Packpapier von Lieferungen wiederverwenden

Doch mal etwas gekauft, das nicht second hand war und jetzt Verpackungsmüll übrig?

Mein neuer Durchlauferhitzer hätte dieses Packpapier zwar nicht nötig gehabt, jetzt wo es aber schonmal da ist, möchte ich es nicht einfach in die Papiertonne werfen.

Ich schneide es also in dünnere Streifen und hebe sie in einem Jutebeutel auf.

Gefaltet kommt so ein Blatt dann auf den Boden meiner Kompostbox. So wird die Flüssigkeit der kompostierbaren Abfälle aufgesogen und beim Ausleeren auf den Komposthaufen oder in die Biomülltonne klebt nichts im Eimer fest.

Geht auch mit Zeitungspapier, habe ich aber nicht mehr.
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Essen to go im eigenen Glas-Behälter holen

Es ist der erste Januar. Im Kühlschrank sind Gurken und Ketchup. Reste von der Silvestersause gibt’s nicht, genau die richtige Menge gekocht, alles aufgegessen.

Anstatt zu verhungern und Essen zu bestellen, dass von jemandem per Auto oder Fahrrad, vor allem bei der Kälte, geliefert wird, packe ich mir eine größere Glasschüssel mit Deckel und gehe ums Eck zum asiatischen Imbiss.

Denn hier ist es kein Problem an der Theke zu bestellen und die Schüssel dort rüberzureichen und auffüllen zu lassen. Keine Rückfrage, kein irritierter Blick, keine Gemotze, kein Kommentar. Bloß ein freundliches Lächeln, die Schüssel wird gefüllt und ich sitze eine Minute später auf meiner Couch mit dampfendem Reis mit Gemüse.

Besonders dann, wenn Essen to go planbar ist, ist es unglaublich einfach keinen Müll zu machen. Kein Alu, kein Styropor, kein Plastik. Garnichts.

Auch wenn es dann mal nicht Zuhause konsumiert wird: nimm Geschirr mit und fertig. In meiner Handtasche habe ich immer ein kleines Etui mit Campingbesteck.

Feste Seife = beste Seife 

Feste Seifen zu verwenden ist einer der einfachsten Schritte hin zu weniger Müll und weniger Plastik.

Flüssige Seifen, Duschgels und Shampoos sind immer in Plastikflaschen, seltener in Nachfüllbeutel, die zwar weniger aber dennoch Müll machen.

Die festen Seifen hingegen kommen mit wenig, wenn nicht sogar völlig ohne Verpackung aus.

Gewohnt sind einige vielleicht die Verwendung von fester Seife zum Hände waschen, doch zum Duschen wird sie nicht verwendet. Wieso eigentlich nicht? Weil die Werbung für Duschgels mir erzählt, dass zarte, gepflegte Haut mit betörendem Duft einzig und allein mit ihren bunten Produkten zu erreichen ist? Und glänzendes, kraftvolles Haar ohne Frizz nur mit Wundermitteln aus der Tube zu stylen sei?

Das ist Quatsch! 😄

Wie auch bei der enormen Wahl der gängigen Produkte gibt es die Qual der Wahl auch bei festen Seifen. Es kann somit auch wie bei diesen Produkten einige Versuche brauchen, bis du eine Seife findest, die zu dir passt, dessen Duft dir gefällt oder die deine Haut verträgt. Probiere dich durch das große Naturkosmetik-Sortiment! Schnupperte dich durch die Kosmetikabteilung von Bio- und unverpackt-Läden und hab Spaß am Ausprobieren!

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Wiederverwendbare Flaschen

Wieso Wasser kaufen, wenn es aus der Leitung kommt? Und wieso dann auch noch in Plastikflaschen?

Wenn beim Kauf zumindest darauf geachtet wird, dass es sich um eine Pfandflasche handelt und diese auch wieder zurück gebracht wird, dann ist das ja schon mal was. Besser wäre es Glaspfandflaschen zu kaufen. Noch besser: die eigene Flasche daheim schon auffüllen!

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Ich habe seit Ewigkeiten eine scheinbar unzerstörbare Sigg-Flasche. Der Schraubverschluss kann separat gekauft werden, falls die Dichtung doch mal kaputtgehen sollte oder nicht mehr besonders lecker aussieht.

Für den Einkauf habe ich transparente Glasflaschen, um nicht aus Versehen was überlaufen zu lassen. Ich verwende Milchflaschen oder welche mit Schnappverschluss, die es für wenig Geld bei Ikea, Butlers und ähnlichen Kaufhäusern gibt. Auf die Flaschen schreibe ich mit einem löslichen Marker vor dem Befüllen am Markt oder im verpackungsfreien Supermarkt das Eigengewicht der Flasche, damit es vom Gesamtgewicht abgezogen werden dann, oder wie viel sie fassen kann, falls nach ml berechnet wird.

So kaufe ich Saft, Wein, Essig und andere flüssige Abfüllprodukte ein.

 

Kaffee, Tee und Eis to go – womit?

Überall liegen To-Go-Becher rum.

Ist es denn so schwer sie wenigstens in einen Mülleimer zu werfen, anstatt auf den Boden? Die stehen ja schließlich auch überall herum…

Dass es besser wäre auf die Becher zu verzichten ist eh klar. Meistens können diese nicht recycelt werden und die wenigstens Leute machen sich die Mühe wenigstens den Plastikdeckel und Strohhalm vom Becher zu trennen und getrennt zu entsorgen.

Da willst du nicht dazugehören?

Auf den morgentlichen To Go-Kaffee musst du nicht verzichten. Es reicht, wenn du dir einen wiederverwendbaren Becher zulegst.

Bevor du einen kaufst, solltest du dir überlegen was er können soll:

Machst du dir deinen Kaffee zuhause oder gehört zu deinen Ritualen, dass du ihn dir auf dem Weg holst?

Wie viel soll rein passen?

Ist er barristafreundlich – sprich: passen die gängigen Größen rein und unter die üblichen Automaten und Kaffeemaschinen?

Muss eine Skala dran sein, falls du z.B. Säfte bei Smoothie-Bars per ml kaufst?

Soll er dicht sein, falls du ihn in die Tasche steckst?

Oder soll er eine Öffnung haben wie ein normaler To-Go-Becher vom Bäcker?

Soll es ein Thermobecher oder einer aus Glas, Keramik, Bambus, usw. sein?

Will ich ihn personalisieren können?

Waschmaschinentauglich oder per Hand abspühlen?

Usw…

DSC_0730Ich habe derzeit zwei Stück: einen großen und einen kleinen.

Da ich, wenn ich schon einen to go Kaffee to go will, ihn dann auch unterwegs trinke, brauche ich keinen dichten Becher, der in der Tasche nicht auslaufen würde. Ich habe mich für Becher entschieden, die den üblichen Mitnehmbechern sehr ähneln. Beide haben Trink- und „Luft“-löcher und der Deckel mit kleinem Dichtungsring wird nur aufgedrückt. Beide lassen sich nur per Hand abwaschen.

Falls du Kaffee mit Milch trinkst, empfehle ich dir einen ganz schlichten Deckel wie bei meinem kleinen Becher. Den großen Deckel kann ich nicht komplett auseinander nehmen und eingetrocknete Milchreste unter dem Schiebeverschluss ist nicht so lecker… Darum verwende ich den Becher hauptsächlich für Tee und den kleinen Becher für Kaffee.

DSC_0734Ich wollte keinen Becher aus Glas oder Keramik, sondern Thermobecher. So bleiben nicht nur die Getränke länger warm, auch verbrenne ich mir nicht die Finger an dem heißen Becher. Und da ich den kleinen Becher auch für Eis hernehme, schmilzt es mir isoliert von der Handwärme auch nicht gleich weg.