Zitrus-Essig-Allzweckreiniger

Herbstzeit ist Mandarinenzeit!

Da fallen einige Schalen an, die bisher maximal darauf hoffen konnten, auf der heißen Heizung als Dufterfrischer zu landen.

Bevor sie entsorgt werden, können die Schalen aber außerdem auch für die Herstellung eines Allzweckreinigers verwendet werden. Mit dem selbst gemachten Zitrus-Essig-Reiniger verwendest du nicht nur die komplette Frucht, außerdem sparst du dir die chemischen Reiniger und ihre Plastikverpackungen. Was sonst Müll ist, wird mit Essig zu einer günstigen Alternative.

Die Herstellung des Zitrus-Essig-Allzweckreiniger ist denkbar einfach.

Du brauchst:

  • Schalen von Zitrusfrüchten (egal welche – Zitronen, Orangen, Mandarinen, usw., eine Mischung von allem geht auch.)
  • Apfelessig (jeder andere tut’s auch, würde aber eher nicht den schicken Balsamico oder ähnliches für einen Reiniger verwenden. Weißer Essig bietet sich an, Apfelessig riecht aber besser 🙂 )
  • ein Glas (ein großes Einmachglas oder ein Schraubglas)

 

Die Schalen je nach Frucht nochmal zerschneiden, meistens in Viertel, Mandarinenschalen sind ja eh schon eher zerfetzt als „nur“ zerkleinert. Schalen in das Glas füllen und mit Essig aufgießen. Wenn Schalen nachgefüllt werden oder sie den Essig stark aufsaugen, dann auch darauf achten, dass sie trotzdem immer mit Essig bedeckt sind, da sie sonst schimmeln können. Das Glas kann zum Umrühren täglich etwas geschüttelt werden. Nach etwa zwei Wochen kann der Zitrus-Essig abgesiebt und verwendet werden.

Der Reiniger wird unverdünnt mithilfe von waschbaren Putzlappen verwendet. Da er gut gehen Kalk ist, darf er nicht auf Naturstein verwendet werden, da der Reiniger Kalk und andere Mineralien lösen könnte. Vorsicht auch bei Gummidichtungen und Silikonfugen – hierfür eignet sich Natron besser.

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Knuspermüsli selber machen 

Eine Müslimischung zu finden, die schmeckt, die Lieblingszutaten enthält und ohne ungewollte Zusätze ist, stellt sich als schwierig raus. Palmöl, Fett, Zucker, usw. Meist außerdem eingepackt in Plastik.

Alternative: selber zusammen stellen.

Günstige und leckere Alternative: selber machen.
Grundrezept:

3 Bananen

2 Teelöffel Mandelmus

150 g Haferflocken

100 g Nüsse (Mandeln, Haselnüsse, gemischtes Studentenfutter, getrocknete Früchte, usw.)

1 Hand voll Sonnenblumenkerne

Dazu gehen auch Schokoladenstückchen, klein geschnittene Trockenfrüchte, usw. Die Nüsse und Körner können beliebig mach Geschmack ausgetauscht werden. Das Mandelmus kann zum Beispiel mit Erdnussbutter oder Marmelade ersetzt werden.

Zum zusätzlichen Süßen eignet sich Honig. Mir reicht allerdings die Süße der Bananen.
Die Zubereitung ist denkbar einfach:

Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Bananen schälen und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Gabel geht auch. 😉

Alle Zutaten in einer Schüssel verrühren.

Auf ein mit wiederverwendbarer Backmatte belegtes Blech geben und verteilen.

Circa 30 bis 40 Minuten im Ofen gold-braun trocknen.

Nach der Hälfte der Backzeit (und ab da immer wieder mal) wenden und in Stücke zupfen.

Abkühlen lassen.

Größere Klumpen in Stücke brechen und in ein Glas geben.
Dieses Rezept ergibt bei mir genau die Menge für ein 1 Liter Glas.

Tomaten-Walnuss-Brotaufstrich

Dieser Aufstrich geht ruckzuck und es werden nur ein Glas getrocknete Tomaten in Olivenöl und eine handvoll Nüsse (egal welche, ich nehme gerne Walnüsse) benötigt.

Glasinhalt mit Nüssen in eine Schüssel geben und bis zur gewünschten Konsistenz pürieren. Zurück ins Glas geben. Fertig!

Cremigen Frischkäse aus Naturjoghurt oder Quark selber machen

Unverpackter Frischkäse ist nur schwer zu finden. Manchmal am Bauernmarkt und hier kann auch das eigene Glas befüllt werden. Doch in gängigen Supermärkten ist Frischkäse ausschließlich in Plastik, meist mit Alufolie und weiterem Plastikdeckel. Um diese scheinbar unverzichtbare Verpackung zu vermeiden, mache ich Frischkäse selber. Dafür braucht es lediglich Naturjoghurt oder Quark. Da beide im Pfandglas zu kaufen sind, lässt sich die Verpackung zurück geben.

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Neben dem Naturjoghurt/Quark braucht es nur ein paar Utensilien:
– ein sauberes, dünnes Tuch
– ein Sieb
– eine Schüssel
– Ein Glas für den fertigen Frischkäse

So einfach geht’s:
Das Sieb in die Schüssel stellen und das Tuch darüber ausbreiten.

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Joghurt/Quark mittig auf das Tuch leeren.
Die Ecken des Tuches zusammen ziehen und den Joghurt/Quark von unten eindrehen.

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Anfangs nicht zu stark auswringen, da sonst der Joghurt/Quark mit heraus gepresst werden kann.

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Eingedreht bei Zimmertemperatur auf dem Sieb abtropfen lasssen.
Immer wieder mal das Tuch weiter eindrehen.

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Nach etwa drei Stunden wringe ich das Tuch ein letztes Mal aus und der Frischkäse ist fertig.

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Der entstandene Frischkäse kann jetzt je nach Geschmack gewürzt oder weiterverarbeitet werden und in ein verschließbares Schälchen gegeben werden.

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Die gelbliche Flüssigkeit kann beim Brotbacken oder Saucen kochen verwendet werden.

Wie lange der Frischkäse sich hält, weiß ich nicht, wird sich aber wohl nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum des Joghurts/Quark richten und danach, wie sauber gearbeitet wurde.

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Selbstgemachtes Peeling aus Kokosöl

Anstatt ein gängiges Produkt zu kaufen, das mit gesundheitsgefährdendem Microplastik peelt, kann ein Peeling ganz einfach selber gemacht werden.

Dafür braucht es eine cremige (nicht zu flüssige) Basis und was Körniges, das sich nicht darin auflöst.

Zutaten:
2 EL Kokosöl
6 TL Zucker oder Salz

In einer kleinen Schüssel vermischen und in ein sauberes Schraubglas füllen. Bei Zimmertemperatur lagern. Falls es im Bad sehr warm wird, schmilzt das Kokosöl und kann eventuell den Zucker/das Salz auflösen. Passiert ist es mir aber noch nie.

Anwendung:
Eine walnussgroße Menge mit sauberen Fingern nehmen und auf die Haut reiben. Das Kokosöl löst sich schnell auf, pflegt die Haut und die Zucker- oder Salzkristalle peelen.

Mit lauwarmen Wasser abwaschen.

Ohne Chemie, ohne Plastik, kann man sogar essen und lecker riechts auch!
Für die, die zum Waxing oder Sugarn gehen und peelen sollen, kann das es sogar im Intimbereich verwendet werden, da die Inhaltsstoffe und der ph-Wert verträglich sind. Kokosöl ist außerdem antibakteriell und antifungal.

Selbstgenähte Abschminktücher

Anstatt die gängigen Kosmetikpads aus Watte zu verwenden, die nach einmaligem Gebrauch unrecyclet in den Müll wandern, können es genauso gut Wiederverwendbare sein.
Diese gibt es mit passendem Wäschesäckchen zu kaufen.
Wer allerdings Stoffreste oder ein übriges Handtuch hat, kann sie sich einfach selber nähen.
Die Stoffe sollten bei hoher Temperatur waschbar sein, um sie nach der Benutzung wieder hygienisch rein waschen zu können.

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Ich habe welche aus ungenutzten Microfasertüchern gemacht.

Das Tuch wird zerschnitten, eckig oder rund, klein oder groß, egal.
Wenn du eine grobe und eine feine Seite haben willst, kannst du verschiedene Stoffe zusammen nähen.
Ansonsten muss nur der Rand deiner Pads mit einem engen Zickzack-Stich fixiert werden.
Fertig!

Ich benutze sie zum Abschminken mit Olivenöl und anschließend sammle ich sie in einem Wäschesäckchen, das immer bei einem Handtuch neben dem Waschbecken hängt. Beim nächsten Handtuch-Waschgang gebe ich das Säckchen mit in die Maschine und die Öl-Schminke-Flecken gehen super raus. Ich wasche Buntwäsche übrigens mit Kastanien.

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Easy-peasy Bierbrot backen

Ein einfaches und schnelles Rezept für ein Kastenbrot mit Zutaten, die meistens eh daheim sind. Ohne Vorteig, ohne aufgehen lassen.

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Zutaten:
300 g Mehl
1 EL Backpulver
1 TL Salz
1/4 L Bier
Evtl. Nüsse, Körner, usw.

Zubereitung:
Ofen auf 200*C vorheizen.
Kastenform einfetten (Butter oder Sonnenblumenöl, o.ä.)

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Trockene Zutaten kurz vermischen und Bier drauf geben.

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Mit der Hand verkneten, in die Form geben und platt drücken.

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Für etwa 20 – 25 min (je nach Ofen) backen.

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Fertig!

Tipps:

  • Übriges Bier nicht wegschütten, sondern trinken.
  • Für ein größeres Brot mache ich die doppelte Menge mit einer ganzen Flasche Bier und backe es in einer größeren Form.

Dazu:
Selbstgemachte Butter, selbstgemachter Frischkäse und Aufstriche (Avocado, Tomaten)

Honig zum Gesicht waschen

Jeden Abend verwende ich Honig um mein Gesicht zu waschen.
Mit gängigen Produkten war ich nie zufrieden, zu fettige Haut hier, zu trockene da. Rötungen hier, Mittesser da. Chemiekeule und viel zu starke Duftstoffe inklusive. Doch mit der Verwendung von Honig sind alle Sorgen  vergessen 🙂
Honig wirkt antibakteriell, ist ein natürliches Produkt und kann in Glasbehältern von regionalen Imkern gekauft werden.

Der Honig sollte flüssig sein. Zur besseren Handhabung fülle ich den Honig in ein kleineres Glas um. Kristallisierten Honig kannst du kurz und vorsichtig im Wasserbad erwärmen, damit er wieder flüssig wird. Wenn noch kleine Zuckerkristalle drin sind, macht das auch nichts. Dann hat der Honig auch einen sanften Peelingeffekt.

Die Anwendung ist denkbar einfach:
Haare aus dem Gesicht binden und eventuell einen Haarreif verwenden.
Hände waschen und das Gesicht nass machen. Das Gesicht anschließend nicht ganz abtrocknen, nur abtupfen, das Gesicht sollte feucht sein. Mit einem (sauberen) Finger eine „fingerhutgroße“ Menge aufnehmen, im Gesicht verteilen und einmassieren. Augen aussparen.
Wenn das Gesicht nicht nass genug ist, klebt das ziemlich. Wenn es zu nass ist, verläuft dir der Honig und tropft. Probiere aus wie es für dich am besten ist.
Finger abschlecken möglich – wer würde das schon mit einem gängigen Produkt machen?
Dan Honig lasse ich während dem Zähneputzen im Gesicht und wasche ihn anschließend einfach mit Wasser ab.

Funktioniert auch gut um überschüssiges Olivenöl vom Abschminken zu entfernen.

Olivenöl zum Abschminken

Im Alltag trage ich selten Make-Up und wenn, dann Naturkosmetik.

Auf der Bühne am Theater allerdings trage ich natürlich besonders viel, vom Make-Up, Concealer, Puder, Lipliner und Lippenstift, Augen-Make-Up und alles meist wasserfest.

Darum brauche ich was zum Abschminken, das natürlich, chemiefrei und ohne hautreizende Stoffe auch wasserfestes Make-Up abschminkt und dabei müllfrei ist:
Olivenöl.

Achte auf die Qualität des Olivenöls und verwende eines ohne Aroma- oder Zusatzstoffe.
Von der großen Flasche fülle ich es für eine bessere Handhabung im Bad in ein kleineres Fläschchen um.

Zum Abschminken das reine Olivenöl auf ein Abschminktuch geben. Um Müll zu vermeiden, verwende ich Selbstgenähte, die ich anschließend waschen kann.
Damit vorsichtig die Augen abreiben und dann den Rest des Gesichts.
Das Gesicht mit warmem Wasser abspülen.

Da es ein öliger Make-up-Entferner ist, eignet er sich besonders bei trockener, empfindlicher Haut. Doch keine Bange, auch bei anderen Hauttypen ist Olivenöl geeignet, du muss nur ausprobieren, wie es für dich am Besten passt.
Nach dem Abschminken wasche ich mir das Gesicht mit Honig. Das nimmt auch das überschüssige Öl wieder von der Haut.

Holzzahnbürste

Die gängige Zahnbürste ist ein Plastikprodukt, das jeder sich mehrmals täglich in den Mund stecken.
Eine Alternative ist eine Holzzahnbürste.
Ich benutze eine von Hydrophil: http://www.hydrophil.biz/
Keine Sorge, kein Sponsor 🙂

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Es heißt in deren Online-Shop: „Der Griff besteht aus besonders schnell nachwachsendem BAMBUS und die blauen Borsten aus BPA freiem Nylon.“ Sie sind außerdem wasserneutral, vegan und fair“. Wenn ihr sie im Laden findet, super, wenn nicht, geliefert wird sie in recycelter Verpackung.

Ich benutze sie mehrfach täglich mit selbstgemachter Zahnpasta und trockne die Bürste anschließend kurz am Handtuch.

Für die Entsorgung nach einigen Monaten (sollte wie die aus Plastik regelmäßig ausgetauscht werden), kann der Kopf abgebrochen werden und separat entsorgt werden. Der Griff ist unten mit Farbe aus Basis von Pflanzenöl bemalt und ist biologisch abbaubar.