbchen gestoßen und bin seitdem begeistert davon. Sie sehen nicht nur hübsch aus, sondern sind auch komplett plastikfrei.

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6. Rankwerk aus Holzschnitt

Ebenfalls aus dem Baumschnitt im Frühjahr baue ich mir ein Rankwerk für Bohnen und Erbsen, die ich einfach in die Erde stecke und miteinander verwebe. Auch als Stützen für Tomaten eignen sich die Stöcke, man braucht also keine Gestelle kaufen und spart damit Material und Kosten.

7. Hochbeete und Minibeete Upcycling

Super schön lassen sich auch alte Zinkwannen oder auch Holzkisten bepflanzen. Die eignen sich nicht nur für Terrasse und Balkon, sondern sind auch mit Salat und Kräutern bepflanzt ein tolles Geschenk.

Aus alten Paletten haben meine Schwester und ich Hochbeete gebaut, das funktioniert wunderbar und man muss dafür kein neues Holz kaufen. Fragt einfach bei Firmen an oder auch übers Internet, es gibt immer wieder alte Paletten, die aussortiert werden.

Über Lisana:

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Lisana hat einen eigenen Garten und zaubert aus ihrer Ernte leckere Rezepte. Auf ihrem Blog Wilde Gartenküche teilt sie nicht nur die Rezepte, sondern auch nachhaltige Tipps, beispielsweise für Tischdeko oder eine Bauanleitungen für eine Freiluft-Palettenküche. Es geht um den Spaß am Hände dreckig machen, Kochen und einfach mal Ausprobieren!

Ich wünsche euch viel Freude beim Gärtnern! Schaut unbedingt auf Lisanas Blog Wilde Gartenküche und ihrem Instagram Kanal vorbei!
Liebe Grüße,

Aline

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Pflanzenbeschriftung für das Beet

Nachdem ich dir kürzlich präsentiert habe, wie ich Anzuchttöpfchen mit Klopapierrollen bastle, zeige ich dir heute, wie ich die kleinen grünen Pflänzchen auseinander halte.

Kaputter Topf? Upcycling!

Letzten Herbst sind mir beim Balkon winterfest machen zwei kleine Terracotta-Töpfe runter gefallen. Na klar, Scherben. Die landen bei mir natürlich nicht im Müll, sondern sie werden bei mir wiederverwendet.

Die Scherben beschrifte ich sobald ich die Samen in die Erde setze und stelle sie zu den mini-Töpfchen. So verwechsle ich keine Pflänzchen.

Wenn ich die kleinen Triebe dann in den Topf oder ins Beet setze, dann kommt die Beschriftung natürlich dazu.

Beschriftung auf gefundenem Schiefer

Bei einem Spaziergang im Wald habe ich zufälliger Weise mal im Sand verbuddelte Schieferplatten gefunden. Die hat jemand da wohl mal „entsorgt“. Freilich hab ich die da nicht liegen lassen können und hab einige der Scherben eingepackt und sie daheim mit einem Kreidestift beschriftet.

Natürliche Materialien

Viele Untergründe eigenen sich zum beschriften und besonders natürliche Materialien sehen bei den Pflanzen nicht nur toll aus, sondern hinterlassen auch keine Schadstoffe in der feuchten Erde.

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  • Anzuchttöpfchen aus Klopapierrollen basteln

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Wasser ist der Lebensschnaps

Mehr als die Hälfte unseres Körpers besteht aus Wasser. Wir brauchen es, um zu funktionieren.

Gesundheit kommt von innen und Wasser ist die Basis. Trockene Lippen lassen sich nicht mit Lippenpflege alleine retten, nein, es du musst vor allem viel trinken. Zu wenig Wasser im Körper äußert sich beispielsweise auch durch Kopfweh und schlechte Haut.

Wasser regt unseren Körper an und belebt den Geist. Ohne können wir keine Energie freisetzen und fit fühlen wir uns bei Wassermangel nicht. Schlüsselwort: trinken!

Wichtig ist, auch woraus wir trinken!

Um jederzeit genügend Wasser dabei zu haben, trage ich immer eine Wasserflasche mit mir. Diese fülle ich unterwegs mit Leitungswasser auf.

Wichtig ist mir, dass ich auch weiß woraus ich trinke. Denn ich möchte keine gesundheitsschädlichen Stoffe im Kontakt mit meinem Wasser haben.

Darum verwende ich Glasflaschen. Die sind zwar schwerer als Plastikflaschen aber das ist es mir wert. Aus diesem Grund habe ich meist eine 500ml Flasche dabei, die wiegt weniger und passt unterwegs gut unter normale Wasserhähne. Wenn ich weiß, dass ich länger unterwegs bin, beispielsweise Wandern, dann darf es auch mal die größere Flasche sein.

Problematik mit Mineralwasser in Plastikflaschen

Mineralwasser aus Plastikflaschen beinhalten Pestizide, Mikroplastik und hormonell wirksame Stoffe. Da sitzen sogar Toxikologen dran und erforschen die Auswirkung.

Wasser wird sonst wo in Flaschen abgefüllt und auch wenn das Etikett mit „frisch von der Quelle“ wirbt, heißt das nicht, dass es gleich am kommenden Tag bei dir im Getränkemarkt steht. Erstmal wird es gelagert, dann verpackt, dann transportiert, dann wahrscheinlich nochmal transportiert, dann irgendwo wieder gelagert. Steht dann rum bis du es kaufst, schleppst, transportierst schleppst, lagerst und dann irgendwann trinkst. Dabei ist die Flasche immer wieder Temperaturschwankungen ausgesetzt, wodurch Wasser und Plastik verstärkt miteinander reagieren.

Leitungswasser in Deutschland

Hingegen ist Leitungswasser in Deutschland das am strengsten kontrollierte Wasser. Und es kommt direkt aus dem Hahn und keine Schlepperei nötig. Das Leitungswasser ist 1000- bis 5000-mal günstiger, muss nicht verpackt, mit hohem Energieaufwand abgefüllt und transportiert werden und verursacht keinen Plastikmüll.

Für dieses Wasser brauchst du auch keine neue Flasche kaufen. Wenn du eine leere Glasflasche zuhause hast, ein Bügelbierflasche, irgendeine noch aus der Schulzeit, egal eigentlich, dann verwende einfach die. Es muss nicht immer was Neues sein.

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Anzuchttöpfen aus Klopapierrollen basteln

Nachhaltige Anzuchttöpfchen müssen nicht extra in Plastik verpackt gekauft werden. Ich verwende jedes Jahr Klopapierrollen, denn die sind bei mir kein Müll, sondern ich hebe die dafür in meiner Saatgutschublade bis zum Frühjahr auf.

Nachhaltige Anzuchttöpfchen

Für Samen, die eine lange Wurzel entwickeln, wie beispielsweise Bohnen, lass ich die Klopapierrolle ganz, stelle sie in eine Schale und fülle sie einfach mit Anzuchterde. Darauf gebe ich pro Rolle einen Samen oder Kern und gebe je nach Sorte ein wenig Erde drauf.

Für schnell wachsende Sorten oder diejenigen, die kürzere Wurzeln bilden, wie beispielsweise Salat, schneide ich die Klopapierrollen in der Mitte durch.

Stabile Böden für Anzuchtöpfe basteln

Solltest du die Böden der Anzuchttöpchen stabiler haben wollen oder so, dass beim Gießen unten keine Erde ausläuft, kannst du mit Hilfe einer Schere auch kurz basteln:

Die ganzen oder halben Rollen drücke ich hierfür platt und schneide auf einer Seite in jedem Knick etwa einen Zentimeter tief ein. Dann knicke ich die Rolle für die andere Hälfte und schneide auch hier zwei mal ein. So bilden sich unten vier Laschen, die ich nun umknicke und übereinander lege. Die eine Ecke der letzten Masche wird unter die erste geschoben, sodass du hiermit einen stabilen Boden in deinem Anzuchttöpchen hast.

Pflanzen vorziehen

Die Rollen mit oder ohne Boden stelle ich in eine Schale. So können die bepflanzten Anzuchttöpfchen bei Bedarf gegossen werden. Die Schale stelle ich ans Fensterbrett. Nach wenigen Wochen oder Tagen zeigen sich die ersten Triebe.

Aussaat in Töpfen oder im Freien

Sobald sich bei deinem Pflänzchen zwei kleine Blättchen gebildet haben kannst du sie mit der Papierrolle in frische Erde in einen Topf setzen oder, falls es die Temperaturen bereits zulassen, in ein Beet. Die Papierrolle zerfällt sehr schnell und hindert die Wurzeln in der Erde nicht am Ausbreiten.

Weitere Möglichkeiten für müllfreie Anzuchttöpfe

Eierschalen

Du kannst manche Pflanzensamen auch mit etwas Erde in Eierschalen pflanzen. Achte dabei darauf, dass die Pflanze Kalk mag.

Eierkartons

Wenn wir schon bei Eiern sind, dann hast du sicher auch Eierschachteln. Dieses Recyclingpapier kannst du für die Aussaat ebenso verwenden. Belasse hierfür die Eierkammern beieinander und trenne sie erst vorsichtig beim Umtopfen. Da sich die Eierschachteln schnell mit Wasser vollsaugen, verlieren sie manchmal an Stabilität und eignen sich darum besonders für schnell wachsende Pflanzen.

Zeitungspapier

Auch aus Zeitungspapier oder anderen Recyclingpapier kannst du kleine Zylinder formen und mit Erde befüllen. Die sind sehr labrig und halten nicht so lange wie die Klopapierrollen.

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Plastikfreie Textmarker

Nach einem Zero Waste Workshop in einer zehnten Klasse wurde ich gefragt: „Gibt es eine plastikfreie Alternative für Textmarker?“ Ja, es gibt eine

Ich verwende leuchtende Buntstifte, um beim Lernen und Schreiben die wichtigen Passagen hervorzuheben. Diese dicken Buntstifte gibt es in ganz normalen Schreibwarenläden. Sie trocknen nicht aus und da sie aus Holz sind, ist der Spitzerdreck kompostierbar.

Zum Schreiben verwende ich Bleistifte und meinen Kolbenfüller.

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Bienenwachstücher selber machen

Es gibt wenig, was so einfach ist, wie die Herstellung von Bienenwachstüchern.

Du brauchst:

  • Tücher beliebiger Größe aus Naturfasern (Baumwolle, Leinen, Hanf, Hauptsache ohne Kunstfasern wie Polyester oder Elasthan)
  • Bienenwachs
  • Bügeleisen
  • Eine Unterlage, auf der gebügelt werden kann
  • 2 Blätter Backpapier

Anleitung:

Schneide dein Tuch auf die gewünschte Größe zurecht.

Lege ein Blatt Backpapier auf deine Bügelunterlage und lege das Tuch darauf.

Darauf gibst du jetzt einige Bienenwachsraspel und bedeckst das Tuch wieder mit einem Blatt Backpapier.

Stelle das Bügeleisen auf niedrige Temperatur und gleite vorsichtig über das Tuch. Das Wachs schmilzt und solle nicht zwischen den Backpapierblättern auf deine Unterlage auslaufen, sondern in das Tuch einsickern. So wird das Tuch mit Wachs imprägniert.

Wenn das Tuch nicht überall mit Wachs voll gesogen ist, gib erneut ein paar Wachsflocken auf die trocknen Stellen und bügle kurz drüber.

Wenn das ganze Tuch imprägniert ist, lass das Wachs kurz aushärten und ziehe dann das Tuch vom Backpapier ab.

Das Bienenwachstuch kann nun verwendet werden.

Bei Bedarf unter lauwarmen Wasser mit etwas Spülmittel reinigen.

Nicht in die Waschmaschine geben!

Sollte sich das Tuch an den Knickstellen mit der Zeit abnutzen, kannst du einfach wieder zwischen Backpapierblättern drüber bügeln und das Wachs verteilt sich wieder gleichmäßig im Tuch.

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Haselnuss Busserl Plätzchen Rezept

Beim Backen greife ich gerne auf heimische Nüsse zurück. Statt zu Macadamia oder Cashews greife ich lieber zu Wal- und Haselnüssen.
Besonders dann, wenn sie mir auf dem Weg zur Arbeit gratis vor die Füße fallen.😉
🌰

Zutaten:

  • 3 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 200g Puderzucker
  • 250g gemahlene Haselnüsse
  • 30g gehackte dunkle Schokolade
  • 1,5 EL Kaffeesatz
  • 1 EL selbst gemachter Vanillezucker
  • Ganze Haselnüsse

Zubereitung:

Haselnüsse knacken. Ganze Nüsse beiseite legen. Zerbrochene, insgesamt 250g, zermahlen oder mit einem guten Mixer fein hacken.

Eiweiß mit einer Prise Salz zu festem Eischnee schlagen.

Puderzucker sieben und mit den übrigen trockenen Zutaten vermischen. Portionsweise unter den Eischnee heben.

Mithilfe von zwei Teelöffeln Nockerl formen und auf ein mit einer wiederverwendbaren Silikonmatte belegtes Backblech geben.

Jeweils eine ganze Haselnuss in das Nockerl drücken.

Alle Bleche in den kalten Ofen schieben und bei 120°C für etwa 25 Minuten backen.

Sie sollten an der Oberfläche etwas anbräunen und außen fest sein.

Auskühlen lassen und dann vom Blech nehmen.

Damit die Plätzchen nicht aufweichen, sollten sie luftdicht verpackt sein und nicht mit anderen Sorten gemischt aufbewahrt werden.

Wenn ich schon Eier verwende, dann selbstverständlich von glücklichen Freiland Bio Hühnern aus der Region, deren Brüder nicht zerschreddert werden. Und da ich in diesem Rezept nur das Eiweiß verwende, backe ich mit dem Eigelb anschließend auch gleich meine Spitzbuben.

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