Bienenwachstücher richtig verwenden und pflegen: 10 Tipps und Tricks, die du unbedingt kennen solltest

Dieser Artikel über Bienenwachstücher richtig verwenden und pflegen ist ein Beitrag zur #plasticfreejuly Aktion von Auf die Hand, die dieses Jahr von einigen plastikfrei-, Zero Waste-, Garten-, DIY-Blogs, -Instagramerinnen, – Youtubern gemeinsam gestaltet wird. Die Beiträge aller Teilnehmer*innen findest du in dieser Auflistung.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen dieses Beitrags!

Aline – Auf die Hand
Foto: allmydeer

Verena ist auf einem Bio Bauernhof aufgewachsen schreibt auf ihrem Blog www.allmydeer.com über nachhaltige Ernährung, Bio Landwirtschaft und einen umweltfreundlichen Alltag. Um die Flut an Einweg-Bäckertüten zu vermeiden, hat sie das brotSackerl entwickelt – eine Kombination aus einem kleinen Stoffbeutel und Bio Bienenwachstücher. Seitdem bekommt sie immer wieder Fragen rund um die tollen Tücher, die sie nun beantworten wird.

Verenas Antworten auf die 10 meist gestellten Fragen: Bienenwachstücher richtig verwenden und pflegen

Bio Bienenwachstücher sind meine absoluten Favoriten, was nachhaltige Zero-Waste-Hacks angeht. Sie sind vom Prinzip her so simpel und in der Anwendung so überraschend vielseitig: einschlagen, abdecken, umwickeln, verpacken und gleichzeitig frischhalten – immer und immer wieder. Hier beantworte ich die bisher am häufigsten Fragen und gebe hilfreiche Tipps, die du unbedingt kennen solltest. Bienenwachstücher richtig verwenden und pflegen ist ganz einfach!

Foto: allmydeer

1. Woraus bestehen Wachstücher?

Die Wachtücher sind ganz normale Stofftücher, die beidseitig mit einer Wachsschicht überzogen sind. Dabei handelt es sich meistens um Bienenwachs. Hier würde ich auf jeden Fall auf Bio Qualität achten. Wer komplett auf tierische Produkte verzichten möchte, kann eine Alternative mit Rapswachs wählen. Auch hier würde ich wiederum empfehlen, auf Bio Wachs zurückzugreifen.

2. Wofür kann ich die Tücher verwenden?

Die Bienenwachstücher können wahnsinnig vielfältig eingesetzt werden. In erster Linie ersetzten sie bei mir Frischhalte- sowie Alufolie. Das heißt, dass ich damit beispielsweise Schüsseln abdecke oder Brote einwickle. Hier noch ein paar konkrete Möglichkeiten:

  • Obst und Gemüsestücke einpacken
  • Brot einwickeln und mehrere Tage frisch halten
  • Verklebte Schraubverschlüsse öffnen
  • Kompakte Lebensmittel einfrieren (Brot, Kuchen, Obst/Gemüse etc.)
  • Süße und Herzhafte Snacks beim Bäcker einpacken
  • Käse einwickeln

3. Was ist das Besondere an Wachstüchern?

Die Tücher schützen die Lebensmittel nicht nur vor äußeren Einflüssen (z.B. Staub oder Fruchtfliegen), sondern halten die Lebensmittel zusätzlich frisch. Das Bienenwachs wirkt nämlich von Natur aus antibakteriell. So wird Käse nicht nur länger haltbar, sondern auch Brot bleibt weich und saftig, anstatt auszutrocknen.

Foto: allmydeer

4. Wie säubere ich die Tücher wieder?

Die Wachstücher können einfach mit klarem, kaltem Wasser gespült werden. Etwas stärkere Verschmutzungen können mit etwas neutralem Öko-Spülmittel und maximal lauwarmem Wasser gereinigt werden.

5. Wie lange kann ich die Wachstücher verwenden?

Das hängt natürlich von der Häufigkeit der Benutzung bzw. der korrekten Pflege hab. Bisher benutze ich meine Wachstücher bereits seit über 1,5 Jahren und sie sind noch immer top in Schuss. Wenn die Tücher Flecken von verdorbenen Lebensmittel (z.B Schimmel) angenommen habe, sollten sie natürlich entsorgt werden.

6. Nehmen die Lebensmittel den Wachsgeruch an?

Nein. Die Tücher riechen zwar nach Bienenwachs, die Lebensmittel riechen und schmecken aber nicht danach.

7. Bekommen meine Lebensmittel einen Gefrierbrand?

Nein, auch das nicht. Werden die Nahrungsmittel sorgfältig eingepackt, braucht man keine Angst vor Gefrierbrand zu haben. Die Tücher sind eine super Möglichkeit für plastikfreies Einfrieren – Plastikgefrierbeutel waren gestern!

Foto: allmydeer

8. Wie werden die Wachstücher gepflegt?

Bienenwachs ist ein Naturprodukt. Nach dem Verwenden bzw. Säubern kann sich das Wachs stellenweise lösen bzw. porös werden. Das macht aber gar nichts. Das Tuch einfach zwischen zwei Backpapiere legen und bei mittlerer Stufe ein paar mal bügeln. Dadurch verteilt sich das Wachs wieder neu und gleichmäßig. Alternativ kann das Tuch auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech bei 90 Grad in den Backofen (max. 10 Minuten) geschoben werden. Das ergibt den gleichen Pflege-Effekt.

9. Was darf ich nicht einwickeln?

Nicht eingewickelt werden sollten frische Fleisch- sowie Fischprodukte. Außerdem sollte das Tuch nicht an zu heißen Orten aufbewahrt sowie mit zu heißem Wasser gereinigt werden.

Foto: allmydeer

10. Kann man die Wachstücher auch selber machen?

Auf jeden Fall! Bienenwachstücher können auch ganz leicht selber gemacht werden! Dafür gibt es auch hier auf Alines Blog eine Anleitung.

Ich hoffe, einige Fragen beantwortet zu haben. Du hast noch weitere Fragen? Dann stelle sie doch gerne in den Kommentaren!

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10 Tipps für eine nachhaltige WG

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Aline – Auf die Hand
Foto: Steffen Möller

Ronja Lotz arbeitet seit 3 Jahren beim Münchner Stadtmagazin MUCBOOK und leitet die Nachhaltigkeitsplattform Grün&Gloria redaktionell. Sie ist überzeugt davon, dass wir nicht länger unsere eigene Bequemlichkeit vorschieben können, während sich das Klima um uns drastisch zu ändern droht. Jetzt ist die Zeit in der wir unseren Lebenswandel noch überdenken und neu ausrichten können. 

10 Tipps für eine nachhaltige WG und ein umweltbewusstes WG-Leben

„Ist doch eh nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, – „mit dem Auto geht es doch so viel schneller“, – „die Strecke flieg ich natürlich mit dem Flugzeug“ – all das sind Sätze, wie man sie tagtäglich zu hören bekommt. Der Grund: wir sind zu bequem, wollen den eigenen Lebensstandard nicht einschränken.

Anstatt nun mit wissenschaftlichen Studien aufzuwarten, gewähre ich in diesem Artikel lieber Einblick in meinen WG-Alltag. Denn wichtig ist, dass wir – ganz in Grün & Gloria Mentalität – mehr werden, die sich an der eigenen Nase packen und selber machen, anstatt auf die Politik zu warten. 

1. Containern: Essen in gemeinsam verkochen für eine nachhaltige WG

Es ist wirklich krass, was meine Mitbewohnerinnen jede Woche aus dem Müll ziehen: Ananas, Mini-Kiwis oder unzählige noch genießbare Säcke voller Kartoffeln oder Äpfel. Das Obst und Gemüse wird dann sorgfältig gewaschen, eingelagert – und möglichst schnell in gemeinsamen Kochaktionen verkocht oder eingemacht, ist klar. Wer auch Lust auf gemeinsames Verkochen von geretteten Lebensmitteln hat, dem empfehle ich die Schnibbelpartys von rehab republic. Und natürlich unseren Artikel mit diesen praktischen Apps. 

2. Sharing is Caring:

Wenn wir schon beim Thema Essen und Kochen sind. Es ist ja tatsächlich so, dass statistisch gesehen sehr viel zu Hause weggeschmissen wird, weil wir mit den eingekauften Waren nicht richtig haushalten – oder den Joghurt im hintersten Kühlschrankwinkel schlichtweg vergessen. Bevor es dazu kommt, nerve ich lieber die Mitbewohner, ob sie die Gurke da noch essen. 

3. Auf dem Wochenmarkt einkaufen

Jeden Donnerstag verbringt unsere Redaktion ihre Mittagspause auf den Wochenmarkt Schwanthalerhöhe. Wer nicht weiß, wo der nächste Markt ist, der findet unsere Übersicht hier. Denn lokales Obst und Gemüse, schmeckt nicht nur richtig gut, sondern sorgt auch noch für einen positiven ökologischen Fußabdruck. 

4. Feste Seife statt Flüssigseife in Plastik

Ein Stück Seife liegt bei uns in der Küche, eins im Bad. Gekauft wird die Seife in Karton verpackt. Schließlich sind auch die großen Nachfüllpacks aus Plastik, also nicht wirklich eine ernstzunehmende Alternative, oder? 

Foto. Grün und Gloria

5. Trennst du nicht?

Plastik, Bio, Papier, Glas – eigentlich ist es echt verwunderlich, wie wenig Müll man produziert, wenn man tatsächlich Biomüll trennt. Der Löwenanteil ist Plastik, leider. Und auch den sammeln wir und bringen ihn zur Wertstoffinsel – an dieser Stelle ein großer Dank an meine Mitbewohnerin, die den Müll immer in der Früh auf dem Weg zur Arbeit mitnimmt. In den Biomüll gehören übrigens keine angeblich „kompostierbaren“ Bioplastikbeutel. Wie du richtig trennst, hat das Grün&Gloria-Team hier aufgeschrieben. 

6. So banal wie simpel: recyceltes Klopapier

Wer jetzt meint, dass das am Hintern zu kratzig ist – sorry, aber ist halt für die Klimarettung. 

7. Nachfüllen statt neu kaufen

Seien wir mal ehrlich, es gibt nichts Sinnloseres als einzeln in Plastik verpackte Spülmaschinen-Tabs. Da reicht definitiv eine große Packung Pulver, am besten von der Metro oder direkt vom Ohne-Supermarkt. Einen Überblick über weitere Läden in München, die auf Verpackungen verzichten, findest du hier.

8. Brotzeitpreping statt Einwegmüll

Unnötiger Müll fällt in der Mittagspause schnell an. Plastiktüten, Aluminiumschalen oder Pappbecher – so sieht unsere „schnell was zum Mitnehmen“-Mentalität aus. So landen laut AWM jeden Tag 190.000 Pappbecher in München im Mülleimer. Genau deshalb haben wir bei Grün & Gloria schon vor einiger Zeit 5 Tipps verfasst, um sich diesen unnötigen Müll in der Mittagspause zu sparen.

9. Putzen ohne Chemie

Es muss nicht immer gleich die aggressive Chemiekeule aus den bunten Flaschen im Supermarkt sein. Auch Schränke voller Putzmittel für unterschiedliche Zwecke sind nicht wirklich nötig. Auf Grün & Gloria haben wir zusammen geschrieben, wie man mit einfachen Hausmitteln und wenig Geld Reiniger selbst herstellen kann. Abgefüllt wird in Gläser und/ oder alte Sprühflaschen.

10. Vom Tier nur selten

Wir kochen in der WG nur selten Fleisch und kaufen kaum Milch. Heißt: vegan first. Das ist nicht nur besser fürs Klima, sondern auch für die Gesundheit. Inspiriert hatte mich dazu die Gstanzlsängerin Liesl Weapon mit ihrem Soloprogramm „Wurscht“, frei nach der Untertitelzeile: „Warum die Welt nicht zu retten ist und wir es trotzdem tun sollten“.

Fazit für eine nachhaltige WG

Das sind nur einige Dinge, die wir für unsere nachhaltige WG versuchen zu beachten. Klar, unfehlbar sind wir alle nicht und darum geht es auch gar nicht. Wichtig ist nur, dass wir alle versuchen, gewisse Dinge neu zu machen, anders zu machen – auf das wir mehr werden. 

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Plastikfreie Küche: Gastbeitrag vom Selbstversorger Rigotti

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Aline – Auf die Hand
Foto: Selbstversorger Rigotti

Auf dem YouTube-Kanal Selbstversorger Rigotti geht es um die Selbstversorgung im eigenen Garten: In meinem Gartenkanal gibt’s viele nützliche Tipps rund um Gewächshaus, Obstbäume, Bienen (Imkerei), Hühner, Gemüse, Aussaat und Anzucht – also alles zum Thema Selbstversorgung. Zudem viele Rezepte (vom Garten auf den Teller) – viele davon vegetarisch oder vegan – aber auch Rezepte zu Hühnchen, Fisch-Rezepte oder Wild. Wie mache ich Lebensmittel haltbar (einkochen, einwecken, trocknen, dörren, einfrieren, blanchieren). In meinem Biogarten verwende ich keine chemischen Dünger – nur Kompost, Pflanzenjauchen, Steinmehl etc. also Biogarten pur.

Rigottis Tipps für eine plastikfreie Küche

Die Tipps für eine plastikfreie Küche gibt es für dich natürlich in einem YoutTube-Video:

Video: Selbstversorger Rigotti

Aus Ärger über Silage-Folien, die Landwirte in der Natur liegen lassen, ist bereits vor der #plasticfreejulyblogger-Aktion ein Video mit wichtigen Tipps zur Vermeidung von Kunststoff im Bad, in der Küche und im Garten entstanden.

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Seife selber machen: Gastbeitrag von Cuddling Carrots

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Aline – Auf die Hand
Foto: Cuddling Carrots

Zusammen mit meinem Mann Timon betreibe ich den Blog Cuddling Carrots, auf dem ihr kreative saisonale Rezepte findet, in denen Gemüse nicht die Nebenrolle, sondern die Hauptrolle spielt. Außerdem Informationen zu unseren Supperclubs, die an den Jahreszeiten orientiert vier mal im Jahr stattfinden. Und seit neuestem gibt es auch noch ein ganz anderes Thema auf dem Blog und auf unserem Instagram Account @cuddlingcarrots, aber dazu gleich mehr.

Mein bisheriger Beitrag zur Unterstützung der Umwelt

Bis vor ein paar Monaten habe ich mich hauptsächlich im Bereich Kochen und Einkaufen damit beschäftigt, wie ich meinen Beitrag dazu leisten kann, die Umwelt ein bisschen zu unterstützen bzw. mehr im Einklang mit ihr zu leben. Auf unserem Blog versuche ich daher, mich bei unseren Rezepten möglichst auf regionale und saisonale Produkte zu konzentrieren. Das finde ich auch gar nicht schwer, weil es einfach so viele tolle Gemüse- und Obstsorten zu jeder Jahreszeit gibt, die sich total einfach und kreativ verarbeiten lassen. Auch beim Einkaufen achte ich darauf, möglichst viel auf dem Wochenmarkt oder unverpackt in Supermärkten zu bekommen, wobei mir immer ganz schwindelig  wird, wenn ich merke, bei wie vielen Produkten man einfach nicht um Plastik herum kommt. 

Seife selber machen, um Plastik zu vermeiden

Foto: Cuddling Carrots

Aber nun zum eigentlichen Thema des Beitrags: Seife selber machen. Irgendwo in mir gibt es eine Stimme, die sagt, dass ich nicht einfach ignorant vor mich hinleben und der Umwelt bei ihrem Untergang zuschauen soll. Dass jeder, und so auch ich, einen Beitrag dazu leisten kann, gegen die großen Probleme der Welt zu kämpfen, und ist der Beitrag auch noch so klein. Also habe ich mich vor einigen Monaten damit auseinander gesetzt, wie und wo ich noch ganz einfach Plastik reduzieren kann. Und da fiel mein Blick auf meine Reinigungs- und Pflegeprodukte. Angefangen habe ich damit, mir meine eigenen Cremes und Pflegeöle anzurühren und sie in Glastiegel  bzw. -flaschen abzufüllen. Dann hat mir Timons Schwester erzählt, sie hätte Seife selber gemacht und dass das eigentlich gar nicht schwierig sei. Und da ich sehr begeisterungsfähig bin, wenn es darum geht, Dinge selber zu machen und sich und der Umwelt etwas gutes zu tun, bin ich voll in das Thema eingestiegen. Inzwischen benutzen Timon und ich zum Reinigen gar nichts anderes mehr als feste Seife, sei es zum Hände waschen, duschen, Haare waschen oder Abschminken. Mich würde mal interessieren, wie viele in Plastikverpackungen abgefüllte Duschgels, Flüssigseifen und Shampoos wir in diesen Monaten gespart haben.

Weitere Gründe, die fürs Seife-selber-machen sprechen

Foto: Cuddling Carrots

Ich bin jedenfalls sehr froh, dieses Hobby für mich entdeckt zu haben und liebe es, mir neue Rezepturen auszudenken, die genau auf die Bedürfnisse meiner Haut und meiner Haare abgestimmt sind. Dazu macht es unheimlich Spaß, mit Düften und natürlichen farbgebenden Substanzen zu experimentieren. Und jedes mal, wenn ich meine eigene Seife benutze oder verschenke, bin ich auch bisschen stolz auf mich. Meine Seifen sind vegan, palmölfrei und so weit es geht, aus biologischen Zutaten. Und gut für Haut und Haare sind sie sowieso. Also schlagen wir mit dem Benutzen bzw. Herstellen von Seife gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe und reduzieren nicht nur auf sehr viel Spaß bringende Weise unseren Plastikkonsum.

Foto: Cuddling Carrots

Falls du auch gerne mal deine eigene Seife herstellen willst, schau dir doch mal diesen Blogbeitrag an, in dem ich als Video und auch aufgeschrieben erkläre, wie das Schritt für Schritt funktioniert. 

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Nachhaltiger gärtnern: kostbare Tipps aus der Natur

Dieser Artikel über nachhaltiger Gärtnern ist ein Beitrag zur #plasticfreejuly Aktion von Auf die Hand, die dieses Jahr von einigen plastikfrei-, Zero Waste-, Garten-, DIY-Blogs, -Instagramerinnen, – Youtubern gemeinsam gestaltet wird. Die Beiträge aller Teilnehmer*innen findest du in dieser Auflistung.
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Aline – Auf die Hand
Anja auf einer ihrer Wildkräuter-Führungen in München

Plastikfrei, nachhaltig und bienenfreundlich gärtnern – das ist Anja von @wilde_freude_muenchen sehr wichtig. Die Journalistin veranstaltet Kräuterführungen im Münchner Süden, bei denen Zero Waste auch ein Thema ist. Heute schreibt sie darüber, warum die Brennnessel ihre grüne Heldin ist, wie ihr Basilikum endlos vermehren könnt und wie Maulwürfe uns beim plastikfreien Garteln helfen …

Gartencenter: Plastic Wondernland statt Naturoase

Wer in einen xbeliebigen Gartengroßmarkt geht, um sich fürs Pflanzen auf dem Balkon oder auf dem eigenen Stückchen Erde auszustatten, der findet sich normalerweise eher in einem „Plastic Wonderland“ als in einer Naturoase wieder: Erde, Dünger, und natürlich die Pflanzen selber: alles ohne Plastik nicht zu haben – ganz zu schweigen von den Dekoartikeln. Vom Plastikrehkitz bis zum Plastikgartenzwerg ist hier viel geboten, was seltsam riecht und Weichmacher ausdünstet, unserem Planeten Hunderte von Jahren erhalten bleibt – und dann zu Mikroplastik zerfällt.

Auf einem Münchner Friedhof habe ich einmal dieses Foto gemacht, wo die Müllberge bald größer als die Gräber waren:

Foto: Wilde Freude

Gruselig, was vom liebevoll gemeinten Blumenschmuck übrig bleibt! Auch beim Gärtnern ist eben jede Menge Plastik im Spiel.

Plastikfreie Erde für den Garten

Foto: Wilde Freude

Wer keine plastikverpackte Erde kaufen möchte, die schlimmstenfalls auch noch einen Torfanteil hat, kann sich anders helfen: Am besten schon vorsorglich im frühen Frühjahr mit Eimer und Schaufel losziehen und Maulwurfshügel abtragen! Das stört den Maulwurf selbstverständlich nicht, und diese Erde, die aus tieferen Erdschichten stammt, ist krümelfein und oft mit deutlich weniger Samen durchsetzt als die Erde auf der Oberfläche. Seit Jahrhunderten schwören Gärtner auf diese extrafeine Erde! Wer einen eigenen Kompost hat, kann sich auch dort bedienen – auch Schrebergartenfreunde geben oft gerne Erde ab, die von Umbauarbeiten übrig geblieben ist. Kompost ist wirklich eine ganz kostbare Ressource und alles andere als Müll! Gut beschrieben finde ich das Verfahren in dem Buch „Kompostieren!“ von Martina Kolarek, erschienen im Eugen Ulmer Verlag. Ein Komposthaufen ist auch das Beste gegen ausgelaugte und erschöpfte Böden, die immer unfruchtbarer werden.

Plastikfreier Dünger

Das Gartencenter bietet da Unmengen von Düngern in – natürlich – Plastikgebinden zum einmaligen Gebrauch. Aber das geht auch ganz anders! Der Klassiker ist hier eine zwei Wochen gärende Brennnesseljauche. Die Herstellung ist simpel: Mit Handschuhen und Gartenschere die drei oberen Blattpaare von Brennnesseln abschneiden, bis man einen halben Eimer voll hat. Dann Wasser drauf gießen und zwei Wochen gären lassen, einmal am Tag umrühren. Nach zwei Wochen wird die Jauche mit Wasser verdünnt, wie der konventionelle Dünger auch. Fertig! Der Geruch ist nicht besonders „vornehm“, aber diese Jauche regt das Wachstum an und verstärkt auch die Zellwände der Pflanzen durch die Kieselsäure. Das bewirkt, dass die Pflanzen gesünder und widerstandsfähiger sind gegen sogenannte „Schädlinge“, die sich von Pflanzensaft ernähren. Es gibt auch sogenannte Gründüngungspflanzen: zB die zart violett blühende Phacelie, die auch Büschelschön oder Bienenfreund heißt. Sie ist einjährig und reichert den Boden mit Stickstoff an, und ihre Wurzeln filtern noch giftige Nitrate aus dem Boden. Außerdem machen ihre Blüten viele Bienen und Hummeln mit ihrem sehr großen Nektargehalt satt! Ich persönlich kaufe das Saatgut in einem kleinen Pappkarton von Bingenheimer Saatgut, weil dort gentechnischfrei und ohne Pestizide gearbeitet wird. 

Tipps um Plastiktöpfe zu vermeiden

Was die Plastiktöpfe betrifft, in denen die meisten Pflanzen stecken, halte ich es so: Ich kaufe vor allem in kleinen Familienbetrieben ein, die ihre Pflanzen ohne Pestizide aufziehen. Dort lasse ich die Töpfe entweder gleich da (und stelle die Pflanzen zum Transport in Obstkisten), oder aber ich gebe die Töpfe beim nächsten Einkauf zurück. Plastiktöpfe haben einen Vorteil: In ihnen hält sich das Wasser wesentlich länger als im Tontopf, und das spart natürlich eine wertvolle Ressource. Und sie haben deutlich weniger Gewicht, was zB auf dem Balkon wichtig sein kann. Und ja, sie sind frostfest! Das kann ein Argument dafür sein, Plastiktöpfe vorzuziehen und sie einfach ein Leben lang zu behalten. Ich selber mag Ton und Terrakotta sehr gerne und habe meine Töpfe fast alle über das Nachbarschaftsforum nebenan.de günstig kaufen können. Auch Flohmärkte sind da eine gute Adresse! Und es kann witzig sein, andere Gefäße wie Vasen/Teekannen etc zu bepflanzen – wenn man es denn irgendwie schafft, ein Loch für den Wasserabzug zu bohren …

Plastikfrei an Pflanzen kommen

Foto: Wilde Freude

Tja, und wie kommt man nun möglichst plastikfrei an die Pflanzen selbst? Die Methode für Ungeduldige: Freunde ansprechen, die einen Garten haben. Gerade in Schrebergärten, in denen auch Gemüse angebaut wird, „wandern“ oft mehr Blumen ins Gemüsebeet, als es den Gärtnern lieb ist. Ich erinnere mich noch an eine Nachbarin, die mir freudig Arme voller herrlicher Ringelblumenpflanzen schenkte, weil die ihr Kohlrabibeet gekapert hatten. Sie war froh, ich war happy – und die Ringelblumen landeten nicht auf ihrem Kompost, sondern durften bei mir bis in den Winter hinein blühen! Ein anderer lieber Freund hat mir eine kleine anfangs unscheinbare Pflanze geschenkt: eine Nachtkerze, Monate später Tag für Tag neue leuchtend gelbe Blüten erzeugte, die sich immer in der Abenddämmerung öffneten und die Nachtfalter anzog. Überhaupt kann man aus Gesprächen mit passionierten Gärtnern wahnsinnig viel lernen! Jeder Garten ist eine eigene Welt mit eigenem Wissen – erobert euch diese Welt, das macht echt Spaß! Die Methode für etwas Geduldige: Stecklinge!

Foto: Wilde Freude

Viele Pflanzen könnt ihr mit Stecklingen herrlich unkompliziert vermehren, zB schneidet ein kleines Zweiglein von einem gesunden Basilikum ab, steckt ihn in ein Glas Wasser, wartet ein paar Tage – und schon habt ihr eine neue Pflanze! Das geht auch bei vielen Blumen: Mehrere meiner Fetthennen, die vor allem für die Bienen im Herbst Nektar liefern, stammen von Stecklingen. Die Methode für geduldige Gemüter mit langem Atem: Macht lange, schöne Spaziergänge. Schaut euch genau an, was zu euern Füßen wächst. Und was da so an unscheinbaren Samenkapseln entsteht, oft schon ab Ende Juni – nehmt eine Papiertüte und eine Schere mit und sammelt Samenkapseln (nein, nicht im „Rollgriff“, sondern eher zurückhaltend – die Pflanze soll ja an ihrem Originalstandort auch noch wachsen). Akeleien und Ringelblumen, Kornblumen und Knoblauchsrauke, und und und – die Vielfalt ist riesig, und jeder Spaziergang ist interessanter mit ein klein wenig „Beute“. die man nach Hause bringt. Bewahrt die Samen kühl, luftig und vor allem dunkel auf. Sät sie ab März auf dem Fensterbrett aus, gießt sie jeden Tag vorsichtig (ein Keimling ist nichts ohne tägliches Gießen!) – und staunt, was so passiert. Besonders schön finde ich es ja, auf dem Balkon oder im Garten eigene Kräuter anzuziehen – damit spart man sich die oft doppelt verpackten (nicht mehr allzu frischen) Kräuterstängelchen und auch eine Menge Geld. Schnittlauch zB ist schier unkaputtbar, winterhart, und seine Blüten erzeugen auch für die Bienen Nektar. 

Foto: Wilde Freude

Was tun gegen die „Schädlinge“?

Foto: Wilde Freude

Was aber tun, wenn die ersten „Schädlinge“ eure Lieblinge anbohren und annagen? Die Gartencenter reagieren auf diese Sorgen mit vielen, vielen Regalmetern voller (plastikverpackter) Mittel – aber auch da gibt es einiges, was euch weiteren Plastikmüll erspart. Heuer haben wir zB eindeutig ein „Blattlausjahr“, und das sieht man auch auf meinem Bienenbalkon. Seufz!  Ich habe daraufhin Brennnesselblätter gesammelt und sie nicht wie bei der Jauche zwei Wochen, sondern nur 24 Stunden in Wasser ziehen lassen. Dann müffelt es auch nicht, aber Ameisensäure und Histamin aus der Brennnessel gehen in das Wasser über. Nach 24 Stunden abseihen und die Blattober- und Unterseiten der Pflanzen mit dem Sud besprühen, am besten eine Woche lang jeden Tag. Das kann helfen, besonders wenn der Befall noch nicht so stark ist. Bei meiner völlig „verlausten“ Fetthenne habe ich die Viecher unter der Dusche abgespritzt. Eine Lauge aus Schmierseife verstopft die Atemorgane der Blattläuse und vernichtet sie auch, ohne dass die Pflanze dabei stirbt.

Foto einer MArienkäferlarve: Wilde Freude

Eine besonders elegante Methode ist es auch, wenn ihr Besuch von den natürlichen Fressfeinden der Blattläuse bekommt: Die Marienkäferlarven sehen zwar echt etwas gruselig aus (finde ich), aber sie ernähren sich hauptsächlich von Blattläusen. Yess! Falls ihr euch nicht über einen Spontanbesuch dieser Tiere freuen könnt, gibt es auch die Möglichkeit, sie zu kaufen. Gegen Mehltau auf den Blättern hilft übrigens eine simple Mischung aus Milch und Wasser im Verhältnis 1 : 10. Ich hab es am Habichtskraut ausprobiert und war begeistert. Einfach täglich Blätter oben und unten besprühen.

Was aber tun gegen den schleimigen Alptraum vieler Gärtner? Muss man wirklich Schneckenkorn einsetzen, das auch die Bienen und andere Insekten vergiftet? Ich persönlich möchte solche Mittel wirklich nicht einsetzen. Allerdings sind Nacktschnecken tatsächlich eine Plage… Dummerweise sondern die Tiere so viel zähen Schleim ab (igitt), dass sie sogar für Vögel kaum schluckbar sind, auch Igel scheuen vor den braunen Biestern meist zurück. Weinbergschnecken hingegen sind nicht nur geschützt (und haben wunderschöne Häuser), sie sollen auch (angeblich) das Eigelege der Nacktschnecken fressen. Ob das so wirklich stimmt, ist umstritten. Aber es gibt auch Tiere, die ganz eindeutige Fressfeinde der Schleimer sind: Dazu gehören die Blindschleichen, die gar keine Schlangen sind, sondern zu den Echsen gehören. Sie ernähren sich von Regenwürmern (schade) und von Nacktschneckenn (Juchuh!!). Blindschleichen sind zum Glück gar nicht mal so selten, und man kann es ihnen im Garten gemütlich machen, indem man Totholzstapel anlegt, in denen sie sich gerne aufhalten. Auch die Larven der sowieso wunderschönen Glühwürmchen fressen – erstaunlicherweise –  Nacktschnecken. Leider werden diese leuchtenden Insekten immer seltener. 

Umgang mit Wasser

Ich bemühe mich außerdem, mit der Ressource Wasser im Garten vorsichtig umzugehen. Im Garten meiner Mutter mulche ich an vielen Stellen mit Rasenschnitt, der sehr kostbar ist, um das Mikroklima auf der obersten Bodenschicht gesund zu halten und damit so wenig Wasser wie möglich verdunstet. Regenwasser wird in zwei großen Tonnen und in einer Zisterne unterm Haus aufgefangen. Und der Rasen wird sich selbst überlassen und nie gegossen. Dafür ist Wasser wirklich zu schade.

Wildpflanzen nutzen als Wildgemüse

Foto: Wilde Freude

Die Brennnesseln im Garten meiner Mutter dürfen übrigens wachsen, wie sie wollen: Denn Dutzende Schmetterlingsarten sind auf diese Pflanze angewiesen, um dort ihre Eier abzulegen. Die Raupen, die daraus entstehen, futtern ausschließlich Brennnesseln und sterben lieber, als etwas anderes zu probieren. Natürlich nicht, weil sie so zickig sind, sondern weil sich hier Fauna und Flora in Jahrmillionen einander angepasst haben … Außerdem nutze ich die Brennnessel teilweise auch als Wildgemüse. Wildpflanzen sind „Einzelkämpfer“ und haben in Jahrmillionen wunderbare Stoffe entwickelt, sie sie zu einem wahren Superfood machen – ohne Verpackung aus Aluminium und Plastik, das nicht recycelt werden kann. Nur ein einziges Beispiel: 100 Gramm Kopfsalat enthalten 13 mg Vitamin C. Die gleiche Menge Brennnessel dagegen liefern uns ganze 333 mg Vitamin C! 

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Plastikfreier Garten: 5 Tipps der #GreenGardeningChallenge

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Aline – Auf die Hand

5 TIPPS FÜR EINEN PLASTIKFREIEN GARTEN #GreenGardeningChallenge

Sonnenhut ©ichsehgruen

Ökologisches Gärtnern bedeutet in erster Linie umweltbewusst zu handeln. Dazu gehört auch der Plastikverbrauch. Er ist in den letzten Jahrzehnten rasant gestiegen. Unsere Meere sind bereits massiv verschmutzt, Tiere müssen leiden und sterben und auch wir Menschen bekommen es durch das gesundheitsschädigende Mikroplastik zu spüren. Deswegen haben wir, die „The Green Challengers”, in unserer #GreenGardeningChallenge den nächsten Beitrag dem PLASTIC FREE JULY #plasticfreejuly gewidmet. Bloggerfreundin Aline vom Blog „Auf die Hand“ hat zu einer Bloggeraktion aufgerufen, die wir gerne mit dem Thema „Plastikfreier Garten“ bereichern möchten. 

FÜNF TIPPS FÜR EINEN PLASTIKFREIEN GARTEN 

1. Keine Pflanzen im Plastiktopf kaufen!

Jedes Jahr verführen Blumen, Obst- und Gemüsepflanzen das Herz des Gärtners. Neue Pflanzen in Plastiktöpfen zu kaufen ist jedoch nicht nachhaltig. Die besten Alternative ist die eigene (Bio-)Aufzucht. Frühbeete, Fensterbänke, Gewächshäuser sind die besten Orte. Zum Einsatz dürfen bereits erworbene Plastiktöpfe kommen. Alternativ bieten sich kleine Tontöpfe, Eierverpackungen oder auch leere Toilettenrollen in zwei Hälften geschnitten für die Samenzöglinge an. Wer nicht selbst sähen möchte, kann Ausschau nach einer Baumschule halten, die die Plastiktöpfe zurücknimmt und wiederverwendet. Der Kauf von Wurzelware ohne Plastikverpackung ist auch eine Variante.

BioSaatgut ©ichsehgruen

2. Verzicht auf Blumenerde in Plastiksäcken!

Abfall wird zu Gold: Der gute alte Kompost verwertet organischen Müll und bringt ihn wieder zu seinem Geburtsort, der Erde, zurück. Wer keinen eigenen Garten oder dort wenig Platz hat, kann es auch mit einer Wurmkiste für den Innengebrauch versuchen. Das Ergebnis ist erstaunlich gut und für Plastikgegner und Zero-Waste-Anhänger gleichermaßen interessant. 

3. Dünger in Plastikflaschen weglassen!

Dünger kann man einfach selbst machen: Brennesseln, Eierschalen, Dung, Kaffeesatz oder Holzasche sind wirkungsvolle, natürliche Zaubermittel für prachtvolle Blüten und reichliche Ernten. Toller Nebeneffekt: Man spart neben Plastik auch Geld, denn ein richtig guter Dünger ist nicht preiswert.  

4. Pflanzgefäße, Gießkanne & co nicht aus Plastik anschaffen!

Töpfe, Blumenkästen, Hochbeete, Gießkannen und andere Helferlein sollten niemals als Plastik sein. Bessere Materialien sind Ton, Stein, Zink oder Holz. Sie haben zwar höhere Anschaffungskosten aber Plastik hält aufgrund von Sonne oder Frost oftmals nicht lange. Es wird porös und bricht leicht. Ein Besuch auf dem Flohmarkt lohnt sich übrigens: Zinkwannen, Emaileeimeer & co  lassen sich im Nu in Pflanzgefäße mit individueller Note umwandeln. 

Heidelbeeren im Zinkeimer ©ichsehgruen

5. Gartengeräte aus Plastik leihen, teilen, 2nd Hand und reparieren!

Es gibt eine ganze Menge Gartengeräte, von Gartenschlauch bis Motorsäge, deren Hauptbestandteile aus Plastik bestehen. Nach einigen Jahren müssen diese Geräte dann oft moderneren Modellen weichen. Voll funktionstüchtig stehen sie nur noch im Schuppen rum oder werden entsorgt. Die umweltfreundliche Alternative ist es, Geräte auszuleihen, sich die Nutzung mit dem Nachbarn/Freunden zu teilen oder ein Blick in Richtung Second Hand zu wagen. Kaputte Geräte sollten selbstverständlich zur Reparatur gebracht werden und nicht sofort durch einen Neukauf ersetzt werden.

Wasserschlauch ©ichsehgruen

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Plastikfrei Grillen: 10 nachhaltige Tipps von Lisana

Dieser Artikel zum plastikfrei Grillen ist ein Beitrag zur #plasticfreejuly Aktion von Auf die Hand, die dieses Jahr von einigen plastikfrei-, Zero Waste-, Garten-, DIY-Blogs, -Instagramerinnen, – Youtubern gemeinsam gestaltet wird. Die Beiträge aller Teilnehmer*innen findest du in dieser Auflistung.
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Aline – Auf die Hand
Foto: Wilde Gartenküche

Lisana hat einen eigenen Garten und zaubert aus ihrer Ernte leckere Rezepte. Auf ihrem Blog Wilde Gartenküche teilt sie nicht nur die Rezepte, sondern auch nachhaltige Tipps, beispielsweise für Tischdeko oder eine Bauanleitungen für eine Freiluft-Palettenküche. Auf meinem Blog hat sie bereits einen Gastbeitrag über plastikfreies Gärtnern geschrieben.

Plastikfrei Grillen: Lisanas Tipps für ein müllfreies Kochen am offenen Feuer

Gerade wenn es jetzt so schön sommerlich ist, trifft man sich oft spontan mit Freunden im Garten oder am See zum Grillen. Ich kenne das noch so: Man fährt noch schnell zum Supermarkt und kauft eingeschweißte Würstel, Grillfleisch, fertige Kräuterbutter und Kartoffelsalat in der Plastikschale. Dazu kommen noch Getränke aus der Kühlung, die oft auch in Plastikflaschen daherkommen. Meist noch eine Aluschale für‘s Grillgut, Grillanzünder und die Grillkohle, die gerade angeboten wird.

So hatte ich vor einigen Jahren, mit 16, ein Schlüsselerlebnis als ich mit meiner Mädls-Punkband und ihren Freunden spontan an der Isar beim Grillen war und ich ihren hitzigen Diskussionen über Umweltschutz und Nachhaltigkeit gelauscht habe. Als wir dann gingen, nahm ich nochmal einen Blick über meine Schultern und war entsetzt! Die gleichen Leute, die bis eben noch so über Umweltschutz debattiert hatten, haben ein Schlachtfeld aus Dosenbier, Plastikbesteck, Plastikverpackungen und Einweggrill hinterlassen. So darf Grillen nicht aussehen, auch wenn man keine Zeit hat, um groß etwas vorzubereiten.

Hier entstand ihr Kochbuch FeuerFest.

Als ich mich dazu entschieden hatte ein Kochbuch über das Grillen zu schreiben, kam ich sehr schnell auf das Thema Grillen ohne Alufolie und Plastik. Meine Freundin und Arbeitskollegin Aline hat auf ihrem Blog „Auf die Hand“ zum Plasticfree July aufgerufen und ich wollte mich mit einem Beitrag zum nachhaltigen Grillen beteiligen. Den ganzen Juli findet ihr unter dem #plasticfreejulyblogger viele Beiträge über das plastikfreie Leben. Hier also meine Tipps für ein nachhaltiges Grillen.

1. Grillen ohne Aluschale

Verwendet für euer Grillgut statt Einweg-Aluschalen gusseiserne Pfannen. Ich liebe es mittlerweile mit diesen Pfannen zu grillen und habe eigentlich immer so eine Pfanne zum Grillen dabei. Damit kann ich auch richtig schön knusprig Dinge anbraten, die durch die Grillstäbe fallen würden. Ich mache super gerne eine Art „Ofenkäse“ in der Pfanne, das Rezept dazu findet ihr hier oder in meinem Kochbuch „FeuerFest“.

Fünf Zutaten Rezept

2. Grillen ohne Alufolie

Was ich schon oft gesehen habe ist, dass Kohl- oder Kohlrabiblätter verwendet werden statt der Alufolie. Eins meiner liebsten Grillrezepte ist z.B. gegrillter Feta mit roten Zwiebeln, Paprika und Kräuter, frisches Olivenöl darüber und dazu gibt’s Oliven und geröstete Brotscheiben. Ich habe es letztes Mal mit Kohlrabi Blättern statt Alufolie versucht und es klappt tatsächlich. Das ist also eine super Alternative.

Für die geliebten Folienkartoffeln, die in die Glut geworfen werden und besonders aromatisch sind, habe ich zuerst keine gute Alternative gefunden. Dann war ich auf einem Fotoworkshop bei Susann und Yannic, die den wunderschönen Blog „KrautKopf“ betreiben und dort präsentierte mir Yannic eine super Lösung: Er halbiert die Kartoffeln mit Schale und gibt sie mit Salz und Rapsöl in einen Feuer Topf (Dutch Oven). Deckel zu und immer wieder mal umrühren. Die Kartoffeln werden knusprig und herrlich aromatisch. Einfach wunderbar, so gibt’s die jetzt immer bei mir!

Feuerkartoffeln ohne Alufolie

3. Selbermachen statt Kaufen

Selbst wenn man sehr wenig Zeit hat, Kräuterbutter kann man immer machen! Schon alleine, weil sie so wahnsinnig viel besser schmeckt. Ich schwöre euch, es wird euch jeder auf die selbstgemachte Kräuterbutter ansprechen. Wenn man sie kauft, schmecken die Kräuter darin oft nicht wirklich frisch und sie sind meist doppelt und dreifach eingepackt. In einem Schraubglas könnt ihr die selbstgemachte Butter ohne Probleme mit zur Grillstelle nehmen. In meinem Kochbuch habe ich ein Rezept von einem selbstgebackenen Kräuterbaguette (in Kranzform). Damit kann man die Leute wirklich beeindrucken, es schmeckt einfach so viel besser!

Kräuterbutter und allerlei Dips

4. Mehrwegspieße statt Einwegspieße

Um eure Gemüsespieße zu machen, verwendet doch nächstes Mal einfach welche aus Edelstahl. Die sind einmal gekauft und dann halten die ein Leben lang. Man braucht also nicht ständig welche aus Holz nachkaufen.

5. Plastik- und verpackungsfrei fängt schon beim Einkauf an

Nimm dir zum Einkaufen von deinem Baguette einen Stoffbeutel mit und bitte die Verkäuferin das Brot – statt in die Papiertüte – in deinen Stoffbeutel zu tun. Du kannst das Brot in diesem Stoffbeutel auch super aufbewahren.

Wenn du z.B. Fleisch oder Würstel einkaufst, kaufe sie an der Fleischtheke ein, am besten beim Bio-Metzger. Die meisten lassen es mittlerweile zu, dass du das Fleisch in deinen selber mitgebrachten Behälter geben kannst. So sparst du Plastik und Papier. Genauso verhält es sich mit Käse, am besten frisch von der Theke. Wenn du Gemüse oder Obst einkaufst, kannst du diese entweder lose oder ebenfalls in deine selbst mitgebrachten Beutel geben und achte darauf, nichts in Plastik eingepackt einzukaufen.

Verpackungsfrei einkaufen

6. Emaille und richtiges Besteck statt Plastikgeschirr

Ich mag es gar nicht von Plastikbesteck zu essen, genauso wenig von Besteck aus Holz. Da stimmt einfach nichts, weder das Mundgefühl noch die Nachhaltigkeit. Ich habe mir eine kleine Auswahl an Emaille Tellern beim Flohmarkt gekauft und diese nehme ich auch zum Grillen her. Die sind leicht, bruchsicher und sehen schön aus. Als Besteck nehme ich mein normales Besteck her, nicht unbedingt das Silberbesteck aber es muss schon ein richtiges sein. Ich habe mir auch kein Campingbesteck gekauft, sondern einfach das verwendet, das ich schon habe. Statt Servietten nehme ich ein einfaches Küchentuch mit, in das ich mein Besteck und oft auch ein Brotmesser wickele.

7. Selbstgemachte Grillanzünder

Als Grillanzünder eignen sich hervorragend Kerzenreste, die man z.B. mit einem Taschenmesser über das aufgeschichtete Holz raspeln kann. Ich mache auch ganz gerne Grillanzünder aus gesammelten Zapfen und tauche diese bis zur Hälfte in geschmolzene Kerzenreste. Das ist übrigens auch ein super Geschenk, wenn man zum Grillen eingeladen wird. Die gekauften Grillanzünder sind meist nicht nachhaltig und riechen ziemlich streng.

Selbstgemachte Grillanzünder

8. Nachhaltige Grillkohle

Achte beim Kauf auf nachhaltige Grillkohle. Für viele der billigen Kohlen, die an Tankstellen, Baumarkt oder im Supermarkt verkauft werden, wird Regenwaldholz eingesetzt. Das ist so schädlich für die Umwelt und noch dazu total unnötig, da es mittlerweile so viele innovative Alternativen gibt. Aus Olivenkernen, aus getrockneten Maisresten oder Kohle aus heimischen und nachhaltig bewirtschafteten Wäldern, sogar Naturland-zertifiziert.

9. Altes Backblech als Grillplatte

Fladenbrote, Pizza und Burgerpatties mache ich zum Beispiel am liebsten auf einer Grillplatte. Die muss man sich allerdings nicht kaufen. Ich habe einfach ein altes Backblech und es funktioniert einfach super. Darauf kann man auch super Töpfe stellen, um richtig zu kochen. Zum Wenden nehme ich meinen Pfannenwender, der ohne Plastikgriff ist und zur Sicherheit habe ich auch gerne einen Topfhandschuh dabei. Am besten verwendet man einfach was man schon in der Küche hat, so braucht man nur wenig bis gar nichts neukaufen.

10. Selbstgemachtes Salatdressing im Glas

Die Dressings schüttle ich in einem Schraubglas und nehme sie dann so mit zum Grillplatz. Kurz bevor der Salat gegessen wird, gebe ich das Dressing darüber, so bleibt der Salat auch schön knackig. Oder man stellt das Dressingglas gleich auf den Tisch und jeder macht sich seinen Salat selber damit an. Das ist nachhaltiger, denn falls Salatblätter übrig bleiben, kann man sie am nächsten Tag anmachen. Angemachten Blattsalat kann man schlecht am nächsten Tag essen und er würde in der Tonne landen.

Dessert im Glas

Grillen ohne Plastik ist nicht nur nachhaltiger, sondern auch schöner. Ich mag es überhaupt nicht in mitten der Plastikberge zu sitzt und von Papptellern zu essen, das ist irgendwie ungemütlich. So habe ich Stück für Stück meine Grillroutine und liebsten Grillrezepte zusammengestellt, um so etwas zu vermeiden. Ich bin ein totaler Fan vom Draußen-Kochen geworden und kann euch nur raten, vieles auszuprobieren und einfach mal los zu legen. Ich wünsche euch dabei viel Spaß mit euren Freunden am Grill oder Lagerfeuer.

Weiterlesen auf Auf die Hand:

Hier findest du alle Beiträge meiner #plasticfreejuly Aktion 2019.

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Zero Waste Festival Challenge mit kostenloser Packliste

In dieser Challenge gebe ich dir Tipps, wie du mit etwas Planung ein Zero Waste Festival erleben kannst. Nicht nur hilft dir die Challenge allgemein gut vorbereitet zu sein, sie ermöglicht dir auch nachhaltig auf dem Festival feiern zu können ohne Müll zu hinterlassen. Egal ob du zum ersten Mail auf ein Festival gehst oder schon Erfahrung hast. Und egal, ob du Zero Waste Einsteiger oder neu in der Szene bist.

Wie funktioniert die Zero Waste Festival Challenge?

Die #zerowastefestivalchallenge gibt dir in 14 Tagen die Inspiration, Tipps und Motivation dein Festivalaufenthalt zu planen und müllfrei zu organisieren. Dazu kannst du dir hier meine kostenlose #zerowastefestivalchallenge Packliste runterladen.

Warum 14 Tage?

Es ist unmöglich am Tag vor der Abreise zum Festival auf Biegen und Brechen noch schnell alles zu organisieren. Zwei Wochen vorher lässt dir genug Zeit dich mit deinen Freunden abzusprechen und alles müllfrei zu organisieren.

Die Schwerpunkte, die für die Müllvermeidung besonders kritisch sind, habe ich in dieser Challenge in 14 Aufgaben gebündelt. Jeden Tag kommt eine dran.

Wie viel Zeit investiere ich pro Tag für die Zero Waste Festival Challenge?

Meine Challenge ist so geplant, dass du pro Tag zwischen 5 und 30 Minuten brauchst. Je nachdem wie fit du in Zero Waste schon bist, was du zuhause hast und was du mit Freunden am Festival dann teilst. Besprich mit deinen Freunden vorab die Packliste und teilt euch das Packen auf.

So machst du bei der #zerowastefestivalchallenge mit:

Du kannst jeden Tag beginnen. Ich rate dir zwei Wochen vor Festivalbesuch anzufangen.

Es gibt 2 Möglichkeiten an der 14 Tage #zerowastefestivalchallenge mitzumachen:

1. Instagram: Folge mir auf meinem Instagramkanal. Dort findest du in dem Highlight „Festival“ meine täglichen Challengebilder.
Teile zu Beginn meinen Startpost und markiere mich und das Festival, auf das du gehen wirst, auf dem Bild. So setzten wir gemeinsam ein Statement für Zero Waste Festivals. Und falls die Veranstalter dein Bild/deine Story teilen, machen vielleicht noch mehr Besucher mit und das ganze Festival wird müllfreier.
Setze, wenn du möchtest, jeden Tag ein Häkchen unter das Bild mit der Tagesaufgabe, sobald du diese erledigt hast.

2. Facebook: Falls du kein Instagram hast und/oder dir mehr Austausch wünscht, kannst du gerne meiner kostenlosen Facebook-Gruppe beitreten. Hier findest du ebenfalls die täglichen Aufgaben und hast außerdem die Möglichkeit Fragen zu stellen, Erfolge zu teilen und Tipps mit den anderen auszutauschen.

Teile die Challenge online und offline mit deinen Festival-Freunden. Teile die Challenge auch mit den Veranstaltern, um sie auf deinen Wunsch nach Nachhaltigkeit auf deren Festival aufmerksam zu machen. So schaffen wir es gemeinsam eine noch schönere und müllfreie Zeit auf den Festivals zu verbringen! Markiere mich gern auf Fotos, damit ich sie schneller finden und für die Community teilen kann!

Freue mich auf unsere Erfolge bei der #zerowastefestivalchallenge!

Weiterlesen auf Auf die Hand:

10 Tipps für ein Zero Waste Festival Besuch

Clean Up Yoga: uns selbst reinigen und dann die Umwelt

Dieser Artikel zu Clean Up Yoga ist ein Beitrag zur #plasticfreejuly Aktion von Auf die Hand, die dieses Jahr von einigen plastikfrei-, Zero Waste-, Garten-, DIY-Blogs, -Instagramerinnen, – Youtubern gemeinsam gestaltet wird. Die Beiträge aller Teilnehmer*innen findest du in dieser Auflistung.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen dieses Beitrags!

Aline – Auf die Hand
Foto: Clean Up Yogi

Ich bin Nina und komme ursprünglich aus München. Ich liebe es zu reisen und fühle mich überall auf der Welt zu Hause. Meine Eltern haben mich von klein auf auf Reisen mitgenommen, wofür ich sehr dankbar bin. Ich konnte bereits einen Blick in so viele Kulturen erhalten. Im Sommer 2017 habe ich die Yoga Lehrer Ausbildung auf Bali in Ubud absolviert.

Clean Up Yogi

Wir alle sehen es jeden Tag. Auf unserem Weg zur Arbeit, im Urlaub oder an einem gemütlichen Sonntagnachmittag im Park: Überall liegt Müll, vom Zigarettenstummel bis hin zur Plastikfolie. Hast du schon einmal Müll gesammelt? Einfach mal ein paar Hinterlassenschaften der Straße, der Wiese oder dem Strand aufgesammelt und entsorgt? Oder auch schon bei einem Clean Up mitgemacht? Bei einem Beach Clean Up am Strand oder auch in der Stadt? Dich mal mit Freunden zum Müll sammeln getroffen oder schonmal bei einem „Yoga und Clean Up“ mitgemacht?

Die letzten Jahre bin ich diesen Prozess durchlaufen, ich war schockiert und bin es immer noch – von dem ganzen Müll, der rumliegt. Daheim aber auch auf Reisen, vor allem mein Auslandssemester auf Bali war sehr prägend. So habe ich bereits vor ein paar Jahren angefangen, Plastikteile etc. aufzuheben und in den nächsten Müll zu werfen.

Auf Bali habe ich außerdem mit eine der besten Entscheidungen meines Lebens getroffen und meine erste Yogalehrer-Ausbildung absolviert, nicht primär mit der Intention zu unterrichten, sondern sie für mich zu machen. Meiner inneren Wahrheit folgend konnte ich nach der Ausbildung gar nicht anders, als selbst Stunden zu geben.

Letzten Sommer habe ich mit einem Freund in Irland am Strand Müll gesammelt. Anschließend sind wir mit Passanten ins Gespräch gekommen und ich war überwältigt von dem positiven Feedback, eins führte zum anderen und dann habe ich zurück in München angefangen, eine Yoga Stunde zu geben mit anschließender Clean Up Aktion.

Foto: Clean Up Yogi

Der Englische Garten wirkt auf dem ersten Blick sehr sauber, er wird auch täglich von der Stadt gereinigt. Trotzdem füllen sich unsere Beutel während des Clean Ups innerhalb kürzester Zeit. Vor allem Zigarettenstummel und Bierdeckel liegen überall rum. Wusstest du, dass eine Zigarette bis zu 40 Liter Grundwasser verseuchen kann? Und dass Kronkorken richtig verwertet ein super Wertstoff sind?

Foto: Clean Up Yogi

Ich möchte Umweltbewusstsein stärken und ich bin mir sicher, dass du hier zu #plasticfreejuly noch mehr lernst wie einfach und unkompliziert du deinen Plastikkonsum reduzieren kannst und so einen positiven Impact für die Natur, unsere wundervolle Mutter Erde hast. Jede Pflanze, jedes Tier wird uns danken und vor allem auch wir uns selbst. Und vor allem auch mein Yoga Wissen weitergeben. Zusammen mit Yoga kommen Geist, Körper und Seele wieder in Einklang mit der Natur.

Wenn du noch mehr Einblicke erhalten möchtest hier ein Video von meinem Clean Up Yoga in München Anfang Frühling:

Folge mir gerne auf Facebook oder Instagram um auf dem Laufenden zu bleiben und beim nächsten „Clean Up und Yoga“ dabei zu sein. Ich freue mich schon sehr auf dich!

Weiterlesen auf Auf die Hand:

Hier findest du alle Beiträge meiner #plasticfreejuly Aktion 2019.

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Plastik vermeiden mit #plasticfreejuly

Oft wird mir die Frage gestellt, wie man mit Zero Waste oder plastikfrei Leben anfangen kann. Nun gibt es da keinen allgemein gültigen Erfolgskurs aber zuerst zu gucken, was individuell anfällt, um darauf dann mit nachhaltigen Handlungen zu reagieren, ist ein praktischer Anfang. Diese Aktion kann dir helfen Plastik zu vermeiden: #plasticfreejuly.

Plastik vermeiden mit #plasticfreejuly

Wie der Name schon sagt, findet die Aktion den ganzen Juli lang statt.

Konsumiere ganz normal wie bisher und hebe aber deinen gesamten Plastikmüll auf – daheim, unterwegs, in der Arbeit.

Fortgeschrittene können einen Monat lang versuchen Einwegplastik komplett zu meiden.

Am Ende des Monats kannst du somit sehen, wie viel du angesammelt hast und vor allem was. So kannst du dein individuelles Konsumverhalten am Ende des Monats ganz einfach analysieren. Im nächsten Schritt kommt die Recherche nach Alternativen zu den mülllastigsten Produkten. Hier kann dir mein Blog weiterhelfen.

Übrigens: Es gibt bei dieser Challenge keinen Gewinner, das ist eher als Herausforderung zu sehen.

Mehr zu #plasticfreejuly gibt’s auf der Homepage der Initiative.

Blogger-Aktion auf AUF DIE HAND zu #plasticfreejuly

Da sich der Inhalt hier auf meinem Blog ohnehin um Müllvermeidung dreht, will euch während #plasticfreejuly dieses Jahr zusätzlich zeigen, wie vielfältig die nachhaltige Community ist und wie jeder von uns auf unterschiedliche Weise seinen Teil zu einer nachhaltigeren Welt beitragen kann.

Und darum habe ich befreundete BloggerInnen, YouTuber, SchülerInnen und Unternehmen gefragt, ob sie sich an meiner #plasticfreejuly Aktion beteiligen wollen. Im Juli werde ich auf AUF DIE HAND Artikel aller Beteiligten posten und die Aktion auf Instagram und Facebook begleiten. Jede*r von uns hat für dich einen Beitrag verfasst, der ein plastikfrei- oder zero waste Thema behandelt. Somit bekommt du nicht nur tolle Tipps und Einblicke, außerdem kannst du täglich neue Blogs/Social Media mit Mehrwert entdecken.

Die Beteiligten:

Laura von Cuddling Carrots

Charlotte und Anna von Grün wie Gras

Magdalena von Freeminded Folks

Steffi von Simply Plastic Free

Charlie von Sustainable Duo

Anja von Wilde Freude München

Severin von Precious Plastic Munich

Chrissi, Gründerin vom Ohne Laden

Hannah, Gründerin vom Ohne Laden und Zero Waste Munich

Nina von Clean Up Yogi

Kate von Zero Waste Kate

Die Gründer von Kushel

Nina von zerowaste_vegan_nina

Elle von Rioots

Lisana von Wilde Gartenküche

Anna von puristica

Ronja von Grün und Gloria

Florian, der Selbstversorger Rigotti

Verena von All my deer

Die Themen der verschiedenen Autor*innen, Youtuber, Instagramer*innen und Aktivist*innen kannst du im Juli auf meinem Blog entdecken. In Gastbeiträgen widmen wir uns gemeinsam dem Thema Plastik vermeiden und geben Tipps und Einblicke in unseren Alltag. Damit wollen wir dir zeigen, wie unterschiedlich die Möglichkeiten sind Plastik zu vermeiden und dass jede*r von uns eine andere Herangehensweise haben kann.

Ich freue mich sehr auf die Aktion und bedanke mich jetzt schon bei all den tollen Menschen, die meiner Einladung zu meiner #plasticfreejuly Aktion gefolgt sind.

Weiterlesen auf Auf die Hand: