Zahnputztabletten 

Eine Zero-Waste-Alternative für Zahnpasta ist schnell in den Alltag integriert. Es handelt sich eh um ein Produkt, das dauernd nachgekauft werden muss und sobald die nächste Tube leer ist, ist der Umstieg auf eine nachhaltige Alternative ohne Verpackung auch schon geschehen.

Eine Zahnpasta Alternative gibt es selbstgemacht: Kokosöl und Natron als Basis, Zusätze nach Bedarf und Geschmack, z.B. Minzöl und/oder Kurkuma.

Das schmeckt aber nicht jedem, vor allem weil es durch das Natron salzig schmecken kann.

Als ich vergangenen Sommer im Urlaub geschmolzene und ausgelaufe Zahnpasta im Rucksack hatte, damals Kokosöl, Natron und Kurkuma, war nicht nur alles schön fettig, es war auch als gelb eingefärbt…

Also musste was Praktischeres her.

Im OHNE verkaufen sie Zahnputztabletten mit Minzgeschmack. Schmeckt wie gängige Zahnpasta aus der Plastiktube, ist aber in trockener Tablettenform. Lush verkauft sowas auch. Die habe ich aber noch nie probiert und man bekommt sie dort auch nicht lose.

Zum Zähneputzen wird eine (oder nur eine halbe) Tablette in den Mund genommen, zerbissen und dann mit einer angefeuchteten Zahnbürste (aus Bambus natürlich) ganz normal geputzt, ausgespuckt und ausgespült.

Ich bewahre die Zahnputztabletten in einem Schraubglas auf und auf Reisen fülle ich sie mir in ein kleines ab.

Ätherische Öle

Ätherische Öle sind konzentrierte Extrakte aus Pflanzen. Sie entstehen durch Wasserdampfdestillation. Dadurch sind die Pflanzenwirkstoffe und der -Duft darin meist stark konzentriert.

Die Bezeichnung „Öl“ ist etwas irreführend, da es sich nicht um fette Öle handelt (sowas wie Pflanzenöl, Olivenöl, Kokosöl, usw.). Allerdings sind ätherische Öle fettlöslich und sind nur sparsam zu dosieren, maximal 20 Tropfen auf 100ml Pflanzenöl.

Dass ätherische Öle teuer sind, liegt an der aufwendigen Herstellung: für ein Gramm werden 150 bis 5000 Gramm Pflanzenmaterial destilliert.

Da Pflanzenduftstoffe oft künstlich und dadurch preiswerter hergestellt werden, wirken sie nicht wie echte ätherische Öle. Wenn du sie also für mehr als guten Raumduft verwenden willst, solltest du beim Kauf auf naturreine und qualitativ hochwertige ätherische Öle achten.

Egal wie hoch die Qualität, um eine Allergie auszuschließen, solltest du vor der Anwendung die Verträglichkeit auf einer kleinen Hautstelle testen. Wenn nach fünf bis zehn Minuten die Haut rot wird, anfängt zu jucken oder zu brennen, verzichte auf das getestete Produkt.

Anwendung

Immer gilt: Sobald du eine allergische Redaktion, Hautausschlag, Reizung der Schleimhäute, usw, feststellst, beende die Anwendung.

„Das gesunde Plus“ ist von DM, „Klosterfrau“ gibt es auch in Drogerien und die restlichen Öle, die ich habe, sind von der Marke „Primavera“ (gibt’s in u.a. in der Apotheke).

Daheim habe ich an ätherischen Ölen Salbei, Minze, Kamille, Zitronengras, Lavendel und Teebaumöl. Einzeln und in Kombination sind sie vielseitig einsetzbar.

Raumduft

Die wohl bekannteste Anwendung ist der Raumduft mit Duftlampen. Ich selber mache das nie, habe damit also keine Erfahrung.

Allerdings habe ich mir für mein Badezimmer mit Zitronengrasöl einen flüssigen Raumduft mit Stäbchen gemacht.

Der Duft von Lavendel wirkt beruhigend und hilft beim Einschlafen. Im Sommer schneide ich auf meinem Balkon ein paar Stängel ab und stelle sie in mein Schlafzimmer. Im Winter tut es ein Raumspray aus Wasser und wenigen Tropfen Lavendelöl.

Haushalt

Der Duft aber auch die desinfizierende Wirkung mancher Öle machen sie zu geeigneten Zusätzen für selbstgemachte Reiniger oder als Zugabe zur Wäsche.

Ich verwende wenige Tropfen Teebaumöl im selbstgemachten Reiniger.

Da ich meine Wäsche mit Kastanien wasche, hat sie keinen Duft. Manchmal, allerdings nie bei Unterwäsche, gebe ich wenige Tropfen Lavendelöl in das Waschmittelfach dazu.

Pflegeprodukte

An häufigsten verwende ich ätherische Öle zur Pflege.

Bei Kopfweh trage ich „japanisches Heilpflanzenöl“ von Klosterfrau mit der Fingerspitze unverdünnt auf die Schläfen und auf die Mitte der Stirn auf.

Genauso auf Mückenstiche im Sommer.

Habe mir aus mehreren ätherischen Ölen auch ein Mückenspray gemacht.

Auf einen beginnenden Pickel trage ich nach meiner Gesichtspflege einen Tropfen Teebaumöl unverdünnt auf. Vorsicht: Nicht jeder verträgt Teebaumöl problemlos.

Anstatt eines chemischen Conditioners, verwende ich nach dem Haarewaschen eine Spülung für dunkle Haare aus Wasser, Apfelessig und Salbeiöl. Für helle Haare eignet sich anstatt Kamilleöl.

Salbeiöl wirkt als natürliches Antitranspirant und eignet sich als Zusatz für selbstgemachte Deos. Habe mehrere Rezepte ausprobiert und hab dann festgestellt, dass mein Körper eigentlich kein Deo braucht, sobald er sich von dem gekauften und gängigen Produkten erholt und wieder eingependelt hatte. Benutze also eigentlich kein Deo, nur ab und zu in Sommer, auch weil diese Zusammensetzung gleichzeitig mein Mückenspray ist.

Salbeiöl ist auch gut gegen Aphten und Entzündungen im Mund und Rachen. Schmeckt nur leider, mir zumindest, überhaupt nicht. Eine selbstgemachte Mundspülung mit verschiedenen Ölen gleicht den Geschmack etwas aus. Mithilfe einer kleinen, wiederverwendeten Sprühflasche kann auch in den Rachen gesprüht werden. Sie kann außerdem unterwegs bei der Anwendung auf schmerzende Aphten Abhilfe schaffen und die Heilung unterstützen.

Update:

Ja, die Deckel und innen die Dosierung für Tropfen sind aus Plastik. Da kenne ich keine Alternative. Allerdings ist die Nutzungsdauer eines Fläschchen sehr lange und sie kann leer und ausgewaschen wieder verwendet werden. Beispielsweise habe ich in eines Olivenöl zum Abschminken gefüllt.
Zu allen genannten Verwendungen werde ich nach und nach Blogbeiträge schreiben und die Links in diesem Text hinzufügen.

Müllfreie Haarpflege

Eine der Reaktionen auf den letzten Beitrag war: „Sie hat die Haaaare schön, sie hat die die Haaaare schön 😉 😍“.

Eine andere im real life: „Du hast so gesunde, kräftige Haare. Welche Produkte verwendest du?“

Hui ui ui, danke für die lieben Komplimente! 😊

Bin für einige Freundinnen und Freunde schon die Seifen-Dealerin und bringe vom OHNE in München regelmäßig mein Shampoo auch nach Fürstenfeldbruck.

Damit auch die online-Welt daran teilhaben kann, hier bitte sehr, die Produkte, die ich verwende:

Mein Shampoo ist eine feste Seife, genauer die Hennaseife von Savion (gibt’s in München beim OHNE und online beispielsweise bei waschbaer.de).

Beim Duschen schäume ich mir die Haare ein und lasse den Schaum dann einwirken. Erst wenn ich fertig bin, spüle ich mir die Haare aus.
Einmal im Monat oder auch mal alle zwei, verwende ich zur besseren Kämmbarkeit eine Spülung.

Hierfür gehe ich in eine 1L Glasflasche zwei Esslöffel Apfelessig und zwei Tropfen Salbeiöl (Apotheke).

Salbeiöl empfiehlt sich für dunkle, Kamille für blonde Haare.

Nachdem ich mir das Shampoo ausgewaschen habe, fülle ich die vorbereitete Flasche mit warmen Wasser auf und gieße mir die Spülung langsam über die Haare. Du kannst dir die Spülung dann mit kaltem Wasser auswaschen, das ist angeblich gut für den Glanz der Haare. Meist ist mir das aber zu kalt. 😊 Die Spülung einfach drin zu lassen geht genauso gut, der Essiggeruch verfliegt so oder so. Habe beides ausprobiert.
Die Haare wasche ich mir meist nur ein bis zwei Mal die Woche. Die Talgproduktion der Kopfhaut reguliert sich mit natürlichen Produkten nach einigen Wochen von selbst und wie oft du dir die Haare waschen musst, pendelt sich dann einfach ein. Mit gängigen Shampoos sehen die Haare meist schnell fettig aus, da Silikone und Parabene die Haare ummanteln und das Haartalg garnicht mehr in das Haar eindringen kann. Dadurch sieht es fettig aus, obwohl es eigentlich trocken ist und das von den Talg als normale und natürlich vorgesehene „Haarpflege“ gut brauchen könnte. Und der Teufelskreis wird mit gängigen Produkten nicht besser.
Um den natürlichen Haartalg auf den langen Haaren zu verteilen, verwende ich eine Bürste mit Naturborsten. Da meine Haare sehr dicht sind und ich sonst garnicht durchkomme, hat meine Bürste außerdem noch ein paar Metallborsten.

Ja, ich weiß, das Gummikissen in der Bürste ist aus Plastik. Darum ist es umso wichtiger auch die Bürste zu pflegen, damit sie so lange wie möglich hält.

Einmal die Woche, meist nach dem Haarewaschen, reinige ich also auch meine Bürste. Nach jeder Anwendung zupfe ich eh immer die Haare raus und werfe sie in den Kompost. Trotzdem bleiben noch ein paar hängen, die sich mithilfe meines Haarspieß (der war neu vom Handwerkermarkt) gut raus ziehen lassen. Anschließend halte ich die Borsten kurz unter den Wasserhahn, reibe sie mit meiner Haarseife ein und schäume die sie mit den Fingern ein. Mit meinem Kamm aus Horn (gehörte meinem Opa), der dadurch auch gleich gereinigt wird, kämme ich ein paar Mal durch und spüle den Schaum dann ab.

Erschreckend, wie viel Staub da heraus kommt. Wenn ich mir vorstelle, dass ich mir das sonst in die frisch gewaschenen Haare geschmiert hätte … 😰

Welche feste Seife für dich am Besten ist, musst du vielleicht erstmal ausprobieren. Bei mir hat das auf Anhieb gleich gepasst und für einige meiner Freundinnen auch. 😊

Damit die Seife noch ergiebiger ist, schneide ich das frische Stück in der Mitte durch und benutze erst die eine Hälfte, dann die andere. Die kleinen Reststücke gebe ich in ein Säckchen, das ich auf Reisen mitnehme.

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Müllfreier Badezimmer-Reisebeutel 

Auf Reisen verwende ich die selben Produkte wie sonst Zuhause. Ich fülle sie lediglich in kleinere Gläschen um.

Was habe ich dabei und wie transportiere ich meinen Kram?

Als Duschgel und Shampoo benutze ich feste Seifen. Die kleinen Seifenreste sammle ich in selbstgemachten Seifensäckchen, upcycled aus einem alten Jutebeutel, und nehme diese mit.

Mein Gesicht wasche ich mir mit Honig. Den fülle ich in ein kleines Marmeladengläschen um.

Zum Eincremen verwende ich auf Gesicht und Körper Kokosöl, auch in einem Gläschen.

Zum Abschminken verwende ich Olivenöl. Da mir mal das gesamte Olivenöl im Täschchen ausgelaufen ist, verwende ich unterwegs Kokosöl mit selbstgemachten Abschminktüchern, upcycled aus einem Microfasertuch. Funktioniert genauso.

Die Abschminktücher nehme ich natürlich mit heim und wasche sie dort.

So auch das Stofftaschentuch, upcycled aus einem alten Bettlaken.

Meine Zahnbürste ist aus Bambus.

Seit einem Zwischenfall im Campingurlaub mit geschmolzender Zahnpasta, weil selbstgemacht aus Kokosöl, habe ich mir im OHNE in München verpackungsfreie Zahnpasta-Tabs gekauft. Diese werden zerbissen und dann ganz normal geschrubbt. Sie schmecken nach Minze aber nicht nach künstlichem Kaugummi.

Falls ich länger weg bin, passe ich die Mengen an den Bedarf an und nehme auch meinen Rasierhobel mit.

Feste Seife = beste Seife 

Feste Seifen zu verwenden ist einer der einfachsten Schritte hin zu weniger Müll und weniger Plastik.

Flüssige Seifen, Duschgels und Shampoos sind immer in Plastikflaschen, seltener in Nachfüllbeutel, die zwar weniger aber dennoch Müll machen.

Die festen Seifen hingegen kommen mit wenig, wenn nicht sogar völlig ohne Verpackung aus.

Gewohnt sind einige vielleicht die Verwendung von fester Seife zum Hände waschen, doch zum Duschen wird sie nicht verwendet. Wieso eigentlich nicht? Weil die Werbung für Duschgels mir erzählt, dass zarte, gepflegte Haut mit betörendem Duft einzig und allein mit ihren bunten Produkten zu erreichen ist? Und glänzendes, kraftvolles Haar ohne Frizz nur mit Wundermitteln aus der Tube zu stylen sei?

Das ist Quatsch! 😄

Wie auch bei der enormen Wahl der gängigen Produkte gibt es die Qual der Wahl auch bei festen Seifen. Es kann somit auch wie bei diesen Produkten einige Versuche brauchen, bis du eine Seife findest, die zu dir passt, dessen Duft dir gefällt oder die deine Haut verträgt. Probiere dich durch das große Naturkosmetik-Sortiment! Schnupperte dich durch die Kosmetikabteilung von Bio- und unverpackt-Läden und hab Spaß am Ausprobieren!

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Kurkuma-Zahnpasta selber machen

Eine Zahnpasta mit Inhaltsstoffen, die nicht essbar sind? Das muss nicht sein. Und der übliche Abfall durch die Tube auch nicht.

Hier ist ein Rezept, dass nicht nur aus natürlichen Zutaten besteht, sondern auch noch die Zähne aufhellt.
Du brauchst:

2 Esslöffel Natron

3 Esslöffel Kokosöl

1 Messerspitze Kurkumapulver

Gib alle Zutaten in eine kleine Schüssel und verrühre alles zu einer glatten Masse.

Natron schmeckt salzig. Es sollte feinkörnig sein. Falls es das nicht ist, zerreibe es mit einem Mörser. Es dient als Schleifstoff und soll die Zähne etwas aufhellen. Außerdem soll es gut gegen Karies sein.

Kokosöl schmeckt nur unaufdringlich nach Kokos. Es ist antibakteriell, antifungal und antiviral. Sollte es zum Verrühren zu fest sein, wärme die Schüssel für ein paar Minuten in deiner Handfläche. Achte darauf, dass es Bio-Kokosöl ist.

Das Kurkumapulver schmeckt pur etwas herb. Allerdings verschwindet der Geschmack gemischt mit den anderen Zutaten. Vorsicht, Kurkuma färbt schnell mal die Kleidung, vor allem in Kombination mit dem Öl. Also wirklich auf Mamas Erziehung hören und übers Waschbecken! Die Zähne färbt es allerdings nicht, im Gegenteil, es hat eine aufhellende Wirkung.

 

Anwendung:
Mit einem Löffel, sauberem Finger oder gleich mit der Bürste eine nussgroße Menge in den Mund nehmen und wie immer bürsten.
Die Paste wird nicht schäumen und salzig schmecken.
Anschließend mit Wasser ausspülen.

 

Zahnpasta mit Minze geht auch.

Schonmal über eine Zahnbürste aus Holz nachgedacht?

 

Selbstgemachtes Peeling aus Kokosöl

Anstatt ein gängiges Produkt zu kaufen, das mit gesundheitsgefährdendem Microplastik peelt, kann ein Peeling ganz einfach selber gemacht werden.

Dafür braucht es eine cremige (nicht zu flüssige) Basis und was Körniges, das sich nicht darin auflöst.

Zutaten:
2 EL Kokosöl
6 TL Zucker oder Salz

In einer kleinen Schüssel vermischen und in ein sauberes Schraubglas füllen. Bei Zimmertemperatur lagern. Falls es im Bad sehr warm wird, schmilzt das Kokosöl und kann eventuell den Zucker/das Salz auflösen. Passiert ist es mir aber noch nie.

Anwendung:
Eine walnussgroße Menge mit sauberen Fingern nehmen und auf die Haut reiben. Das Kokosöl löst sich schnell auf, pflegt die Haut und die Zucker- oder Salzkristalle peelen.

Mit lauwarmen Wasser abwaschen.

Ohne Chemie, ohne Plastik, kann man sogar essen und lecker riechts auch!
Für die, die zum Waxing oder Sugarn gehen und peelen sollen, kann das es sogar im Intimbereich verwendet werden, da die Inhaltsstoffe und der ph-Wert verträglich sind. Kokosöl ist außerdem antibakteriell und antifungal.

Selbstgenähte Abschminktücher

Anstatt die gängigen Kosmetikpads aus Watte zu verwenden, die nach einmaligem Gebrauch unrecyclet in den Müll wandern, können es genauso gut Wiederverwendbare sein.
Diese gibt es mit passendem Wäschesäckchen zu kaufen.
Wer allerdings Stoffreste oder ein übriges Handtuch hat, kann sie sich einfach selber nähen.
Die Stoffe sollten bei hoher Temperatur waschbar sein, um sie nach der Benutzung wieder hygienisch rein waschen zu können.

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Ich habe welche aus ungenutzten Microfasertüchern gemacht.

Das Tuch wird zerschnitten, eckig oder rund, klein oder groß, egal.
Wenn du eine grobe und eine feine Seite haben willst, kannst du verschiedene Stoffe zusammen nähen.
Ansonsten muss nur der Rand deiner Pads mit einem engen Zickzack-Stich fixiert werden.
Fertig!

Ich benutze sie zum Abschminken mit Olivenöl und anschließend sammle ich sie in einem Wäschesäckchen, das immer bei einem Handtuch neben dem Waschbecken hängt. Beim nächsten Handtuch-Waschgang gebe ich das Säckchen mit in die Maschine und die Öl-Schminke-Flecken gehen super raus. Ich wasche Buntwäsche übrigens mit Kastanien.

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Honig zum Gesicht waschen

Jeden Abend verwende ich Honig um mein Gesicht zu waschen.
Mit gängigen Produkten war ich nie zufrieden, zu fettige Haut hier, zu trockene da. Rötungen hier, Mittesser da. Chemiekeule und viel zu starke Duftstoffe inklusive. Doch mit der Verwendung von Honig sind alle Sorgen  vergessen 🙂
Honig wirkt antibakteriell, ist ein natürliches Produkt und kann in Glasbehältern von regionalen Imkern gekauft werden.

Der Honig sollte flüssig sein. Zur besseren Handhabung fülle ich den Honig in ein kleineres Glas um. Kristallisierten Honig kannst du kurz und vorsichtig im Wasserbad erwärmen, damit er wieder flüssig wird. Wenn noch kleine Zuckerkristalle drin sind, macht das auch nichts. Dann hat der Honig auch einen sanften Peelingeffekt.

Die Anwendung ist denkbar einfach:
Haare aus dem Gesicht binden und eventuell einen Haarreif verwenden.
Hände waschen und das Gesicht nass machen. Das Gesicht anschließend nicht ganz abtrocknen, nur abtupfen, das Gesicht sollte feucht sein. Mit einem (sauberen) Finger eine „fingerhutgroße“ Menge aufnehmen, im Gesicht verteilen und einmassieren. Augen aussparen.
Wenn das Gesicht nicht nass genug ist, klebt das ziemlich. Wenn es zu nass ist, verläuft dir der Honig und tropft. Probiere aus wie es für dich am besten ist.
Finger abschlecken möglich – wer würde das schon mit einem gängigen Produkt machen?
Dan Honig lasse ich während dem Zähneputzen im Gesicht und wasche ihn anschließend einfach mit Wasser ab.

Funktioniert auch gut um überschüssiges Olivenöl vom Abschminken zu entfernen.

Olivenöl zum Abschminken

Im Alltag trage ich selten Make-Up und wenn, dann Naturkosmetik.

Auf der Bühne am Theater allerdings trage ich natürlich besonders viel, vom Make-Up, Concealer, Puder, Lipliner und Lippenstift, Augen-Make-Up und alles meist wasserfest.

Darum brauche ich was zum Abschminken, das natürlich, chemiefrei und ohne hautreizende Stoffe auch wasserfestes Make-Up abschminkt und dabei müllfrei ist:
Olivenöl.

Achte auf die Qualität des Olivenöls und verwende eines ohne Aroma- oder Zusatzstoffe.
Von der großen Flasche fülle ich es für eine bessere Handhabung im Bad in ein kleineres Fläschchen um.

Zum Abschminken das reine Olivenöl auf ein Abschminktuch geben. Um Müll zu vermeiden, verwende ich Selbstgenähte, die ich anschließend waschen kann.
Damit vorsichtig die Augen abreiben und dann den Rest des Gesichts.
Das Gesicht mit warmem Wasser abspülen.

Da es ein öliger Make-up-Entferner ist, eignet er sich besonders bei trockener, empfindlicher Haut. Doch keine Bange, auch bei anderen Hauttypen ist Olivenöl geeignet, du muss nur ausprobieren, wie es für dich am Besten passt.
Nach dem Abschminken wasche ich mir das Gesicht mit Honig. Das nimmt auch das überschüssige Öl wieder von der Haut.